Mariann Hegglin
Die Mitte | 01.06
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Existenzminimum ist ohnehin knapp bemessen, schiebt Menschen in die Armut, bekämpft nicht die Ursachen.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich anerkenne die enorme Leistung, will aber im Sinne des Pragmatismus meist, dass dies zielgerichtet (z. B. über den Ausbau von Entlastungsdiensten, Krankenkassen-Abrechnungen via Spitex oder direkte Beiträge an Betroffene) und nicht über unübersichtliche neue Bürokratiemonster gelöst wird.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine automatische Ermittlung sorgt dafür, dass der Staat von sich aus prüft, wer Anspruch hat, statt dass die Bürger einen Haufen Formulare ausfüllen müssen.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Zug hat ernorme Überschüsse. Es ist legitim und bürgerfreundlich, dieses Geld direkt an die Steuerzahler und die Bevölkerung zurückzugeben, anstatt es ungenutzt anzuhäufen und so die stark steigenden Krankenkassenprämien zu dämpfen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die integrative Schule ist an ihre Grenzen gestossen. Temporäre, heilpädagogisch betreute Förderklassen für Kinder mit starken Verhaltensauffälligkeiten entlasten die Regellehrpersonen, schützen das Klassenklima und bieten den betroffenen Kindern die spezialisierte Betreuung, die sie benötigen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Chancengleichheit beginnt bei der Bildung. Kinder aus einkommensschwachen Familien dürfen nicht aufgrund finanzieller Hürden benachteiligt werden. Gezielte Instrumente wie Stipendien oder Fördergutscheine stellen sicher, dass Begabungen unabhängig vom Elternhaus gefördert werden.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gute Deutschkenntnisse sind der entscheidende Schlüssel für eine erfolgreiche Schullaufbahn und echte Chancengleichheit. Wenn Kinder sprachlich vorbereitet in den Kindergarten starten, entlastet das die Lehrpersonen.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine starre Aufnahmeprüfung führt vor allem zu mehr Leistungsdruck und einer ungleichen Belastung durch Nachhilfekurse.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Stimm- und Wahlrecht soll untrennbar mit dem Schweizer Bürgerrecht (der Einbürgerung) verknüpft sein.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dazu gehören neben soliden Sprachkenntnissen im Alltag vor allem auch die Integration in die Gesellschaft und die wirtschaftliche Selbständigkeit. .
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Belastung im Asylbereich ist bereits hoch, und es fehlt ohnehin an bezahlbarem Wohnraum für die einheimische Bevölkerung. Der Fokus muss auf dem bestehenden System und konsequenten Rückführung liegen, statt zusätzliche Kontingente aufzunehmen.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Asylsozialhilfe soll das Existenzminimum sichern, aber keine Fehlanreize setzen.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Bilateralen Verträge sind das Fundament unseres wirtschaftlichen Wohlstands und sichern den barrierefreien Zugang zum wichtigsten Exportmarkt. Eine Kündigung und ein reines Freihandelsabkommen würden dem Standort Schweiz und unseren Unternehmen massiv schaden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich empfinde künstliche Sonderzeichen im Lesefluss als störend, grammatikalisch falsch und unnötig regulierend.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zwar ist unbestritten, dass lokale Medien (wie Regionalzeitungen) für die demokratische Verankerung und die Berichterstattung wichtig sind, aber direkte Staatsgelder für Verlage erachte ich als kritisch
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Häusliche Gewalt ist ein gravierendes Problem, das konsequent bekämpft werden muss. Der Kanton steht in der Verantwortung, einen wirksamen Opferschutz sowie ausreichende Kapazitäten in den Frauenhäusern sicherzustellen und mit gezielten Präventionsmassnahmen hinzusehen statt wegzuschauen.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das bewährte Verhältnis zwischen Staat und Kirche in der Schweiz funktioniert gut und verbindet gesellschaftlichen Zusammenhalt mit wichtigen sozialen Leistungen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zug steht steuerlich bereits hervorragend da. Anstatt pauschaler weiterer Senkungen sollten wir auf finanzpolitische Stabilität und gezielte Investitionen setzen, damit die Handlungsfähigkeit des Kantons für wichtige Zukunftsaufgaben und den Service public langfristig gesichert bleibt
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Befristete Steuerrabatte bei ausserordentlichen Überschüssen sind ein faires und flexibles Mittel. Sie geben den Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen Geld zurück, wenn es die Kassen erlauben, schaffen aber keine riskanten, dauerhaften Löcher im Budget
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Zug ist die grösste Gebergemeinde und hat im letzten Jahr CHF 102 Mio an die finanzschwächeren Gemeinden verteilt. Eine Beitragsobergrenze im Finanzausgleich ist fair und notwendig, damit die finanzstarken Gebergemeinden wie die Stadt Zug nicht übermässig belastet werden. Nur so bleibt ein gesunder Anreiz für eine solide Finanzpolitik im ganzen Kanton erhalten, ohne den Zusammenhalt zu gefährden.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein pauschales Einfrieren des Stellenbestands greift zu kurz, da staatliche Aufgaben und die Bevölkerung wachsen. Stattdessen braucht es eine strikte Priorisierung der Aufgaben und haushälterische Effizienz, damit die Verwaltung schlank bleibt, ohne wichtige Leistungen zu gefährden.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Privatschulen übernehmen einen wichtigen Teil des Bildungsauftrags im Kanton Zug.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein staatlich verordneter Mindestlohn schadet der bewährten Sozialpartnerschaft und belastet vor allem unsere KMU. In Zug haben wir dank hoher Wirtschaftskraft bereits branchenweit gute Löhne.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein konsequenter Abbau von unnötiger Bürokratie stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und den Innovationsgeist am Standort Zug.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr unternehmerische Eigenverantwortung und Flexibilität bei den Ladenöffnungszeiten stärken den lokalen Detailhandel im Wettbewerb. Solange die Vorgaben des Arbeitsgesetzes zum Schutz der Mitarbeitenden respektiert werden, spricht nichts gegen freiere Öffnungszeiten.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gewerbliche und stark ausgeweitete Kurzzeitvermietungen entziehen dem Markt langfristigen Wohnraum und gehören deshalb sinnvoll reguliert.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Etablierte, seriöse Unternehmen haben kein Interesse an schwarzen Schafen, die den Ruf des Standorts schädigen.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir sollten auf Anreize und Partnerschaft statt auf kantonale Verbote setzen.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte den Ausbau erneuerbarer Energien grundsätzlich klar. Allerdings müssen wir auf die Verhältnismässigkeit achten: Solarenergie auf Dächern, Energieeffizienz und naturverträgliche Alternativen haben Vorrang vor Eingriffen in unsere wertvollen Naherholungsgebiete wie den Zugerberg.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Klimaschutz gelingt am besten durch Innovation, Eigenverantwortung und positive Anreize statt durch Verbote und staatliche Bevormundung.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau der Solarenergie ist ein zentraler Pfeiler für eine sichere und erneuerbare Stromzukunft.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein kommunales Vorkaufsrecht greift in die private Eigentumsfreiheit ein und verzerrt den Grundstücksmarkt. Bezahlbarer Wohnraum entsteht am besten durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und gute Rahmenbedingungen, nicht durch staatliche Zwangsmassnahmen.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein staatlicher Wohnfonds von 750 Millionen Franken ist völlig überrissen und belastet die Kantonsfinanzen unverhältnismässig. Der Staat gehört nicht als Grossinvestor auf den Immobilienmarkt.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bezahlbarer Wohnraum in Zug muss in erster Linie den Menschen zugutekommen, die hier seit Jahren leben, arbeiten und verwurzelt sind. Mit dem Prinzip 'Zug First' setzt sich die Mitte ein, dass Wohnraum gezielt an die lokale Bevölkerung vergeben wird.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Innovative Instrumente wie "weisse Zonen" können helfen, rasch und unkompliziert bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein sicheres und gut ausgebautes Netz für den Fuss- und Veloverkehr ist zentral, vor allem für Kinder und den Pendlerverkehr. Wichtig ist dabei ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer mit Augenmass, ohne den Autoverkehr und den öffentlichen Verkehr unnötig zu schwächen
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Verkehrsorientierte Hauptachsen müssen ihre Funktion erfüllen und den Verkehr flüssig halten können. In Wohnquartieren und Schulen befürworte ich Tempo 30.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein attraktiver ÖV steht und fällt mit der Qualität der Anschlüsse. Die Taktverdichtung bei Buslinien ist dort sinnvoll, wo sie die Anschlüsse an die Hauptachsen optimiert.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ausreichende Parkplätze sind für das lokale Gewerbe, das Handwerk und die Erreichbarkeit unserer Zentren essenziell.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Digitalisierung der Verwaltung bringt wertvolle Effizienzgewinne, aber ein reines "Digital-Only"-Prinzip schliesst Menschen ohne digitale Infrastruktur oder Vorkenntnisse aus.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Finanzielles Engagement soll zielgerichtet, transparent und wirksam erfolgen.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung zählt ausschliesslich die fachliche und persönliche Eignung. Quoten sind der falsche Weg.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine sichtbare und präsente Polizei stärkt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, wirkt präventiv gegen Kriminalität und zeigt Bürgernähe.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Moderne Kriminalitätsformen erfordern zeitgemässe Werkzeuge für die Strafverfolgung. Automatisierte Fahndungssysteme sind ein wirksames Mittel im Kampf gegen Einbruchskriminalität und Bandenwesen.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Präventive Massnahmen und Durchsuchungen schützen sowohl die Bevölkerung als auch die Bewohner vor Konflikten, illegalen Gegenständen und Kriminalität.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Eine funktionierende freie Marktwirtschaft ist der beste Motor für Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze, von dem langfristig alle profitieren.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Kommentar
Die Politik soll keine ideologischen Lebensmodelle vorschreiben, sondern echte Wahlfreiheit und gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schaffen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Es ist kein Entweder-oder: Eine gerechte Strafe und zielgerichtete Resozialisierungsmasnahmen gehören im modernen Strafvollzug untrennbar zusammen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Eine intakte Umwelt inkl. genügend Wasser ist die absolute Grundlage für unseren langfristigen Wohlstand und unsere Lebensqualität. Ein konsequenter Umweltschutz ist deshalb notwendig – und dank cleverer Innovationen und neuer Technologien müssen Ökologie und Wirtschaft kein Widerspruch sein, sondern können Hand in Hand gehen
Kommentar
Tiefe Einkommen dürfen insbesondere für Familien nicht zu dauerhaften Armutsfallen werden. Der Staat hat hier eine Verantwortung, gezielt zu unterstützen. Wichtig ist mir dabei jedoch, bestehende und bewährte Instrumente pragmatisch auszubauen, statt unnötige neue Bürokratiestrukturen zu schaffen