Gabriele Angelo Battiston
Die Mitte | 01.02
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Krankenkassenprämien belasten den Mittelstand heute stärker als die Steuern. Wenn der Kanton Überschüsse hat, entlastet er die Bevölkerung damit gezielter als über weitere Steuersenkungen, von denen vor allem hohe Einkommen profitieren. Für mich ist das der wirksamere Weg, auch wenn der Beitrag nach 2027 etwas kleiner ausfallen dürfte.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das integrative Modell hat die erhofften Wirkungen bisher nicht gebracht. Lehrpersonen stossen an ihre Grenzen, und die ganze Klasse verliert Unterrichtszeit. Kinder mit besonderem Bedarf profitieren in kleinen, gut betreuten Gruppen oft mehr. Für mich heisst das nicht zurück zur alten Kleinklasse, sondern das integrative Modell ehrlich zu überprüfen und dort zu ergänzen, wo es nicht funktioniert.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Schweizer Pass ist der Abschluss einer gelungenen Integration, nicht deren Startpunkt. Wer Schweizerin oder Schweizer werden will, soll mindestens eine der vier Landessprachen sicher beherrschen, wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen und mit unserem politischen System vertraut sein. Sprache ist dabei der Schlüssel – ohne sie ist echte Teilhabe am Vereinsleben, im Beruf und in der Politik gar nicht möglich.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Über die Aufnahme von Resettlement-Flüchtlingen entscheiden Bundesrat und Parlament, das ist keine kantonale Kompetenz. Der Kanton Zug trägt seinen Teil dort, wo er zuständig ist: bei Unterbringung, Betreuung und Integration der zugewiesenen Personen.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich mache mich für die bestehenden Bilateralen stark. Unser Land liegt mitten in Europa, wir sind auf gute Beziehungen zu unseren Nachbarn angewiesen. Gerade der Wirtschaftsstandort Zug lebt vom Zugang zum europäischen Markt und von Fachkräften. Ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit wäre ein Rückschritt mit hohem Risiko und ungewissem Nutzen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Behörden und Schulen müssen für alle verständlich schreiben. Sonderzeichen wie Genderstern, Doppelpunkt oder Mediopunkt entsprechen nicht den amtlichen Rechtschreibregeln und erschweren das Lesen – besonders für Menschen mit Leseschwäche oder nicht deutscher Muttersprache. Geschlechtergerecht formulieren lässt sich auch mit Paarformen und neutralen Begriffen.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Lokale Medien sind für unsere Demokratie wichtig: Sie berichten über Gemeindeversammlungen, Abstimmungen und das Vereinsleben, dort, wo sonst niemand mehr hinschaut. Ohne sie sinkt die politische Beteiligung. Eine massvolle und zielgerichtete Unterstützung befürworte ich deshalb. Wichtig ist, dass die Unabhängigkeit der Redaktionen jederzeit gewahrt bleibt.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Steuerpolitik hat sich an den Interessen und Anliegen des einheimischen, familiären Mittelstandes auszurichten.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Solidarität unter den Zuger Gemeinden soll hochgehalten werden. Die hohen juristischen Steuereinnahmen stammen aus Baar und Zug. Die entsprechenden Fachkräfte wohnen dagegen oft in den kleineren Gemeinden.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Stellenwachstum hat mit Augenmass zu erfolgen, aber pauschal einfrieren ist wohl der falsche Weg.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Kanton hat nicht über alleine über ein Mindestlohn zu entscheiden.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kontrollen gegen Geldwäscherei gibt es bereits, über das Geldwäschereigesetz, die FINMA und das Handelsregister. Für mich ist entscheidend, dass diese Instrumente konsequent angewendet werden, statt dass der Kanton zusätzliche Vorschriften obendrauf legt. Doppelspurigkeiten schaden am Ende vor allem den vielen seriösen Firmen im Kanton Zug.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Beim Pflanzenschutz auf öffentlichem Boden hat der Kanton als Verpächter eine besondere Verantwortung hier kann er direkt Vorbild sein, ohne allen Landwirten etwas vorzuschreiben.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Zugerberg eignet sich schlicht nicht: zu wenig Wind, national geschützte Moorlandschaft und ein wichtiges Naherholungsgebiet. Erneuerbare ja, aber am richtigen Ort.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Anreize wirken erfahrungsgemäss besser als Verbote: Wer freiwillig investiert, bleibt auch dabei. Förderprogramme für Gebäudesanierungen oder Zielvereinbarungen mit Unternehmen bringen mehr als Vorschriften. Ganz ohne Regeln geht es aber nicht, dort, wo Anreize nachweislich nicht greifen, braucht es verbindliche Vorgaben.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton Zug fördert Photovoltaik bereits wirksam. Solaranlagen rechnen sich heute auch ohne zusätzliche Subventionen. Bei Balkon-Kleinanlagen ist der Nutzen pro Förderfranken gering, das Geld ist bei grossen Dachflächen deutlich besser eingesetzt.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bezahlbarer Wohnraum ist in Zug ein echtes Problem, und das Anliegen dahinter verstehe ich. Ein Vorkaufsrecht greift aber stark ins Eigentumsrecht ein, schafft Rechtsunsicherheit bei jedem Verkauf und bindet viel Gemeindekapital. Wirksamer sind aktive Bodenpolitik der Gemeinden und Zusammenarbeit mit Genossenschaften bei Einzonungen und Arealentwicklungen.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Ziel teile ich, der Weg überzeugt mich nicht. 750 Millionen binden sehr viel öffentliches Kapital, und wenn der Kanton als Grosskäufer auftritt, steigen die Bodenpreise zusätzlich. Bauland ist in Zug knapp und wird auch von Gewerbe und Arbeitsplätzen gebraucht. Statt Geld in den Bodenmarkt zu pumpen, sollten wir bei Verdichtung, schnelleren Verfahren und gezielter Bodenpolitik der Gemeinden ansetzen.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich habe die Motion «Mehr Wohnraum für unsere einheimische Bevölkerung – Vormietrecht» federführend erarbeitet. In Risch, Cham, Hünenberg und Steinhausen wurde sie bereits angenommen, in weiteren Gemeinden ist sie in Vorbereitung. Junge Familien und ältere Menschen sollen in ihrer Heimat wohnen bleiben können, sie tragen Vereine und Dorfleben mit. Wer hier verwurzelt ist, soll bei gemeindeeigenen Wohnungen vorrangig berücksichtigt werden.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Genau so stelle ich mir wirksame Wohnpolitik vor: ein Anreiz statt einer Vorschrift. Wer bezahlbaren Wohnraum schafft, soll schneller und einfacher bauen dürfen. Das kostet den Kanton nichts, beschleunigt dringend nötige Projekte und bringt mehr Wohnungen für den Mittelstand, wichtig ist einzig, dass die Kostenmiete langfristig gesichert bleibt.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sichere, durchgehende Velo- und Fusswege kommen allen zugute: Wer kurze Strecken zu Fuss oder mit dem Velo zurücklegt, entlastet die Strassen für jene, die aufs Auto angewiesen sind. Besonders wichtig sind mir sichere Schulwege und eine saubere Trennung der Verkehrsarten, dort passieren die meisten Konflikte.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Verkehrsorientierte Strassen haben die Aufgabe, den Verkehr zu bündeln. Wird dort flächendeckend Tempo 30 eingeführt, weicht der Verkehr in die Quartiere aus – dort, wo Kinder unterwegs sind. In Wohnquartieren und vor Schulen unterstütze ich Tempo 30 klar. Auf den Hauptachsen soll aber Tempo 50 die Regel bleiben, mit gezielten Ausnahmen wo Lärmschutz oder Sicherheit es erfordern.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Entscheidend ist für mich, wofür das Geld eingesetzt wird. Dichtere Takte auf stark genutzten Linien, eine bessere Erschliessung der ländlichen Gemeinden und der Umstieg auf CO2-neutrale Busse sind sinnvolle Investitionen. Ein Ausbau nach dem Giesskannenprinzip dagegen nicht, jeder zusätzliche Franken muss einen spürbaren Nutzen für die Fahrgäste bringen.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Den Ausbau digitaler Angebote unterstütze ich, sie sind bequem und sparen Kosten. Der Schalter darf aber nicht ganz verschwinden. Nicht alle sind digital unterwegs, gerade ältere Menschen nicht, und Verwaltungsleistungen müssen für alle zugänglich bleiben. Digital als Standard ja, digital als einziger Weg nein.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Leid in der Ukraine lässt niemanden kalt. Aussen- und Entwicklungspolitik ist aber Sache des Bundes, der sich bereits substanziell engagiert.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bei einer Anstellung muss die Qualifikation entscheiden, nicht das Geschlecht. Starre Vorgaben stellen die Betroffenen in ein falsches Licht und schaden am Ende jenen, die sie fördern sollen. Wirksamer sind gute Rahmenbedingungen: Teilzeit- und Jobsharing-Modelle auf Kaderstufe, flexible Arbeitszeiten und verlässliche Kinderbetreuung. Damit steigt der Frauenanteil aus eigener Kraft.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine Polizei, die man im Dorf und im Quartier sieht, wirkt vorbeugend und schafft Vertrauen. Gerade ältere Menschen, Frauen aber auch Männer fühlen sich abends in Bahnhofsnähe oft unwohl dort hilft Präsenz mehr als jede Kamera. Sichtbarkeit heisst für mich Ansprechbarkeit: Wer die Polizistin/den Polizisten im Dorf kennt, meldet auch eher etwas.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mit der automatisierten Fahrzeugfahndung lassen sich Einbruchstouren und gestohlene Fahrzeuge deutlich schneller aufklären, das entlastet auch die Polizeiarbeit. Solche Instrumente brauchen aber klare Leitplanken: gesetzliche Grundlage, kurze Löschfristen und Zugriff nur im konkreten Fahndungsfall. Eine anlasslose Dauerüberwachung lehne ich ab.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
In Asylunterkünften leben viele Menschen auf engem Raum, oft auch Familien mit Kindern. Wenn Waffen oder Drogen im Umlauf sind, sind die Bewohnerinnen und Bewohner selber die Ersten, die gefährdet werden. Kontrollen schützen also in erster Linie sie und das Betreuungspersonal.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentaire
Am schönsten ist es für mich, wenn beide Elternteile einen Teil der Betreuung übernehmen und Beruf und Familie teilen. Finanziell liegt das aber nicht für jede Familie drin. Ob nun ein Elternteil zu Hause bleibt oder beide Teilzeit arbeiten, wichtig ist, dass Kinder in den ersten Jahren viel Zeit mit ihren Eltern haben. Eine überwiegend externe Betreuung sehe ich kritischer.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Wer eine Straftat begeht, muss die Konsequenzen tragen, das schuldet der Staat den Opfern. Strafe allein macht unsere Gesellschaft aber nicht sicherer. Wer nach der Haft Arbeit und ein Umfeld findet, wird seltener rückfällig. Für mich gehört deshalb beides zusammen, mit klarem Vorrang für eine konsequente Strafverfolgung.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
Ich engagiere mich selber in der Igelhilfe und sehe dort täglich, wie stark Wildtiere durch Bauten und Verkehr verdrängt werden. Natur- und Artenschutz sind mir ein echtes Anliegen. Finanzieren können wir das aber nur mit einer starken Wirtschaft. Für mich ist das kein Gegensatz, sondern eine Frage des Masses, beides muss zusammen funktionieren.
Commentaire
Wer Anspruch auf Unterstützung hat, soll sie erhalte, der Schritt dazu gehört aber zur Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Eine automatische Ermittlung bedeutet, dass die Verwaltung laufend Einkommens- und Vermögensdaten aller Einwohnerinnen und Einwohner abgleicht. Das ist ein grosser Aufwand und ein Eingriff in die Privatsphäre. Besser ist eine gute Information über die bestehenden Ansprüche.