Mariann Hegglin

Die Mitte | 01.06
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Ergänzungsleistungen für Familien

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Tiefe Einkommen dürfen insbesondere für Familien nicht zu dauerhaften Armutsfallen werden. Der Staat hat hier eine Verantwortung, gezielt zu unterstützen. Wichtig ist mir dabei jedoch, bestehende und bewährte Instrumente pragmatisch auszubauen, statt unnötige neue Bürokratiestrukturen zu schaffen

Verschärfung Sozialhilfe

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Existenzminimum ist ohnehin knapp bemessen, schiebt Menschen in die Armut, bekämpft nicht die Ursachen.

Entschädigung pflegende Angehörige

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Ich anerkenne die enorme Leistung, will aber im Sinne des Pragmatismus meist, dass dies zielgerichtet (z. B. über den Ausbau von Entlastungsdiensten, Krankenkassen-Abrechnungen via Spitex oder direkte Beiträge an Betroffene) und nicht über unübersichtliche neue Bürokratiemonster gelöst wird.

Vereinfachte Anspruchsprüfung

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Eine automatische Ermittlung sorgt dafür, dass der Staat von sich aus prüft, wer Anspruch hat, statt dass die Bürger einen Haufen Formulare ausfüllen müssen.

Senkung Krankenkassenprämien

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Der Kanton Zug hat ernorme Überschüsse. Es ist legitim und bürgerfreundlich, dieses Geld direkt an die Steuerzahler und die Bevölkerung zurückzugeben, anstatt es ungenutzt anzuhäufen und so die stark steigenden Krankenkassenprämien zu dämpfen.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Die integrative Schule ist an ihre Grenzen gestossen. Temporäre, heilpädagogisch betreute Förderklassen für Kinder mit starken Verhaltensauffälligkeiten entlasten die Regellehrpersonen, schützen das Klassenklima und bieten den betroffenen Kindern die spezialisierte Betreuung, die sie benötigen.

Gleiche Bildungschancen

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Chancengleichheit beginnt bei der Bildung. Kinder aus einkommensschwachen Familien dürfen nicht aufgrund finanzieller Hürden benachteiligt werden. Gezielte Instrumente wie Stipendien oder Fördergutscheine stellen sicher, dass Begabungen unabhängig vom Elternhaus gefördert werden.

Obligatorische Frühförderung

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Gute Deutschkenntnisse sind der entscheidende Schlüssel für eine erfolgreiche Schullaufbahn und echte Chancengleichheit. Wenn Kinder sprachlich vorbereitet in den Kindergarten starten, entlastet das die Lehrpersonen.

Aufnahmeprüfung Gymnasium

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Eine starre Aufnahmeprüfung führt vor allem zu mehr Leistungsdruck und einer ungleichen Belastung durch Nachhilfekurse.

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Das Stimm- und Wahlrecht soll untrennbar mit dem Schweizer Bürgerrecht (der Einbürgerung) verknüpft sein.

Verschärfung Einbürgerung

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Dazu gehören neben soliden Sprachkenntnissen im Alltag vor allem auch die Integration in die Gesellschaft und die wirtschaftliche Selbständigkeit. .

Aufnahme Geflüchteter

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Die Belastung im Asylbereich ist bereits hoch, und es fehlt ohnehin an bezahlbarem Wohnraum für die einheimische Bevölkerung. Der Fokus muss auf dem bestehenden System und konsequenten Rückführung liegen, statt zusätzliche Kontingente aufzunehmen.

Reduktion Asylsozialhilfe

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Die Asylsozialhilfe soll das Existenzminimum sichern, aber keine Fehlanreize setzen.

Kündigung Bilaterale Verträge

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Die Bilateralen Verträge sind das Fundament unseres wirtschaftlichen Wohlstands und sichern den barrierefreien Zugang zum wichtigsten Exportmarkt. Eine Kündigung und ein reines Freihandelsabkommen würden dem Standort Schweiz und unseren Unternehmen massiv schaden.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Ich empfinde künstliche Sonderzeichen im Lesefluss als störend, grammatikalisch falsch und unnötig regulierend.

Ausbau Medienförderung

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Zwar ist unbestritten, dass lokale Medien (wie Regionalzeitungen) für die demokratische Verankerung und die Berichterstattung wichtig sind, aber direkte Staatsgelder für Verlage erachte ich als kritisch

Engagement gegen häusliche Gewalt

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Häusliche Gewalt ist ein gravierendes Problem, das konsequent bekämpft werden muss. Der Kanton steht in der Verantwortung, einen wirksamen Opferschutz sowie ausreichende Kapazitäten in den Frauenhäusern sicherzustellen und mit gezielten Präventionsmassnahmen hinzusehen statt wegzuschauen.

Trennung Staat/Kirche

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Das bewährte Verhältnis zwischen Staat und Kirche in der Schweiz funktioniert gut und verbindet gesellschaftlichen Zusammenhalt mit wichtigen sozialen Leistungen.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Zug steht steuerlich bereits hervorragend da. Anstatt pauschaler weiterer Senkungen sollten wir auf finanzpolitische Stabilität und gezielte Investitionen setzen, damit die Handlungsfähigkeit des Kantons für wichtige Zukunftsaufgaben und den Service public langfristig gesichert bleibt

Befristete Steuerrabatte

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Befristete Steuerrabatte bei ausserordentlichen Überschüssen sind ein faires und flexibles Mittel. Sie geben den Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen Geld zurück, wenn es die Kassen erlauben, schaffen aber keine riskanten, dauerhaften Löcher im Budget

Beitragsobergrenze Stadt Zug

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Die Stadt Zug ist die grösste Gebergemeinde und hat im letzten Jahr CHF 102 Mio an die finanzschwächeren Gemeinden verteilt. Eine Beitragsobergrenze im Finanzausgleich ist fair und notwendig, damit die finanzstarken Gebergemeinden wie die Stadt Zug nicht übermässig belastet werden. Nur so bleibt ein gesunder Anreiz für eine solide Finanzpolitik im ganzen Kanton erhalten, ohne den Zusammenhalt zu gefährden.

Einfrierung Stellenbestand Verwaltung

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Ein pauschales Einfrieren des Stellenbestands greift zu kurz, da staatliche Aufgaben und die Bevölkerung wachsen. Stattdessen braucht es eine strikte Priorisierung der Aufgaben und haushälterische Effizienz, damit die Verwaltung schlank bleibt, ohne wichtige Leistungen zu gefährden.

Unterstützung Privatschulen

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Privatschulen übernehmen einen wichtigen Teil des Bildungsauftrags im Kanton Zug.

Wirtschaft & Arbeit

Einführung Mindestlohn

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Ein staatlich verordneter Mindestlohn schadet der bewährten Sozialpartnerschaft und belastet vor allem unsere KMU. In Zug haben wir dank hoher Wirtschaftskraft bereits branchenweit gute Löhne.

Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Ein konsequenter Abbau von unnötiger Bürokratie stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und den Innovationsgeist am Standort Zug.

Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten

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Mehr unternehmerische Eigenverantwortung und Flexibilität bei den Ladenöffnungszeiten stärken den lokalen Detailhandel im Wettbewerb. Solange die Vorgaben des Arbeitsgesetzes zum Schutz der Mitarbeitenden respektiert werden, spricht nichts gegen freiere Öffnungszeiten.

Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung

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Gewerbliche und stark ausgeweitete Kurzzeitvermietungen entziehen dem Markt langfristigen Wohnraum und gehören deshalb sinnvoll reguliert.

Massnahmen gegen Briefkastenfirmen

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Etablierte, seriöse Unternehmen haben kein Interesse an schwarzen Schafen, die den Ruf des Standorts schädigen.

Umwelt & Energie

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Wir sollten auf Anreize und Partnerschaft statt auf kantonale Verbote setzen.

Bau von Windrädern

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Ich befürworte den Ausbau erneuerbarer Energien grundsätzlich klar. Allerdings müssen wir auf die Verhältnismässigkeit achten: Solarenergie auf Dächern, Energieeffizienz und naturverträgliche Alternativen haben Vorrang vor Eingriffen in unsere wertvollen Naherholungsgebiete wie den Zugerberg.

Verzicht auf Verbote in Klimapolitik

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Klimaschutz gelingt am besten durch Innovation, Eigenverantwortung und positive Anreize statt durch Verbote und staatliche Bevormundung.

Förderung Solarausbau

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Der Ausbau der Solarenergie ist ein zentraler Pfeiler für eine sichere und erneuerbare Stromzukunft.

Raumplanung

Kommunales Vorkaufsrecht

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Ein kommunales Vorkaufsrecht greift in die private Eigentumsfreiheit ein und verzerrt den Grundstücksmarkt. Bezahlbarer Wohnraum entsteht am besten durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und gute Rahmenbedingungen, nicht durch staatliche Zwangsmassnahmen.

Schaffung eines Wohnfonds

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Ein staatlicher Wohnfonds von 750 Millionen Franken ist völlig überrissen und belastet die Kantonsfinanzen unverhältnismässig. Der Staat gehört nicht als Grossinvestor auf den Immobilienmarkt.

Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe

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Bezahlbarer Wohnraum in Zug muss in erster Linie den Menschen zugutekommen, die hier seit Jahren leben, arbeiten und verwurzelt sind. Mit dem Prinzip 'Zug First' setzt sich die Mitte ein, dass Wohnraum gezielt an die lokale Bevölkerung vergeben wird.

Schaffung von Sonderbauzonen

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Innovative Instrumente wie "weisse Zonen" können helfen, rasch und unkompliziert bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Verkehr

Förderung Fuss- und Veloverkehr

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Ein sicheres und gut ausgebautes Netz für den Fuss- und Veloverkehr ist zentral, vor allem für Kinder und den Pendlerverkehr. Wichtig ist dabei ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer mit Augenmass, ohne den Autoverkehr und den öffentlichen Verkehr unnötig zu schwächen

Verbot Tempo 30

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Verkehrsorientierte Hauptachsen müssen ihre Funktion erfüllen und den Verkehr flüssig halten können. In Wohnquartieren und Schulen befürworte ich Tempo 30.

Ausbau öffentlicher Verkehr

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Ein attraktiver ÖV steht und fällt mit der Qualität der Anschlüsse. Die Taktverdichtung bei Buslinien ist dort sinnvoll, wo sie die Anschlüsse an die Hauptachsen optimiert.

Erhalt Parkplätze

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Ausreichende Parkplätze sind für das lokale Gewerbe, das Handwerk und die Erreichbarkeit unserer Zentren essenziell.

Politisches System & Digitalisierung

Digitale Kantonsverwaltung

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Die Digitalisierung der Verwaltung bringt wertvolle Effizienzgewinne, aber ein reines "Digital-Only"-Prinzip schliesst Menschen ohne digitale Infrastruktur oder Vorkenntnisse aus.

Humanitäre Hilfe Ukraine

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Finanzielles Engagement soll zielgerichtet, transparent und wirksam erfolgen.

Ausgewogenes Geschlechterverhältnis

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Bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung zählt ausschliesslich die fachliche und persönliche Eignung. Quoten sind der falsche Weg.

Sicherheit & Polizei

Stärkere Polizeipräsenz

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Eine sichtbare und präsente Polizei stärkt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, wirkt präventiv gegen Kriminalität und zeigt Bürgernähe.

Ausbau polizeilicher Überwachung

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Moderne Kriminalitätsformen erfordern zeitgemässe Werkzeuge für die Strafverfolgung. Automatisierte Fahndungssysteme sind ein wirksames Mittel im Kampf gegen Einbruchskriminalität und Bandenwesen.

Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte

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Präventive Massnahmen und Durchsuchungen schützen sowohl die Bevölkerung als auch die Bewohner vor Konflikten, illegalen Gegenständen und Kriminalität.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Eine funktionierende freie Marktwirtschaft ist der beste Motor für Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze, von dem langfristig alle profitieren.

Vollzeit-Kinderbetreuung

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Die Politik soll keine ideologischen Lebensmodelle vorschreiben, sondern echte Wahlfreiheit und gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schaffen.

Bestrafung Krimineller

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Es ist kein Entweder-oder: Eine gerechte Strafe und zielgerichtete Resozialisierungsmasnahmen gehören im modernen Strafvollzug untrennbar zusammen.

Umweltschutz

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Eine intakte Umwelt inkl. genügend Wasser ist die absolute Grundlage für unseren langfristigen Wohlstand und unsere Lebensqualität. Ein konsequenter Umweltschutz ist deshalb notwendig – und dank cleverer Innovationen und neuer Technologien müssen Ökologie und Wirtschaft kein Widerspruch sein, sondern können Hand in Hand gehen

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