Roman Angst
Schweizerische Volkspartei | 03.05
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sozialhilfe soll Menschen in einer Notlage unterstützen und gleichzeitig Eigenverantwortung und Wiedereingliederung fördern. Missbrauch muss konsequent bekämpft werden. Eine pauschale Senkung des Existenzminimums oder generelle Leistungskürzungen halte ich jedoch nicht für zielführend.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer Angehörige pflegt, übernimmt grosse persönliche Verantwortung und entlastet gleichzeitig das Gesundheits- und Sozialsystem. Dieses Engagement soll angemessen unterstützt werden, sofern die Leistungen gezielt, nachvollziehbar und finanzierbar ausgestaltet sind.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer einen gesetzlichen Anspruch hat, soll diesen möglichst einfach geltend machen können. Bestehende Daten sollten genutzt werden, um unnötige Bürokratie für Bevölkerung und Verwaltung zu reduzieren.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bei nachhaltig hohen Budgetüberschüssen soll die Bevölkerung auch über tiefere Krankenkassenprämien profitieren können. Ein über dem gesetzlichen Mindestanteil liegender Kantonsbeitrag ist sinnvoll, sofern Wirkung, Kosten und finanzielle Tragbarkeit regelmässig überprüft werden.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kinder mit besonderen Verhaltensauffälligkeiten sollen gezielt und professionell gefördert werden. Wo der Regelunterricht dauerhaft beeinträchtigt wird, können separate Förderklassen sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass die Lösung dem betroffenen Kind und der gesamten Klasse dient.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kinder sollen unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern faire Bildungschancen haben. Unterstützung soll gezielt dort ansetzen, wo finanzielle Hürden den Bildungsweg tatsächlich erschweren, und Leistung sowie Eigenverantwortung weiterhin fördern.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gute Deutschkenntnisse sind eine wichtige Voraussetzung für Integration und einen erfolgreichen Schulstart. Bei klar ungenügenden Sprachkenntnissen halte ich eine verpflichtende frühe Sprachförderung für sinnvoll, sofern sie gezielt und verhältnismässig ausgestaltet wird.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Zugang zum Gymnasium soll sich an Eignung und Leistung orientieren. Eine Aufnahmeprüfung kann ein sinnvolles zusätzliches Kriterium sein, sofern sie fair ausgestaltet ist und nicht einfach nur der Senkung der Gymnasialquote dient.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer dauerhaft in der Schweiz lebt, sich integriert und politisch mitbestimmen möchte, soll den Weg der Einbürgerung gehen können. Das Stimm- und Wahlrecht gehört für mich zum Bürgerrecht und nicht allein zur Dauer des Aufenthalts.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Einbürgerung soll klare Anforderungen an Sprache, Integration und Kenntnisse unseres Staatswesens stellen. Die heutigen Zuger Voraussetzungen sind bereits anspruchsvoll. Entscheidend ist für mich, dass sie konsequent und sorgfältig angewendet werden.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Besonders schutzbedürftigen Menschen soll im Rahmen geordneter Verfahren geholfen werden. Angesichts der bestehenden Belastung bei Unterbringung und Integration halte ich eine zusätzliche Ausweitung der Resettlement-Aufnahme derzeit jedoch nicht für angezeigt. Hilfe vor Ort bleibt ebenfalls wichtig.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Asylsozialhilfe liegt bereits deutlich unter der regulären Sozialhilfe. Eigenverantwortung und Erwerbsintegration sollen konsequent gefördert werden, eine weitere pauschale Kürzung des bereits tiefen Grundbedarfs halte ich jedoch nicht für zielführend.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Schweiz muss ihre Zuwanderung eigenständig steuern können. Gleichzeitig sind stabile wirtschaftliche Beziehungen zur EU zentral für unseren Wohlstand. Eine Kündigung der Bilateralen halte ich nur dann für vertretbar, wenn eine gleichwertige und verlässliche Alternative gesichert ist.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Behördliche und schulische Kommunikation soll klar, verständlich und für alle gut lesbar sein. Auf Genderstern und ähnliche Sonderzeichen soll deshalb in der offiziellen Kommunikation verzichtet werden. Wie jemand privat spricht oder schreibt, bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unabhängige lokale Medien sind wichtig für eine funktionierende Demokratie. Eine dauerhafte direkte Finanzierung durch den Staat sehe ich jedoch kritisch, weil journalistische Unabhängigkeit gewahrt bleiben muss. Unterstützung soll nur gezielt und klar begrenzt erfolgen.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Häusliche Gewalt ist keine Privatsache. Der Staat muss Betroffene wirksam schützen, Täter konsequent zur Verantwortung ziehen und dort präventiv handeln, wo Risiken früh erkannt werden können. Zusätzliche Mittel sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie nachweislich Schutz und Wirkung verbessern.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Staat und Kirche sollen grundsätzlich klar getrennt sein. Institutionelle Zahlungen an Religionsgemeinschaften sehe ich kritisch. Wo Kirchen jedoch konkrete gesellschaftliche oder soziale Leistungen im öffentlichen Interesse erbringen, kann eine transparente und zweckgebundene Unterstützung weiterhin sinnvoll sein.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wenn der Kanton trotz der bereits beschlossenen Steuersenkung weiterhin nachhaltig hohe Überschüsse erzielt und genügend Reserven vorhanden sind, sollen weitere Entlastungen geprüft werden. Steuersenkungen dürfen jedoch nicht zum Selbstzweck werden, sondern müssen langfristig finanzierbar bleiben.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Erzielt der Kanton hohe Überschüsse, soll ein Teil davon an die Steuerzahlenden zurückfliessen. Befristete Steuerrabatte sind dafür ein sinnvolles Instrument, weil sie die Bevölkerung entlasten, ohne den Kanton dauerhaft zu finanziellen Verpflichtungen zu binden.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Finanzausgleich muss fair bleiben und darf einzelne Gebergemeinden nicht unverhältnismässig belasten. Eine starre Beitragsobergrenze für die Stadt Zug lehne ich jedoch ab, wenn dadurch Gemeinden wie Steinhausen einseitig belastet werden. Nötig ist eine ausgewogene Gesamtreform.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Personalbestand der Verwaltung soll nicht automatisch weiterwachsen. Bevor neue Stellen geschaffen werden, müssen Aufgaben, Prozesse und Effizienzpotenziale kritisch geprüft werden. Wo zusätzlicher Personalbedarf sachlich notwendig ist, soll dies aber weiterhin möglich bleiben.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Privatschulen können das Bildungsangebot sinnvoll ergänzen. Eine generelle staatliche Finanzierung lehne ich jedoch ab. Unterstützung soll nur dort erfolgen, wo ein klarer öffentlicher Auftrag besteht und die Mittel transparent und zweckgebunden eingesetzt werden.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Arbeit muss fair entlöhnt werden. Einen einheitlichen staatlichen Mindestlohn für alle Branchen halte ich jedoch für den falschen Weg. Löhne sollen möglichst durch den Arbeitsmarkt und die Sozialpartner festgelegt werden, damit unterschiedliche Branchen und Tätigkeiten berücksichtigt werden können.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unternehmen brauchen verlässliche und möglichst einfache Rahmenbedingungen. Unnötige Bürokratie und unverhältnismässige Auflagen sollen reduziert werden. Wo Regeln für Sicherheit, Umwelt oder den Schutz Dritter notwendig sind, müssen sie klar und praktikabel ausgestaltet sein.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unternehmen sollen ihre Öffnungszeiten möglichst frei festlegen können, solange Arbeitsrecht und berechtigte Schutzinteressen eingehalten werden. Weniger starre Vorgaben schaffen mehr Flexibilität für Betriebe und Kundschaft.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eigentümer sollen ihre Wohnungen grundsätzlich frei nutzen und vermieten können. Zusätzliche Einschränkungen sind nur dort sinnvoll, wo gewerbliche Kurzzeitvermietung nachweislich zu erheblichen Problemen auf dem lokalen Wohnungsmarkt oder für die Nachbarschaft führt.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zug soll ein attraktiver, aber auch seriöser Wirtschaftsstandort bleiben. Bei konkreten Hinweisen auf Geldwäscherei oder missbräuchliche Firmenstrukturen sollen die Behörden konsequent handeln. Zusätzliche Kontrollen sollten risikobasiert erfolgen und seriöse Unternehmen nicht unnötig belasten.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ökologische Ziele in der Landwirtschaft sind wichtig. Zusätzliche Vorgaben sollen jedoch verhältnismässig, wissenschaftlich begründet und für die Bewirtschafter praktikabel sein. Pauschale Verbote halte ich nur dort für sinnvoll, wo sie einen klaren Nutzen bringen.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Erneuerbare Energien sind wichtig, aber nicht jeder Standort ist dafür geeignet. Windräder sollen nur dort gebaut werden, wo der Energieertrag den Eingriff in Landschaft, Natur und Lebensqualität klar rechtfertigt. Für sensible Standorte im Kanton Zug bin ich deshalb zurückhaltend.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Klimaschutz soll wirksam und wirtschaftlich tragbar sein. Ich setze deshalb primär auf Innovation, Anreize und Zielvereinbarungen statt auf pauschale Verbote. Wo Ziele auf diesem Weg erreicht werden können, braucht es keine zusätzlichen staatlichen Zwänge.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Ausbau von Solarenergie soll dort gefördert werden, wo er sinnvoll und wirtschaftlich ist. Besonders auf bestehenden Gebäuden oder mit einfachen Lösungen wie Balkonsolaranlagen sehe ich Potenzial. Förderungen sollen jedoch zielgerichtet und kosteneffizient bleiben.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bezahlbarer Wohnraum ist wichtig. Ein generelles kommunales Vorkaufsrecht greift jedoch stark in Eigentums- und Vertragsfreiheit ein. Ich bevorzuge gezielte Lösungen und Anreize, bevor zusätzliche staatliche Eingriffsrechte geschaffen werden.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bezahlbarer Wohnraum ist ein wichtiges Anliegen. Ein staatlicher Wohnfonds von 750 Millionen Franken bindet jedoch sehr viel Steuergeld und greift stark in den Bodenmarkt ein. Ich setze eher auf bessere Rahmenbedingungen für zusätzlichen Wohnraum, einfachere Verfahren und gezielte Kooperationen.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bei knappem gemeindeeigenem Wohnraum sollen langjährige Einwohnerinnen und Einwohner angemessen berücksichtigt werden. Eine gewisse Verbundenheit mit dem Kanton darf ein Kriterium sein, sofern die Vergabe transparent bleibt und besondere Härtefälle weiterhin berücksichtigt werden können.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Wohnraummangel verlangt neue Ansätze. Wenn Bauvorschriften gezielt gelockert werden, kann schneller und dichter gebaut werden. Sicherheitsstandards müssen dabei erhalten bleiben und die Auswirkungen auf Ortsbild und Lebensqualität sorgfältig berücksichtigt werden. Den Anteil an Kostenmiete sehe ich als sinnvollen Ausgleich für die zusätzlichen baulichen Möglichkeiten.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sichere und durchgängige Fuss- und Velowege sind Teil einer guten Verkehrsinfrastruktur. Besonders gefährliche Stellen und Netzlücken sollen zügig beseitigt werden. Der Ausbau muss jedoch bedarfsgerecht erfolgen und darf andere Verkehrsträger nicht unnötig verdrängen.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Auf verkehrsorientierten Strassen soll der Verkehrsfluss grundsätzlich erhalten bleiben. Tempo 30 soll dort nur angeordnet werden, wenn konkrete Sicherheits- oder Lärmschutzgründe dies rechtfertigen. Ein generelles Verbot oder eine generelle Einführung halte ich für den falschen Ansatz.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr ist wichtig für die Mobilität im Kanton Zug und kann Strassen entlasten. Zusätzliche Mittel sollen dort eingesetzt werden, wo Nachfrage und Nutzen ausgewiesen sind und das Angebot effizient verbessert werden kann.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Öffentliche Parkplätze bleiben ein wichtiger Teil der Mobilität und Standortattraktivität. Ein pauschaler Abbau lehne ich ab. Anpassungen sollen aber dort möglich sein, wo sie sachlich begründet sind und durch gleichwertige Lösungen ersetzt werden.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Digitale Dienstleistungen sollen konsequent ausgebaut und möglichst einfach nutzbar sein. Ein reines Digital-Only-Prinzip lehne ich jedoch ab. Wer digitale Angebote nicht nutzen kann, soll weiterhin einen angemessenen Zugang zu staatlichen Dienstleistungen haben.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Humanitäre Hilfe ist wichtig, die internationale Unterstützung liegt jedoch primär in der Verantwortung des Bundes. Zusätzliche kantonale Mittel sehe ich zurückhaltend: Solange wir in der Schweiz selbst grosse Herausforderungen bei Altersvorsorge, Sozialwerken und steigenden Lebenshaltungskosten haben, sollen kantonale Steuergelder in erster Linie hier eingesetzt werden.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kaderstellen sollen nach Qualifikation, Leistung und Eignung besetzt werden. Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis ist wünschenswert, darf aber nicht durch verbindliche Vorgaben zulasten der fachlich besten Besetzung erzwungen werden.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine sichtbare und ansprechbare Polizei stärkt Sicherheit und Sicherheitsgefühl. Präsenz soll gezielt dort erhöht werden, wo Risiken, Delikte oder ein konkretes Bedürfnis bestehen. Entscheidend ist für mich nicht Symbolpolitik, sondern eine wirksame und bürgernahe Polizeiarbeit.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Moderne Überwachungsmittel können die Polizeiarbeit wirksamer machen und die Sicherheit erhöhen. Ihr Einsatz muss klar gesetzlich geregelt, verhältnismässig und auf konkrete Sicherheitszwecke beschränkt sein. Überwachung darf nicht primär der Generierung von Busseneinnahmen dienen.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Präventive Durchsuchungen können in Asylunterkünften sinnvoll sein, wenn sie der konkreten Sicherheit und der Aufklärung von Straftaten dienen, etwa beim Auffinden von Waffen, verbotenen Gegenständen oder Diebesgut. Sie müssen klar gesetzlich geregelt, verhältnismässig und zweckgebunden sein. Pauschale oder willkürliche Kontrollen lehne ich ab.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Eine freie Marktwirtschaft schafft Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze. Damit möglichst viele langfristig davon profitieren, braucht es aber klare Spielregeln, fairen Wettbewerb und einen verlässlichen sozialen Rahmen.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Kinder brauchen vor allem verlässliche Bezugspersonen, Zeit und ein stabiles Umfeld. Welches Betreuungsmodell dafür am besten geeignet ist, sollen Familien selbst entscheiden. Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, sollen dabei ebenso respektiert werden wie Familien mit anderen Modellen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Wer eine Straftat begeht, muss dafür angemessen und spürbar bestraft werden. Opferschutz und Sicherheit müssen Vorrang vor einem übermässigen Täterschutz haben. Wiedereingliederung ist sinnvoll, darf aber nicht dazu führen, dass Straftaten verharmlost oder Konsequenzen abgeschwächt werden.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Umweltschutz ist wichtig, darf aber nicht losgelöst von wirtschaftlicher Tragbarkeit betrachtet werden. Ich setze auf Innovation, Anreize und technische Lösungen statt auf Massnahmen, die Wachstum und Arbeitsplätze unnötig gefährden.
Commentaire
Familien mit tiefem Einkommen sollen gezielt unterstützt werden. Bevor ein neuer Leistungsanspruch geschaffen wird, sollten jedoch bestehende Unterstützungsangebote auf Wirksamkeit, Doppelspurigkeiten und Fehlanreize geprüft werden.