Florian Utz
Sozialdemokratische Partei | 01.01 | Bisher
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zürich den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schutz vor Mieterhöhungen
Soll die Stadt Zürich Massnahmen ergreifen, um starke Mieterhöhungen nach Sanierungen und bei Ersatzneubauten zu verhindern (z.B. Bewilligungspflicht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Leerkündigungen führen immer öfter dazu, dass die Mieterinnen und Mieter verdrängt werden. Es braucht dringend klare Regeln, um die Bevölkerung vor Wuchermieten nach Luxussanierungen und Ersatzneubauten zu schützen.
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Zürich bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich sehe die Überwachung eher kritisch. Das Volk hat allerdings anders entschieden, und dies ist zu respektieren.
Erhöhung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich ausgebaut werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Senkung Gesundheitskosten
Soll die Stadt Zürich Massnahmen zur Reduktion der Gesundheitskosten ergreifen (z.B. Bettenabbau in Spitälern und Altersinstitutionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sinnvolle Massnahmen, welche die medizinische Versorgung nicht verschlechtern, sollen selbstverständlich ergriffen werden. Das in der Frage erwähnte Beispiel führt hingegen zu einem klaren Leistungsabbau für die Bevölkerung. Einen solchen Leistungsabbau lehne ich klar ab.
Finanzielle Limiten bei Wohnungsvergabe
Soll die Kontrolle und der Vollzug der Einkommens- und Vermögenslimiten bei städtisch (mit-)finanzierten Wohnungen verschärft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bei subventionierten Wohnungen werden die Einkommens- und Vermögenslimiten bereits kontrolliert. Das ist richtig so, und das soll auch so bleiben. Eine Verschärfung (z.B. monatliche statt jährliche Kontrollen) ist nicht notwendig.
Betreuungsgutscheine statt Kita-Subventionen
Soll die Stadt Zürich Betreuungsgutscheine einführen anstelle der subventionierten Kita-Plätze (Systemwechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt sollte stattdessen eigene Kitas schaffen. Damit kann sie die Qualität der Betreuung sowie die Arbeitsbedingungen direkt beeinflussen. Zudem spart sie so viel Geld, da keine privaten Gewinne finanziert werden müssen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Segregation behindert die Integration.
Beibehaltung Schulnoten
Soll an Zürcher Schulen weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Bewertung mit Noten ist nicht perfekt, und nicht alle Differenzierungen sind durch Noten möglich. Eine gänzliche Abschaffung der Noten würde aber wiederum zu neuen Problemen und auch zu Intransparenz führen. Denkbar ist für mich, dass Noten erst z.B. ab der 4. statt schon ab der 2. Klasse vergeben werden, um den Leistungsdruck auf jüngere Kinder zu reduzieren.
Mehr schulische Ressourcen
Sollen die Schulen mehr Ressourcen erhalten (z.B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Geld, das für die Bildung der nächsten Generation ausgegeben wird, ist im Zweifel gut investiertes Geld. Selbstverständlich sind aber auch hier alle Ausgaben auf ihre Wirkung zu überprüfen.
Erweiterte Kita-Subventionen
Neben einer Senkung der Kita-Tarife wurde auch die Obergrenze des Einkommens erhöht, die zum Bezug von Subventionen zur familienexternen Kinderbetreuung berechtigt (von CHF 100'000 auf CHF 125'000 steuerbares Einkommen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auch - und gerade! - der Mittelstand muss finanziell entlastet werden. Alles wird teurer - die Krankenkassen, die Mieten, der öV, die Kitas. Die Löhne steigen hingegen kaum. Deshalb ist es wichtig, dass die Stadt den Mittelstand dort entlastet, wo sie es kann - wie eben bei den Kitas.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz profitiert unter dem Strich von den Bilateralen Verträgen deutlich. Gleichzeitig sind aber auch flankierende Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung wichtig, so insbesondere vor Lohndumping und - gerade hier in der Stadt Zürich - vor negativen Auswirkungen auf dem Wohnungsmarkt.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Zürich die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entscheidend ist die Integration in der Schweiz, und nicht in einer bestimmten Gemeinde. Die Frage ist allerdings kantonal geregelt, nicht städtisch. Die Stadt Zürich kann die Wohnsitzpflicht deshalb gar nicht abschaffen, auch wenn sie das will.
Ausbau Integrationsangebote
Soll die Stadt Integrationsangebote (Sprachkurse, Rechtsberatung, Arbeitsintegration) für geflüchtete Personen weiter ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Obligatorische Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integration ist richtig und wichtig. Ob hier obligatorische Kurse viel nützen, erscheint allerdings als zweifelhaft.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Vergünstigte Geschlechtskrankheiten-Tests
Soll die Stadt Tests auf sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten vergünstigt an unter 30-Jährige abgeben (max. CHF 30 statt CHF 200)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Überdeckung umstrittener Darstellungen
Sollen umstrittene, als rassistisch taxierte Malereien und Inschriften an Hausfassaden durch die Stadtverwaltung überdeckt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Förderung freier Kulturszene
Soll die städtische Kulturförderung die freie Kulturszene (Club- und Subkultur) finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Einschränkung kommerzieller Werbung
Soll in der Stadt Zürich kommerzielle Werbung auf öffentlichem Grund zusätzlich eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kommerzielle Werbung soll weiterhin möglich sein, aber weniger Raum einnehmen als heute. Vor allem dürfen die LCD-Bildschirme mit bewegter Werbung nicht weiter ausgebaut werden.
Massnahmen gegen Hausbesetzungen
Muss die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Besetzung von Gebäuden ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die heutige Politik der Stadtpolizei funktioniert.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Soll die Stadt Zürich ihren Steuerfuss senken (derzeit 119 Prozent)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt soll den Mittelstand und Menschen mit wenig Geld entlasten. Von einer Steuersenkung profitieren hingegen vor allem grosse Unternehmen und sehr reiche Personen.
Investitionsobergrenze
Befürworten Sie eine Investitionsobergrenze, die ab 2027 die Ausgaben der Stadt Zürich einschränken soll?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt muss in bezahlbaren Wohnraum investieren. Damit entlastet die Stadt die Bevölkerung, und das investierte Geld kommt über die Mieten zu 100% zurück. Es wäre äusserst unvernünftig, diese Investitionen zu streichen.
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Zürich (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Stadt wächst, und dementsprechend wächst auch das Personal. Selbstverständlich sind neue Stellen aber immer auf ihre Notwendigkeit hin zu prüfen.
Wirtschaft & Arbeit
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Vermietung von Wohnungen via Online-Plattformen (z.B. Airbnb) treffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Zweckentfremdung von Wohnraum durch AirBnB-Nutzungen muss so weit wie möglich eingeschränkt werden. Hingegen sollen selbstverständlich Vermietungen über normale Plattformen wie Homegate zulässig bleiben.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Lohnobergrenze
Befürworten Sie auf städtischer Ebene eine gesetzliche Lohnobergrenze in staatsnahen Betrieben (z.B. Energie 360° und Kunsthaus)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Es geht nicht an, dass Chefbeamte in stadtnahen Betrieben sich einen höheren Lohn auszahlen lassen als die Stadtpräsidentin. Diese Selbstbedienungsmentalität auf Kosten der Bevölkerung muss beendet werden.
Verkauf Energie 360°
Soll von der Stadt ein Verkauf der Energie 360° AG angestrebt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtige Infrastruktur gehört in städtische Hand.
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gewisse Verdichtung ist unumgänglich. Die Verdichtung soll allerdings behutsam, mit hoher Qualität und unter Erhaltung von Grünräumen erfolgen - also keineswegs stärker als bisher. Zudem sollten Hochhäuser nicht wild verstreut über die ganze Stadt entstehen, sondern gezielt rund um die beiden bestehenden Hochhaus-Cluster herum (also rund um den Prime Tower sowie in Leutschenbach).
Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Autofreier Hauptbahnhof
Die Stadt hat ihre Vision eines autofreien Hauptbahnhofs vorgestellt. Unterstützen Sie eine solche Vision?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Vorrang Veloverkehr
Soll der Ausbau von Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhalt Parkplätze
Soll die aktuelle Anzahl öffentlicher Parkplätze in den Quartieren erhalten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zur Schaffung von mehr Grünraum, besseren öV-Verbindungen und sicheren Velorouten ist ein gewisser Abbau von Parkplätzen leider unumgänglich. Der Abbau soll und darf aber nicht Selbstzweck sein, sondern er soll nur dort erfolgen, wo es für Grünraum, öV und Velorouten erforderlich ist.
Ausbau Nachtflugverbot
Soll sich die Stadt für die Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen Zürich einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Entsorgungscoupons
Soll die Stadt Zürich die Entsorgungscoupons, welche zur Entsorgung von Sperrgut verwendet werden konnten, wieder einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtig ist, dass die Entsorgung von Sperrgut einfach und günstig erfolgen kann. Die Coupons sind dazu eine Möglichkeit, aber auch andere Varianten sind denkbar.
Förderung privater Solaranlagen
Soll die Stadt Zürich private Solaranlagen verstärkt finanziell fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau mobiler Recyclinghöfe
Befürworten Sie den Ausbau des Konzepts der mobilen Recyclinghöfe?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die europäische Zusammenarbeit ist richtig und wichtig. Gleichzeitig soll sie so ausgestaltet sein, dass sie der Bevölkerung - und nicht nur den Konzernen - einen realen Mehrwert bringt, was bei der heutigen Politik der EU nicht immer der Fall ist.
Verkleinerung Stadtrat
Soll der Stadtrat von 9 Sitzen auf 7 verkleinert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Transparente Kampagnenfinanzierung
Soll die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen der Parteien transparent gemacht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Digital First ist richtig. Für Menschen, die nicht digital affin sind, müssen allerdings alle Leistungen auch offline zugänglich sein.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gegenüber Völkermord und anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit kann man nicht neutral sein.
Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Taser-Ausrüstung (Polizei)
Soll die Stadtpolizei Zürich vermehrt mit Tasern ausgestattet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Einsatz von Tasern an Stelle von Schusswaffen ist grundsätzlich sinnvoll. Allerdings besteht die Gefahr, dass Taser - wenn sie immer zur Hand sind - auch in Situationen eingesetzt werden, in welchen sie nicht die Schusswaffe ersetzen. Das Thema ist komplex, und es gibt hier aus meiner Sicht nicht eine einfache Ja- oder Nein-Antwort.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Antirassismus- und Deeskalationstrainings (Polizei)
Soll die Stadtpolizei verpflichtend Antirassismus- und Deeskalationstrainings absolvieren müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Zürich (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Präsenz ist wichtig, und sie wurde in den vergangenen Jahren auch deutlich ausgebaut. Das ist auch gut so, und gerade bei Brennpunkten kann auch ein weiterer punktueller Ausbau Sinn machen. Ein genereller Ausbau der Präsenz um der Präsenz willen ist hingegen nicht erforderlich.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Die soziale und ökologische Marktwirtschaft ist das beste aller möglichen Wirtschaftssysteme. Man muss sich dabei aber bewusst sein, dass der Markt nicht per se sozial ist, und dass deshalb sozialpolitische Massnahmen nötig sind, um sicherzustellen, dass die ganze Bevölkerung an den Früchten der Marktwirtschaft zumindest ein Stück weit partizipiert.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Kommentar
Ein gewisser Ausgleich gehört zwingend zur Idee der sozialen Marktwirtschaft. Selbstverständlich können und sollen die Unterschiede nicht vollumfänglich ausgeglichen werden. Ein gewisser Ausgleich ist aber das A und O der sozialen Marktwirtschaft und unterscheidet diese vom Manchester-Kapitalismus. Und wie die auseinanderdriftende Einkommens- und vor allem Vermögensschere zeigt, ist momentan eher mehr als weniger Ausgleich nötig.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Wiedereingliederung soll und muss ein zentrales Ziel bleiben. Nur schon aus präventiven Gründen ist ein Verzicht auf Strafen allerdings völlig unrealistisch. Zudem würde ein Verzicht auf die Bestrafung des Täters beispielsweise von einem Vergewaltigungsopfer auch nicht als gerecht empfunden werden. Deshalb bleiben Strafen leider notwendig. Die Ausgestaltung der Strafen soll aber so erfolgen, dass das Ziel der Wiedereingliederung nach Möglichkeit erreicht werden kann.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ohne Umweltschutz geht unsere Erde schlicht zu Grunde. Und dann ist auch kein Wirtschaftswachstum mehr möglich.
Kommentar
Zürich braucht dringend mehr bezahlbare Wohnungen. Nur so kann die Verdrängung von ärmeren Menschen und zunehmend auch vom Mittelstand gestoppt werden.