Claudia Bodmer-Furrer

Die Mitte | 06.13

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Welfare state & family

Raise the retirement age to 67

No Rather no Rather yes Yes
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Das muss individueller gelöst werden. Es gibt Arbeitnehmende in Führungspositionen, KV-Angestellte, Wissenschafter:innen, Ärzt:innen, die unter gewissen Rahmenbedigungen allenfalls länger arbeiten möchten. Menschen in Pflegeberufen, Mitarbeitende der Gastro/Hotellerie, Industrie, Coiffure/Kosmetik wären teilweise dankbar, wenn sie ohne grosse Renteneinbussen früher in Rente gehen könnten. Es geht aufgrund der höheren Lebenserwartung nicht auf, dass wenige Junge viele Alte finaziereren müssen.

Health insurance premiums

No Rather no Rather yes Yes

Pensions for married couples

No Rather no Rather yes Yes

Reduce LPP pensions

No Rather no Rather yes Yes
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Diese Anpassung muss leider sein, um die Umverteilung von Jung zu Alt zu stoppen. Für Übergangsjahrgänge braucht es Kompensationsmassnahmen, um Renteneinbussen zu minimieren.

Extend parental leave

No Rather no Rather yes Yes

Further encourage the construction of social housing

No Rather no Rather yes Yes
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Der gemeinnützige Wohnungsbau ist eigentlich Sache der Kantone. Aufgrund der Krise im Wohnungsmarkt und den steigenden Mieten braucht es einerseits dringend einen griffigen Massnahmen-Mix (neue Bauten ermöglichen, Abbau von Vorschriften z.B. Lärmschutz, gemeinnützigen Wohnungsbau fördern, stärkere Kontrolle hinsichtlich übersetzter Mieten) und andererseits auch ein stärkeres Engagement des Bundes, z.B. mittels Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Höhere Mieten bedeuten tiefere Kaufkraft!

Health

Introduce compulsory vaccination for children

No Rather no Rather yes Yes

Introduce a tax on sugary foods

No Rather no Rather yes Yes

Contribution to healthcare costs

No Rather no Rather yes Yes
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Klar ist, wir müssen die Gesundheitskosten senken, wozu alle Akteure beitragen müssen – auch die Versicherten, welche bereits durch die stetig steigenden KK-Prämien «gestraft» sind. Nichtsdestotrotz sehe ich in der höheren Kostenbeteiligung eine Möglichkeit, an die Eigenverantwortung der Versicherten zu appellieren und so allenfalls die Nachfrage nach unnötigen Leistungen des Gesundheitswesen zu senken (wegen Erkältung, Durchfall oder kleiner Wunde auf den Notfall, weniger unnötige OPs etc.).​

Limit the powers of the Federal Council in the event of a pandemic

No Rather no Rather yes Yes

Federal competence for national hospital planning

No Rather no Rather yes Yes
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Spitalplanung ist Sache der Kantone. Hinsichtlich Massnahmen zur Kostensenkung im Gesundheitswesen braucht es jedoch Handlungsspielräume, auch im Bereich der Spitalplanung. Falls der Bund sinnvoll beitragen kann, soll er das tun, jedoch eher vermittelnd statt entscheidend. Deshalb eher keine Kompetenzen.

Education

Inclusive schooling

No Rather no Rather yes Yes
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Die Idee der Integration finde ich richtig. Die Umsetzung im Schulalltag ist herausfordernd, es scheint ein Kraftakt für alle Beteiligten zu sein, das integrative Modell zielführend umzusetzen.

Tighten the requirements for obtaining a high school diploma

No Rather no Rather yes Yes
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Obschon es eidg. anerkannten Matur heisst, gibt es grosse Unterschiede zwischen den Kantonen bei der Maturaquote (Glarus 14%, Genf 30% Maturanden). Das ist stossend und muss harmonisiert werden. Bereits heute und insbesondere zukünftig sind andere Skills gefragt als in den 90-/00er-Jahren. Gymnasien sollten sich schweizweit mutig und zukunftsgerichtet reformieren. Das neue Gesetz schreibt in erster Linie die Mindestdauer von 4 Jahren sowie die Hauptfächer vor. Das ist zu wenig.

Equal opportunities in education

No Rather no Rather yes Yes
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In der Schweiz entscheidet nach wie vor die soziale Herkunft über den Bildungserfolg. Kinder aus ungünstigen sozioökonomischen Verhältnissen (aus bildungsfernen, einkommensschwachen Schichten) haben viel weniger hohe Chancen zu einem hohen Bildungsabschluss zu kommen. Das können wir uns in Zeiten des Fachkräftemangels nicht leisten. Wir müssen alle Kinder fördern. Einen hohen Bildungsabschluss sollen alle Schüler:innen erhalten, welche das Potenzial dazu haben – ebenso eine gute Berufsbildung.

Immigration & integration

Make naturalization requirements more flexible

No Rather no Rather yes Yes
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Es gibt Gemeinden, welche trotz ausreichend guter Sprachkenntnisse, nachweisbarer Integration und seriöser Vorbereitung auf das Einbürgerungsverfahren fast keine Kandidat:innen einbürgern (SVP-dominierte Einbürgerungsgremien). Das ist stossend. In vielen Gemeinden sind die Verfahren bereits heute fair und machbar, mit entsprechender Aufnahmequote. Das ist meiner Meinung nach der korrekte Weg, ohne dass es flächendeckende zusätzliche Lockerungen braucht.

Increase the quota of third-country nationals for skilled workers

No Rather no Rather yes Yes

Asylum procedures outside Europe

No Rather no Rather yes Yes

Voting rights for foreigners

No Rather no Rather yes Yes
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Sofern die Einbürgerungsverfahren fair und machbar sind für die Kandidat:innen, finde ich den Weg Einbürgerung vor Mitbestimmung richtig.

Society & ethics

Legalize cannabis use

No Rather no Rather yes Yes

Authorize active euthanasia

No Rather no Rather yes Yes
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Es gibt bereits heute Wege, wie einem Menschen, der unheilbar krank ist, leidet und aus dem Leben scheiden möchte straffrei geholfen werden kann. Dazu zählen die indirekte aktive Sterbehilfe (z.B. Verabreichung von Morphium in einer Dosis, die allenfalls zum Tod führen kann), passive Sterbehilfe (keine lebenserhaltenden Massnahmen, keine Gabe von Sauerstoff etc.) und Suizidhilfe (Vermittlung einer tödlichen Substanz, z.B. durch Organisationen wie EXIT).

Introdurre un terzo sesso ufficiale

No Rather no Rather yes Yes
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Ich würde JA sagen, wenn die Umsetzung geklärt wäre. Heute ist mir zu wenig klar, welche konkreten Umsetzungsfolgen die Einführung eines dritten Geschlechts hätte. Die Folgen betreffen alle Lebensbereiche und könnten, wenn konsequent umgesetzt, tiefgreifend, aufwändig und teuer sein.

Equality between same-sex and heterosexual couples

No Rather no Rather yes Yes

Finances & taxes

Reduce taxes at the federal level

No Rather no Rather yes Yes

Tax married couples individually

No Rather no Rather yes Yes
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Die Volksinitiative "Faire Steuern" von Die Mitte ist der bessere, gerechtere und bezüglich Umsetzbarkeit zielführendere Weg. Dennoch sind alle Ideen zu begrüssen, welche doppelverdienende Ehepaare und insbesondere Familien mit doppelverdienenden Eltern steuerlich entlasten.

Introduce a national inheritance tax

No Rather no Rather yes Yes

Strengthen financial equalization between the cantons

No Rather no Rather yes Yes

Economy & labour

Introduce a national minimum wage of CHF 4,000

No Rather no Rather yes Yes
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Die Einführung eines gesamtschweizerischen Mindestlohns macht wenig Sinn. Die Rahmenbedingungen (Lohndruck durch Grenznähe, Höhe der Lebenshaltungskosten) sind kantonal sehr unterschiedlich. Wer jedoch im Grossraum Zürich oder Genf arbeitet, braucht bei einer Anstellung in Vollzeit CHF 4'000.- um auch in der Region leben und überleben zu können. In Grenzkantönen machen Mindestlöhne Sinn, um Dumpinglöhne für Grenzgänger:innen zu verhindern. Kantonale Lösungen sind richtig, Bundesebene wäre falsch

Regulate the financial sector more strictly

No Rather no Rather yes Yes
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Es gilt die Lehren aus dem Scheitern der Credit Suisse zu ziehen. Es braucht eine grundlegende Neuausrichtung der Banken- und Aufsichtsgesetzgebung. Diese soll dem Grundsatz "Je grösser eine Bank, desto stärker kontrolliert und reguliert" folgen, weil Grossbanken faktisch immer vom Staat gerettet werden müssen.

Liberalizzare completamente il mercato dell'elettricità

No Rather no Rather yes Yes

Make housing construction regulations more flexible

No Rather no Rather yes Yes
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Lärmschutz ja, Ausnutzungsziffern nur wo raumplanerisch sinnvoll, nicht als genereller Lösungsansatz.

Wage equality between women and men

No Rather no Rather yes Yes

Energy & transport

Restructure heavily trafficked sections of the highway

No Rather no Rather yes Yes
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Bevölkerungsprognosen weisen auf eine 10-Millionen-Schweiz hin. Die gesamte Infrastruktur inkl. Verkehrsinfrastruktur muss auf mehr Menschen und damit mehr Verkehr ausgerichtet werden.

Ban new registrations of combustion engine vehicles from 2035

No Rather no Rather yes Yes
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Der Markt wird das höchstwahrscheinlich so richten. Falls nicht, braucht es ein Verbot für NEUzulassungen mit Verbrennungsmotoren ab 2035.

Achieve climate targets through incentives

No Rather no Rather yes Yes
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Das ist leider die Mehrheitsmeinung, ein anderer Weg ist Stand heute nicht möglich. Das ist zu akzeptieren. Sollte die Schweiz jedoch Gefahr laufen, die Klimaziele zu verfehlen, sind Anpassungen nötig und es muss auf Bundesebene nachjustiert werden. ​

Make the rules for renewable energy less strict

No Rather no Rather yes Yes

Authorize the construction of new nuclear power plants

No Rather no Rather yes Yes

Ensure a comprehensive range of public services

No Rather no Rather yes Yes

Introduce progressive electricity tariffs

No Rather no Rather yes Yes

Nature conservation

Making provisions for the protection of large predators more flexible

No Rather no Rather yes Yes
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Das Jagdgesetz wurde angenommen, dieser Mehrheitsentscheid ist zu akzeptieren. Abschüsse von Wölfen oder anderen Grossraubtieren sollen in begründeten Ausnahmefällen möglich sein, so wie es aktuell gehandhabt wird.

Direct payments for farms

No Rather no Rather yes Yes
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Bauernverband und SVP argumentieren, dass bereits sehr viel für die Ökologie in der Landwirtschaft unternommen wurde, was suggeriert, dass man bereits am Ziel ist. Die aktuelle Situation zeigt aber ein ganz anderes Bild. Meiner Meinung nach müsste man mit gezielter Unterstützung und Hand in Hand mit den Bauern weitere Schritte in Richtung Ökologie machen. Im Sinne aller – und insbesondere der Bauern und ihren Nachfahren.

Introduction of stricter rules on the protection of farm animals

No Rather no Rather yes Yes
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Siehe oben. Die Argumentation, die Schweiz habe bereits ein vergleichsweise strenges Tierschutzgesetz bedeutet für mich nicht, dass es nicht weiter verbessert werden kann. Wenn es fachlich begründete Verbesserungsmöglichkeiten in der Nutztierhaltung gibt, sollte man auch ein bereits strenges Tierschutzgesetz weiter anpassen. Hand-in-Hand, mit gezielter Untersützung, mit den Bauern zusammen.

National territory available for biodiversity conservation

No Rather no Rather yes Yes

Ban on single-use plastics

No Rather no Rather yes Yes

More sustainable use of electronic devices

No Rather no Rather yes Yes
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Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine ökologisch nachhaltige Wirtschaft ist die Förderung von Kreislaufwirtschaft. Massnahmen, welche die Langlebigkeit von Geräten oder deren Wiederverwendung verbessern, sind zu unterstützen.

Democracy, Media & Digitization

Mobile phone network (5G)

No Rather no Rather yes Yes

Digitizing public services

No Rather no Rather yes Yes
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Es wird seit Jahren über die Digitalisierung gesprochen. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Umsetzung weit fortgeschritten ist, insbesondere im öffentlichen Sektor nicht. Einzelne Staaten zeigen, welche Chancen die Digitalisierung mit sich bringt – gerade in Zeiten von Fachkräfte- und Personalmangel. Der Bund sollte das Heft in die Hand nehmen und vorangehen.

Strengthening regulation of big internet platforms

No Rather no Rather yes Yes

Lowering TV and radio license fees

No Rather no Rather yes Yes
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Der Kernauftrag der SRG ist es, eine ausgewogen und unabhängige Berichterstattung anzubieten. Das ist eine wichtige Grundlage für eine gut funktionierende direkte Demokratie. Private Medien sind für die Meinungsbildung auch wichtig, aber sie müssen nicht ausgewogen berichten, sind finanziell abhängig vom Konsumenten und/oder von Werbekunden. Über den gesamten Leistungsauftrag SRG muss man diskutieren dürfen, zB über teuer eingekaufte internat. Film- und Sportrechte. Lieber Fokus auf Idée Suisse!

Lowering the voting age to 16

No Rather no Rather yes Yes
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Viele 16-Jährige werden nicht abstimmen gehen. Aber politisch interessierten Jugendlichen sollte eine aktive Teilnahme an unserer direkten Demokratie nicht verwehrt werden – zumal es ihre Zukunft betrifft. ​

Introducing an optional financial referendum against federal spending

No Rather no Rather yes Yes

Security & military

Increasing the size of the army to at least 120,000 soldiers

No Rather no Rather yes Yes

Strengthening cooperation between the Swiss army and NATO

No Rather no Rather yes Yes

Re-export of Swiss weapons

No Rather no Rather yes Yes

Scumonda da visar automaticamain la fatscha en locals publics

No Rather no Rather yes Yes

Denounce the Schengen Agreement and strengthen border controls

No Rather no Rather yes Yes

Foreign trade & foreign policy

Seek closer relations with the EU

No Rather no Rather yes Yes

Seek a comprehensive free trade agreement with the United States

No Rather no Rather yes Yes

Comply with social and environmental standards

No Rather no Rather yes Yes

Terminate bilateral agreements with the EU

No Rather no Rather yes Yes

Return to a strict interpretation of neutrality

No Rather no Rather yes Yes

Values

Security measures taken by the state

1 2 3 4 5 6 7

Free market economy

1 2 3 4 5 6 7

Compensate for differences in income and wealth

1 2 3 4 5 6 7

Parent stays at home full time

1 2 3 4 5 6 7

Digitization offers more opportunities than risks

1 2 3 4 5 6 7

Punish criminals

1 2 3 4 5 6 7

Stronger environmental protection

1 2 3 4 5 6 7

Federal budget

Social protection: spend more/less

1 2 3 4 5

Education and research: spend more/less

1 2 3 4 5

Agriculture: spend more/less

1 2 3 4 5

Public transportation: spend more/less

1 2 3 4 5

Road traffic (private motorized transport): spend more/less

1 2 3 4 5

Public safety: spend more/less

1 2 3 4 5

National defense: spend more/less

1 2 3 4 5

Development cooperation: spend more/less

1 2 3 4 5
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