Stefan Rothenbühler
Sozialdemokratische Partei | 05.03
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sozialhilfe muss Existenz und Würde sichern. Weitere Kürzungen verschärfen Armut, statt Menschen nachhaltig zu integrieren.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Pflegende Angehörige leisten enorm viel und verdienen mehr Entlastung und Wertschätzung. Wichtig ist aber das richtige Instrument: nicht einfach Steuerabzüge, sondern gezielte Unterstützung, Ferienbetten, Beratung und ein besser finanzierter Ausbau der Pflege.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unterstützung soll dort ankommen, wo ein Anspruch besteht. Gerade Menschen mit wenig Geld scheitern oft an komplizierten Verfahren. Eine automatische Prüfung reduziert Hürden, verhindert Nichtbezug und entlastet auch die Verwaltung.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Budgetüberschüsse sollen die Bevölkerung entlasten, auch bei den Prämien. Wichtig ist aber, dass die Finanzierung langfristig tragbar bleibt.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten brauchen gezielte Unterstützung, klare Strukturen und genügend Fachpersonen. Separate Förderklassen können im Einzelfall helfen, dürfen aber nicht zur einfachen Standardlösung werden. Ziel muss eine Schule sein, die tragfähige Lösungen für alle Kinder findet.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bildungschancen dürfen nicht vom Portemonnaie der Eltern abhängen. Der Kanton soll Kinder und Jugendliche aus Familien mit tiefem Einkommen gezielt unterstützen – mit Förderangeboten, genügend Stipendien und einer starken öffentlichen Schule.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Frühe Sprachförderung hilft Kindern beim Start in den Kindergarten und entlastet die Schule. Wichtig ist, dass der Kanton die Kosten übernimmt und die Umsetzung niederschwellig, fair und ohne Stigmatisierung erfolgt.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Zugang zum Gymnasium soll sich an Fähigkeiten und Entwicklungspotenzial orientieren, nicht an einer politisch gewünschten Quote. Eine Aufnahmeprüfung würde zudem Kinder aus bildungsnahen Familien und mit Nachhilfe bevorteilen.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer seit vielen Jahren hier lebt, arbeitet, Steuern zahlt und vom politischen Alltag direkt betroffen ist, soll auch mitbestimmen können. Das stärkt Integration, Verantwortung und demokratische Teilhabe.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Einbürgerungen sollen sorgfältig geprüft werden, aber fair und erreichbar bleiben. Wer hier lebt, integriert ist und Verantwortung übernimmt, soll nicht durch unnötig höhere Hürden ausgeschlossen werden.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Resettlement ist ein geordneter und humanitärer Weg, besonders schutzbedürftige Menschen aufzunehmen. Der Kanton Zug soll sich im Rahmen seiner Möglichkeiten solidarisch zeigen und Verantwortung übernehmen.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Vorläufig aufgenommene Menschen leben oft über Jahre hier und sollen sich integrieren können. Eine weitere Kürzung der Asylsozialhilfe erschwert genau das, fördert Armut und hilft weder den Betroffenen noch der Gesellschaft.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Bilateralen sind zentral für Wirtschaft, Forschung, Arbeitsplätze und Stabilität. Eine Kündigung würde grosse Unsicherheit schaffen. Statt Abschottung braucht es gute Beziehungen zur EU und wirksamen Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton Zug soll keine unnötigen Sprachverbote erlassen. Entscheidend ist, dass die Kommunikation verständlich, respektvoll und inklusiv bleibt.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Lokale Medien stärken Demokratie und Öffentlichkeit. Förderung ist sinnvoll, wenn Unabhängigkeit, Transparenz und Staatsferne gesichert sind.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Betroffene brauchen Schutz, Beratung und sichere Zufluchtsorte. Prävention und ein starkes Frauenhaus-Angebot sind nötig.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Staat und Kirche sollen grundsätzlich klar getrennt sein. Öffentliche Gelder müssen transparent und nach öffentlichem Nutzen eingesetzt werden. Soziale oder kulturelle Leistungen können unterstützt werden, religiöse Strukturen aber nicht automatisch.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zug hat bereits sehr tiefe Steuern. Weitere Senkungen verschärfen den Standortdruck und tragen mit dazu bei, dass Mieten steigen und Wohnraum knapp wird. Stattdessen soll der Kanton in Bildung, Pflege, Prämienentlastung und bezahlbares Wohnen investieren.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Budgetüberschüsse sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo der Druck für die Bevölkerung am grössten ist: Prämien, Mieten, Pflege, Bildung und Infrastruktur. Befristete Steuerrabatte entlasten oft jene am stärksten, die es am wenigsten nötig haben.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Der Finanzausgleich soll für faire Lastenverteilung und gleichwertige Leistungen im ganzen Kanton sorgen. Eine fixe Beitragsobergrenze für die Stadt Zug darf nicht dazu führen, dass andere Gemeinden stärker unter Druck geraten oder wichtige Aufgaben schlechter finanziert werden.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gute öffentliche Leistungen brauchen genügend Personal. Ein pauschaler Stellenstopp löst keine Probleme und kann Verwaltung, Schulen und Sicherheit schwächen.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Öffentliche Mittel sollen in erster Linie die öffentliche Schule stärken, weil sie allen Kindern offensteht. Privatschulen können eine Ergänzung sein, dürfen aber nicht auf Kosten der Chancengerechtigkeit und der Volksschule gefördert werden.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Wer Vollzeit arbeitet, soll vom Lohn leben können, gerade in einem teuren Kanton wie Zug. Ein Mindestlohn von 4'200 Franken schützt vor Lohndumping und entlastet auch die Sozialwerke.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bürokratie soll nicht unnötig sein, aber Schutzvorschriften haben einen Zweck. Gesundheit, Umwelt und Lebensqualität dürfen nicht dem Abbau von Auflagen geopfert werden.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Freie Öffnungszeiten bedeuten mehr Druck auf Personal und kleine Betriebe. Arbeitsbedingungen und Erholungszeit müssen geschützt bleiben.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wohnungen sollen in erster Linie zum Wohnen da sein. Gerade bei Wohnungsnot verschärft eine gewerbliche Kurzzeitvermietung den Druck auf Mieten und Verfügbarkeit. Der Kanton soll hier klare Regeln schaffen.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein sauberer Wirtschaftsstandort braucht Transparenz und wirksame Kontrollen. Geldwäscherei und Briefkastenmissbrauch schaden Zug und ehrlichen Unternehmen.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kantonales Land soll vorbildlich bewirtschaftet werden. Höhere ökologische Standards schützen Boden, Wasser und Biodiversität, müssen aber für die Betriebe umsetzbar sein.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Für die Energiewende braucht es auch im Kanton Zug erneuerbare Produktion. Windenergie kann einen Beitrag leisten, wenn Standorte sorgfältig geprüft, Natur- und Landschaftsschutz ernst genommen und die Bevölkerung einbezogen wird.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Anreize allein reichen nicht. Für wirksamen Klimaschutz braucht es auch klare Regeln, fair ausgestaltet und praxistauglich umgesetzt.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Solarstrom kann rasch und lokal ausgebaut werden. Förderungen und einfache Verfahren helfen auch Mieterinnen und Mietern, selbst einen Beitrag zu leisten.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Vorkaufsrecht-Initiative zeigt den richtigen Weg: Gemeinden brauchen ein wirksames Instrument, um Grundstücke für gemeinnützigen Wohnungsbau zu sichern. So können langfristig bezahlbare Wohnungen entstehen und der Druck auf die Mieten sinken.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Wohnfonds-Initiative ist ein starkes Instrument gegen Wohnungsnot und steigende Mieten. Wenn der Kanton Land kauft und im Baurecht an Genossenschaften abgibt, bleibt der Boden langfristig in öffentlicher Hand und bezahlbarer Wohnraum wird möglich.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gemeindewohnungen sollen nach sozialem Bedarf und klaren, fairen Kriterien vergeben werden. Eine lange Wohnsitzdauer kann berücksichtigt werden, darf aber nicht wichtiger sein als Einkommen, Familien- oder Notsituation.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mehr bezahlbarer Wohnraum ist dringend nötig. Bau- und Planungsvorschriften sollten aber nicht pauschal aufgehoben werden. Es braucht schnellere Verfahren und klare Vorgaben für gemeinnützigen Wohnungsbau, ohne Raumplanung, Qualität und Mitwirkung auszuhebeln.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sichere Fuss- und Velowege entlasten Strassen, erhöhen die Verkehrssicherheit und machen kurze Wege attraktiver. Davon profitieren Kinder, Pendlerinnen, Pendler und ältere Menschen gleichermassen.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Tempo 30 soll dort möglich bleiben, wo es Sicherheit und Lärmschutz verbessert. Pauschale Verbote nehmen Gemeinden sinnvolle Lösungen weg.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein guter öffentlicher Verkehr entlastet Strassen, schützt das Klima und macht den Alltag planbarer. Gerade bei Wachstum und Stau braucht Zug ein attraktives Angebot mit guten Verbindungen, Takt und Anschlüssen.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Öffentlicher Raum ist knapp und soll sinnvoll genutzt werden. Parkplätze braucht es dort, wo sie nötig sind, aber keine starre Mindestzahl auf Kosten von ÖV, Velo, Fussverkehr und Aufenthaltsqualität.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Digitale Dienstleistungen sind wichtig und sollen ausgebaut werden. Aber nicht alle Menschen können oder wollen alles digital erledigen. Der Kanton muss zugänglich bleiben, auch für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Personen ohne digitalen Zugang.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Menschen in der Ukraine leiden unter einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Humanitäre Hilfe ist konkrete Solidarität und kann Leben schützen, Not lindern und den Wiederaufbau unterstützen.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Kaderstellen stärkt Chancengleichheit und Vielfalt in der Führung. Verbindliche Vorgaben können sinnvoll sein, wenn sie transparent umgesetzt werden und Qualifikation weiterhin zentral bleibt.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sichtbare, bürgernahe Polizeiarbeit kann Vertrauen schaffen. Wichtig sind Verhältnismässigkeit, Deeskalation und gezielte Präsenz statt Symbolpolitik.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mehr Überwachung braucht sehr hohe Hürden. Sicherheit darf nicht zulasten von Grundrechten, Datenschutz und wirksamer Kontrolle gehen.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Sicherheit in Asylunterkünften ist wichtig. Präventive Durchsuchungen greifen aber stark in die Privatsphäre ein und dürfen nicht pauschal oder diskriminierend erfolgen. Es braucht klare Gründe, Verhältnismässigkeit und unabhängige Kontrolle.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Eine funktionierende Wirtschaft ist wichtig und schafft Wohlstand. Aber ohne klare Regeln profitieren nicht automatisch alle: Tiefe Löhne, hohe Mieten, Marktmacht und Umweltkosten zeigen, dass der Staat für faire Rahmenbedingungen sorgen muss.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentaire
Was für ein Kind am besten ist, hängt von Familie, Kind und Umfeld ab. Entscheidend sind verlässliche Bezugspersonen, Zeit und gute Betreuung und nicht ein bestimmtes Familienmodell. Eltern sollen echte Wahlfreiheit haben.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Strafen sind nötig, aber das Ziel muss sein, weitere Straftaten zu verhindern. Wiedereingliederung, Therapie und Arbeitsperspektiven erhöhen die Sicherheit langfristig oft mehr als reine Härte.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
Eine intakte Umwelt ist die Grundlage für Lebensqualität und langfristigen Wohlstand. Wachstum darf nicht auf Kosten von Klima, Biodiversität und Gesundheit gehen. Umweltschutz muss aber sozial fair und praxistauglich umgesetzt werden.
Commentaire
Wer arbeitet und trotzdem kaum über die Runden kommt, soll gezielt unterstützt werden. Das stärkt Familien und verhindert Kinderarmut.