Robin Eichmann
Jungsozialist*innen | 03c.12
Sozialstaat & Familie
Rentenalter auf 67 Jahre erhöhen
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Krankenkassen-Prämienverbilligung
Soll der Staat mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligung zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Plafonierung der Ehepaar-Renten
Bei Ehepaaren ist die Höhe der Rente heute auf 150% der maximalen individuellen AHV-Rente begrenzt (Plafonierung). Soll diese Begrenzung abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht höhere Renten besonders für Frauen und Menschen die im Niedriglohnsektor oder in Teilzeitpensen gearbeitet haben. Ausserdem eine Anpassung an die Teuerung. Eine Plafonierung macht Sinn, allerdings für Reiche und nicht aufgrund des Zivilstandes.
BVG-Renten senken
Im Rahmen der BVG-Reform sollen die Renten gekürzt werden (Senkung Mindestumwandlungssatz von 6.8% auf 6%). Befürworten Sie diese Massnahme?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Care-Arbeit wird im aktuellen Rentensystem nicht annähernd genügend gewürdigt und das muss sich ändern. Wir fordern eine Stärkung der AHV durch die finanzielle Anerkennung unbezahlter Care-Arbeit und die Abschaffung der 2. und 3. Säule, welche die soziale Ungerechtigkeit fördern. Stattdessen soll eine Volkspension eingeführt werden, welche auch unbezahlte Care-Arbeit würdigt und von welcher man im Alter in Würde leben kann.
Elternzeit ausbauen
Soll die bezahlte Elternzeit von heute 14 Wochen Mutterschafts- und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ausgebaut werden? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern
Soll der Bund den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Würdiges Wohnen darf kein Privileg sein: es ist ein Menschenrecht! Angesichts der Klimakrise reicht es abernicht aus, dass alle Menschen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum haben, dieser muss auch nachhaltig sein. Eine nachhaltige Wohnung zeichnet sich durch einen schonenden Energieverbrauch und einen einfachen Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen aus. Vermieter*innen müssen Wohnungsrennovationen garantieren. Ohne Kostenabwälzung auf Mieter*innen und bei entsprechendem Schutz vor Leerkündigungen.
Gesundheit
Impfpflicht für Kinder einführen
Soll für Kinder eine Impfpflicht gemäss dem Schweizerischen Impfplan eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Impfstoffe müssen allen Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen, und es ist sinnvoll, den Vorgaben des BAG und der Wissenschaft zu folgen. Repressiven Konsequenzen einer Impfflicht wie z.B. Bussen stehen wir eher kritisch gegenüber, dennoch anerkennen wir die Notwendigkeit einer Impfflicht, weil sie einen beträchtlichen Beitrag zum Schutz von vulnerablen Personen leistet.
Zuckersteuer einführen
Befürworten Sie die Einführung einer Abgabe auf zuckerhaltige Lebensmittel (Zuckersteuer)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Zuckersteuer ist eine Konsumsteuer. Solche Steuern treffen Menschen mit niedrigem Einkommen unverhältnismässig und sind entsprechend unsozial. Die Redukton des Zuckergehalts in Lebensmitteln kann über andere Massnahmen gefördert werden.
Beteiligung an Gesundheitskosten
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Erhöhung der Mindestfranchise)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Gesundheit unserer Gesellschaft ist in Gefahr, seit die Interessen der privaten Krankenversicherungen vor die Gesundheit der Bevölkerung gestellt werden. Steigende Prämien und Einsparungen auf dem Rücken von vulnerablen Personen und des Gesundheitspersonals – alles wegen des freien Wettbewerbs: Dem müssen wir ein Ende setzen und zwar mit der Einführung einer Einheitskasse! Auch sollen die Gesamtkosten für die psychiatrische Versorgung, sexuelle Gesundheit und Zahnpflege übernommen werden.
Bundesrats-Kompetenzen bei Pandemien begrenzen
Sollen in Zukunft bei Pandemien die Möglichkeiten des Bundesrats zur Einschränkung des Privat- und Wirtschaftslebens stärker begrenzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In Pandemien muss schnell gehandelt werden können und der Bundesrat schnell die notwendigen Massnahmen treffen kann. Massnahmen, die das Privatleben der Menschen stark einschränken, sollen aber mit Zurückhaltung ausgesprochen werden und verhältnismässig sein und müssen abgewogen werden. Sie dürfen aber nicht aus Profitgier weitergehen als die Einschränkungen in der Privatwirtschaft. Minimale individuelle Einschränkungen wie die Maskenpflicht sind sinnvoll, soziale Beschränkungen zeitweise auch.
Bundeskompetenz zur nationalen Spitalplanung
Soll der Bund die Kompetenz zur Festlegung des Spitalangebots erhalten (nationale Spitalplanung bzgl. Standorte und Leistungsangebot)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Durch die rechten Mehrheiten in den kantonalen Parlamenten steht die Gesundheitsversorgung unter neoliberalen Angriffen. Budgets werden gekürzt, Spitäler werden der Profitlogik ausgesetzt und (wie in St. Gallen) immer mehr geschlossen. Die Gesundheitsversorgung ist eine Aufgabe des Bundes, deshalb macht eine nationale Planung Sinn. Es braucht aber grundsätzlich mehr Ressourcen, um das Angebot gerade im Bereich der sexuellen und psychischen Gesundheit auszubauen!
Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integrative Schulklassen müssen gefördert werden, um Berührungsängste abzubauen und Trennlinien in unserer Gesellschaft abzubauen. Dabei darf aber die gezielte Förderung von Kindern mit Behinderungen nicht zu kurz kommen. Denn heute endet das Experiment der integrativen Schule meistens im zweiten Arbeitsmarkt und zögert so den Ausschluss aus dem sozialen Leben nur heraus. Integrative Schule muss zuerst für die Menschen mit Behinderungen gedacht werden, erst danach für alle anderen!
Anforderungen an gymnasiale Maturität erhöhen
Soll der Bund die Anforderungen an die gymnasiale Maturität erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Staat stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Migration & Integration
Anforderungen für Einbürgerungen lockern
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen gelockert werden (z.B. kürzere Wohnsitzfrist)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Einbürgerungsprozess ist überaus teuer, rassistisch und somit unzugänglich. Der Geburtsort kann aber nicht gewählt werden - die Geburtslotterie entscheidet über das Schicksal aller. Wird dir der Schweizer Pass zur Geburt geschenkt, hast du Rechte, die anderen für immer verwehrt bleiben. Wer hier lebt und damit Teil unserer Gesellschaft ist, soll neben den gleichen Pflichten auch die gleichen Rechte erhalten! Wir fordern darum die automatische Einbürgerung nach 5 Jahren ohne weitere Hürden!
Drittstaatenkontingent für Arbeitskräfte erhöhen
Sollen mehr qualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU/EFTA-Staaten in der Schweiz arbeiten dürfen (Erhöhung Drittstaatenkontingent)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, aber dies muss mit dem Ausbau von flankierenden Massnahmen einhergehen. Es muss verhindert werden, dass die Arbeitgeber*innen Druck auf die Löhne und Arbeitsbedingungen ausüben können.
Asylverfahren ausserhalb Europas
Befürworten Sie Bestrebungen, Asylsuchende während des Asylverfahrens in Zentren ausserhalb Europas unterzubringen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn die Aussicht auf eine sichere Zukunft vor Ort nicht mehr gegeben ist und das bisherige Leben nicht mehr in physischer, psychischer und materieller Sicherheit weitergeführt werden kann, ist eine Flucht an einen sicheren Ort unumgänglich. Ob dabei ein Krieg oder eine Hungersnot herrscht, ob politische Verfolgung, die wirtschaftliche Situation oder eine Naturkatastrophe das Leben in der Heimat verunmöglicht, soll keine Rolle spielen. Menschen müssen wie Menschen behandelt werden!
Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Demokratie heisst, dass die Menschen gemeinsam bestimmen wie die Welt aussieht. Sprich, alle Menschen sollen dort, wo sie leben, auch mitbestimmen dürfen! Schon nach einem Jahr! Wir fordern, dass alle, die ihren Wohnsitz seit einem Jahr in der Schweiz haben, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus das Wahl- und Stimmrecht auf allen Ebenen erhalten. Wer in der Schweiz lebt, Steuern bezahlt und Teil des sozialen und wirtschaftlichen Lebens ist, soll auch in der Schweiz mitbestimmen können!
Gesellschaft & Ethik
Cannabis-Konsum legalisieren
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Direkte aktive Sterbehilfe
Würden Sie es befürworten, wenn in der Schweiz die direkte aktive Sterbehilfe durch Ärztinnen und Ärzte straffrei möglich wäre?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es wäre wichtig, dass die aktive Sterbehilfe straffrei möglich ist für alle Menschen, die sich selbst dazu entscheiden. Beispiele aus anderen Ländern zeigen aber, dass in unserem aktuellen System Menschen zur Sterbehilfe gedrängt werden, weil z.B. die Behandlung zu viel kostet oder sie als “Last” gesehen werden. Hier zeigt sich ein weiteres Mal die Krisenanfälligkeit unseres Gesundheitssystem: Behandlungen und öffentliche Care-Einrichtungen müssen allen offen stehen, egal wieviel sie kosten!
Drittes amtliches Geschlecht einführen
Soll neben "weiblich" und "männlich" ein drittes amtliches Geschlecht eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als kurzfristige Lösung JA. Da dies dazu dient, die nicht binäre Realität zu widerspiegeln, die von vielen Menschen in der Schweiz gelebt wird und die heute im Geschlechtseintrag unsichtbar gemacht wird. Langfristig muss das Ziel jedoch die Abschaffung des Geschlechtseintrags sein. Wir existieren – zwischen und ausserhalb von Mann und Frau! SMASH THE CIS-TEM!
Gleichstellung zwischen geschlechtlichen und heterosexuellen Paare
Finden Sie es richtig, dass gleichgeschlechtliche Paare in allen Bereichen heterosexuellen Paaren gleichgestellt sind?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Finanzen & Steuern
Steuern auf Bundesebene senken
Befürworten Sie Steuersenkungen auf Bundesebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die direkte Bundessteuer ist eine der solidarischsten Steuern. Reiche und Unternehmen zahlen mehr – gut so! Eine Reduktion der direkten Bundessteuer würde nur die Reichen noch reicher werden lassen und den Service public schwächen. Wer nur für seine eigenen Profite lebt, soll nicht auch noch belohnt werden, sondern zu diesem Mindestmass an Solidarität gezwungen werden. Auf kantonaler und kommunaler Ebene könnte eine Erhöhung der Kapitalsteuer die Bevölkerung und die Lohnabhängigen entlasten.
Ehepaare einzeln besteuern
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Nationale Erbschaftssteuer einführen
Würden Sie die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer auf alle Erbschaften von über einer Million Franken befürworten? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Freibetrag könnte höher sein, bzw. sollte die Erbschaftssteuer progressiv sein und der Steuerfaktor auf sehr hohe Erbschaften soll deutlich höher sein als jene auf tiefere Beträge. Erbschaften sind zutiefst unfair und reproduzieren die Ungleichheit bei Vermögen, Einkommen, Bildung, Karrieremöglichkeiten usw.
Finanzausgleich zwischen Kantonen verstärken
Sollen die Unterschiede zwischen finanzstarken und -schwachen Kantonen durch den Finanzausgleich stärker verringert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wirtschaft & Arbeit
Nationaler Mindestlohn von CHF 4’000 einführen
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von mindestens CHF 4'000 für eine Vollzeitstelle?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bei Vollzeitstellen darf der Mindestlohn gerne auch höher ausfallen. Ausserdem sind tiefe Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen bei Lehrstellen sowie in Praktika ein grosses Problem. Wir fordern gerechte Entlöhnung für alle. 5'000 Franken für Vollzeitstellen und 1'000 Franken im ersten Lehrjahr!
Finanzsektor strenger regulieren
Befürworten Sie strengere Regulierungen für den Finanzsektor (z.B. strengere Eigenkapitalvorschriften für Banken, Bonusverbot)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Strommarkt vollständig liberalisieren
Sollen Privathaushalte ihren Stromanbieter frei wählen können (vollständige Liberalisierung des Strommarktes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Vorschriften für den Bau von Wohnraum lockern
Sollen die Vorschriften für den Bau von Wohnraum gelockert werden (z.B. Lärmschutz, Ausnutzungsziffern)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nicht die Bauvorschriften sondern das Grundeigentum sind Schuld an den hohen Mietkosten und der Wohnungsnot. Ausserdem muss dafür gesorgt werden, dass der bestehende Wohnraum bezahlbar ist und nicht immer nur neu gebaut wird. Wir brauchen klimafreundliches Wohnen für alle! Dazu müssen wir längerfristig alle Wohnungen dem Markt entziehen und unter demokratische Kontrolle stellen.
Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Energie & Verkehr
Stark befahrene Autobahnabschnitte ausbauen
Sollen stark befahrene Autobahnabschnitte ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer Strassen säht, erntet Verkehr!
Neuzulassung von Verbrennungsmotoren ab 2035 verbieten
Soll die Schweiz die Neuzulassung von Personenwagen mit Verbrennungsmotoren ab 2035 verbieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist eigentlich bis 2030 notwendig! Gleichzeitig ist ein massiver Ausbau des öffentlichen Verkehrs notwendig, wobei sichergestellt werden muss, dass dieser bezahlbar ist, um eine sozial gerechte Verlagerung zur Nutzung von Öv zu ermöglichen.
Klimaziele durch Anreize erreichen
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Vorschriften für erneuerbare Energien lockern
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich sollen Lösungen gefunden werden, für die keine Umwelt-und Landschaftsschutzvorschriften gelockert werden müssen, in manchen Fällen ist es eine Abwägungsfrage und kann doch legitim sein.
Neue Atomkraftwerke bauen dürfen
Sollen in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Umfassendes Service-Public-Angebot
Soll der Staat auch in ländlichen Regionen ein umfassendes Service-Public-Angebot garantieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Progressive Stromtarife einführen
Würden Sie die Einführung steigender Strompreise bei grösserem Verbrauch befürworten (progressive Stromtarife)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Massnahme könnte Menschen mit tieferem Einkommen stärker belasten- Die Schwelle für die höheren Preise müsste so angesetzt werden, dass normale Privathaushalte nicht betroffen sind. Höhere Preisen oder Ausgleichszahlungen für einen erhöhten (und nicht notwendigen/durch öffentliches Interesse legitimierten) Stromverbrauch für die Privatwirtschaft wären wünschenswert und sinnvoller als Massnahmen, welche primär private Haushalte treffen.
Umweltschutz
Schutzbestimmungen für Grossraubtiere lockern
Befürworten Sie eine weitere Lockerung der Schutzbestimmungen für Grossraubtiere (Luchs, Wolf, Bär)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Direktzahlungen für Landwirtschaftsbetriebe
Sollen nur noch Landwirtschaftsbetriebe mit erweitertem ökologischen Leistungsnachweis Direktzahlungen erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Massnahme begünstigt und beschleunigt durch den gezielten Einsatz öffentlicher Mittel den ökologischen Umbau der Landwirtschaft.
Strengere Tierschutzregelungen für Nutztiere einführen
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Landesfläche zur Biodiversitätssicherung zur Verfügung stellen
Soll in der Schweiz 30 Prozent der Landesfläche zur Sicherung der Biodiversität zur Verfügung stehen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einwegplastik verbieten
Würden Sie ein Verbot von Einwegplastik und nicht-rezyklierbaren Kunststoffen befürworten? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Nachhaltigere Nutzung elektronischer Geräte
Befürworten Sie staatliche Massnahmen für eine nachhaltigere Nutzung von elektronischen Geräten (z.B. Recht auf Reparatur, Verlängerung der Gewährleistungsfrist, garantierte Mindestzeit für Software-Updates)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, die Mindestgarantiedauer sollte auf 10 Jahre erhöht werden, um die kurzfristige Profitlogik zu bekämpfen.
Demokratie, Medien & Digitalisierung
Mobilfunknetz (5G)
Soll das Schweizer Mobilfunknetz möglichst flächendeckend mit der neusten Technologie ausgestattet werden (aktuell 5G-Standard)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
5G soll hauptsächlich bei Technologien, die der allgemeinen Bevölkerung nützen, zum Zuge kommen. Dies, da der Energieverbrauch doch erheblich steigen würde durch 5G, was nicht das Ziel sein sollte.
Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen
Soll der Bund im Bereich der Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen zusätzliche Kompetenzen erhalten, um gegenüber den Kantonen verbindliche Vorgaben und Standards durchsetzen zu können?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stärkere Regulierung grosser Internetplattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung grosser Internetplattformen (Transparenz-Regeln bei Algorithmen, verstärkte Haftung für Inhalte, Bekämpfung von Desinformation)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Fernseh- und Radiogebühren reduzieren
Eine Volksinitiative möchte die Fernseh- und Radiogebühren reduzieren (200 Franken pro Haushalt, Abgabenbefreiung von Unternehmen). Unterstützen Sie dieses Anliegen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Initiative zielt darauf ab, die öffentlichen Medien anzugreifen. Allerdings sollte über die Radio- und Fernsehabgaben diskutiert werden, da sie sozial ungerecht sind. Über 300 CHF können sich Menschen, die nur knapp über die Runden kommen pro Monat kaum leisten. Wie sonst meistens auch wäre hier ein progressives System sinnvoller.
Stimmrechtsalter auf 16 Jahre senken
Soll das Stimmrechtsalter auf 16 Jahre gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Junge Menschen sind von den politischen Entscheidungen, die wir heute treffen am längsten Betroffen. Bei diesem Wahlen geht es darum, uns gegen die multiplen Krisen und für eine lebenswerte Zukunft für alle auszusprechen. Menschen unter 18 müssen mitbestimmen können. Mindestens ab 16 Jahren, gerne auch schon ab 14.
Fakultatives Finanzreferendum gegen Bundesausgaben einführen
Soll gegen Ausgaben des Bundes ab einer bestimmten Höhe ein Referendum ergriffen werden können (fakultatives Finanzreferendum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Art Referendum erlaubt es, die Finanzierung zahlreiche sozialpolitischer Massnahmen oder von Massnahmen zum Klimaschutz anzugreifen. Mit dem bekannt ausufernd grossen Budget von Arbeitgeber*innen-Verband oder economiesuisse müssten die Rechte der 99% noch härter erkämpft werden.
Sicherheit & Armee
Armee-Sollbestand auf mindestens 120’000 Soldat/-innen ausbauen
Befürworten Sie einen Ausbau des Armee-Sollbestandes auf mindestens 120'000 Soldat/-innen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Abbau auf 0 Soldat*innen wäre mir da sympathischer...
Zusammenarbeit Schweizer Armee mit NATO ausbauen
Soll die Schweizer Armee die Zusammenarbeit mit der NATO ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wiederausfuhr von Schweizer Waffen
Soll der Bundesrat in Fällen eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges (z.B. der Angriff auf die Ukraine) anderen Staaten die Wiederausfuhr von Schweizer Waffen erlauben dürfen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Ukraine (und alle Länder, die militärischen Aggressionen ausgesetzt sind) haben das Recht auf Selbstverteidigung. In erster Linie müssen Oligarchen-Gelder eingefroren werden (aktuell nur 7.5 von 200 Milliarden CHF) und Dual-Use-Güter stärker kontrolliert werden. Auch die Wiederausfuhr von Waffen muss möglich sein, allerdings darf das nicht das Kernthema sein und es darf nicht passieren, dass Rechte durch eine solche Instrumentalisierung Waffenexportbedingungen lockern.
Automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum verbieten
Soll die automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Schengen-Abkommen kündigen und verstärkte Personenkontrollen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
FÜR EINE WELT OHNE FLUCHT! Um das Leid von flüchtenden Menschen zu verringern, fordert die JUSO eine Öffnung der Grenzen, eine angemessene Finanzierung des Asylsystems, die Wiedereinführung des Botschaftsasyls, den Boykott der Europäischen Migrationspolitik rund um die kriminelle Grenzschutzorganisation Frontex und das Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterial und Dual-Use-Gütern.
Aussenbeziehungen
Engere Beziehungen zur EU anstreben
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein EU-Beitritt zum jetzigen Zeitpunkt wäre aber ein grosser Fehler und hätte grosse Auswirkungen (insbesondere auf die öffentlichen Dienstleistungen und das Arbeitsrecht). Ausserdem kann die EU und ihr menschenfeindliches Migrationsregime nicht unterstützt werden. Wir brauchen einen neuen europäischen Aufbau, weg von einer neoliberalen und mörderischen EU: Für ein soziales und solidarisches Europa!
Umfassendes Freihandelsabkommen mit den USA
Soll die Schweiz ein umfassendes Freihandelsabkommen (inkl. Landwirtschaft) mit den USA anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bilaterale Verträge mit der EU kündigen
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Zu strikter Auslegung der Neutralität zurückkehren
Soll die Schweiz zu einer strikten Auslegung der Neutralität zurückkehren (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Werthaltungen
Staatliche Sicherheitsmassnahmen
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat von staatlichen Sicherheitsmassnahmen nichts zu befürchten."
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Kommentar
Diese Aussage rechtfertigt die zunehmende Repression und missachtet die systematische Diskriminierung, die viele Menschen (insbesondere People of Color) auch im Justizapparat erfahren.
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Multinationale Konzerne werden immer mächtiger, die Superreichen werden noch reicher, während Hunderte Millionen von Menschen an Hunger sterben. Die realen Krisen widersprechen dieser These. Von einer freien Marktwirtschaft profitiert langfristig kein Mensch, der vom Wohl und der Freiheit aller Menschen träumt.
Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleichen
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Elternteil Vollzeit zu Hause
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Beruf, Familie und Freizeit müssen vereinbar sein und dazu braucht es individuelle Lösungen. Damit diese möglich sind, braucht es aber gewichtige Veränderungen wie sie beispielsweise die KITA-Initiative vorschlägt.
Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
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Kommentar
Die Chancen sind klar vorhanden unser Leben zu verbessern, jedoch sind eine demokratische Kontrolle in diesem kapitalistischen System sowie das Einhalten der Menschen- und Grundrechte zwingend, auch bei der Entwicklung und Anwendung neuer Technologien. Die Digitalisierung soll die Leben der 99% besser machen und nicht die Geldbörse der Reichen weiter füllen.
Die Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Stärkerer Umweltschutz
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Im Kapitalismus gibt es keine Zukunft auf diesem Planeten. Kurzfristige Profitlogik und Wachstumszwang haben uns in diese Krise geführt. Nur antikapitalistisch können wir uns aus dieser Krise befreien.
Bundesbudget
Soziale Wohlfahrt: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Soziale Wohlfahrt" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Viel Geld liegt derzeit noch im Armee-Budget. Langfristig können z.B. mit der Abschaffung der Armee oder kurzfristig bspw. auch mit Kapitaleinkommens- und Erbschaftssteuern können schnell, solidarisch und klimafreundlich Mittel geschaffen werden.
Bildung und Forschung: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Bildung und Forschung" mehr oder weniger ausgeben?
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Landwirtschaft: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Landwirtschaft" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Aber mit sehr klaren Vorschriften und primär für die Förderung von lokaler, ökologischer Landwirtschaft mit hohen Umweltstandards und besseren Arbeitsbedingungen!
Öffentlicher Verkehr: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Öffentlicher Verkehr" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Der Öffentliche Verkehr muss für alle finanzierbar und langfristig für alle gratis sein. Investitionen der öffentlichen Hand erlauben allen, den Kampf gegen die Klimaerhitzung zu unterstützen, ohne die sozialen Ungleichheiten zu verschärfen. Die Initiative für eine Zukunft holt die Gelder bei den Profiteur*innen der Krise – den Superreichen – und macht sozial-gerechte Klimamassnahmen möglich.
Strassenverkehr (motorisierter Individualverkehr): mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Strassenverkehr (motorisierter Individualverkehr)" mehr oder weniger ausgeben?
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Öffentliche Sicherheit: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Öffentliche Sicherheit" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Wenn wir mit Sicherheit die Polizei gemeint ist, dann deutlich weniger: Die Fälle von Polizeigewalt häufen sich. Die Polizei ist als Institution nicht reformierbar und gehört deshalb langfristig abgeschafft. Wenn mit öffentlicher Sicherheit aber gemeint ist, dass beispielsweise Präventivmassnahmen gegen sexuelle Übergriffe ergriffen werden, dann muss deutlich mehr investiert werden! Gemeint ist wohl die Polizei, deshalb ist die Antwort auf diese Frage deutlich weniger.
Landesverteidigung: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Landesverteidigung" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Mit der Armee und einer zunehmend gewaltvollen Polizei ist unser Sicherheitsverständnis immens militärisch und repressiv geprägt. Dabei ist die Armee nichts mehr als Verschwendung: Jungen Menschen kostet sie zeitliche, den Bund finanzielle und den Planeten ökologische Ressourcen. Das langfristige Ziel müssen menschliche und zivile Lösungen statt Waffengewalt sein. Kurz: Eine Schweiz ohne Armee. Eine Welt ohne Grenzen.
Entwicklungszusammenarbeit: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Entwicklungszusammenarbeit" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Eine Rentenalterserhöhung ist ein Hohn, denn früher pensionieren können sich nur die Privilegierten. Altersarmut ist für viele Menschen in der Schweiz eine bittere Realität. Davon betroffen sind insbesondere Menschen im Niedriglohnsektor oder in Teilzeitpensen. Frauen machen 2/3 der von Altersarmut betroffen Personen aus und sind damit überdurchschnittlich stark betroffen.