Randolph Sutter
Sozialdemokratische Partei | 01.147
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Mindestanteil preisgünstigen Wohnraums
Soll die Stadt Uster für neue Überbauungen mit mindestens fünf Wohneinheiten eine verbindliche Vorgabe für einen höheren Anteil (z. B. 20 Prozent) an preisgünstigem Wohnraum einführen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Massnahmen gegen Leerkündigungen
Soll die Stadt Uster verstärkte Massnahmen gegen Leerkündigungen bei Sanierungen von Wohnhäusern ergreifen (z. B. strengere Bewilligungspflichten oder Begrenzung von Mietzinserhöhungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Renovationen dürfen nicht dazu führen, dass langjährige Mieterinnen und Mieter verdrängt werden und Wohnungen danach massiv teurer sind. Das schwächt den sozialen Zusammenhalt und belastet Familien sowie ältere Menschen besonders. Klare Regeln und Begrenzungen bei Mietzinserhöhungen sorgen für Fairness und schützen die Wohnsicherheit in unserer Stadt.
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Uster bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wenn Sozialhilfeempfangende überwacht werden, kann das zu Stigmatisierung führen, Misstrauen zwischen Bevölkerung und Verwaltung verstärken und Menschen abschrecken, überhaupt Sozialhilfe zu beantragen, selbst wenn sie berechtigt sind. Die Ursachen für hohe Sozialhilfekosten liegen oft in strukturellen Problemen wie Arbeitsmarkt, Gesundheitsversorgung, Wohnkosten etc. Ressourcen könnten wirksamer eingesetzt werden, um Ursachen von Armut zu adressieren statt einzelne Personen zu kontrollieren.
Ausbau Kinderbetreuung
Sollen von der Stadt zusätzliche finanzielle Mittel für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung eingesetzt werden (z. B. höhere Betreuungsgutscheine)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gute Betreuung ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Chancengleichheit. Mehr Mittel für familien- und schulergänzende Betreuung entlasten Eltern, stärken die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und fördern alle Kinder unabhängig vom Einkommen.
Privatisierung Alters-und Pflegeheime
Sollen die öffentlichen Alters- und Pflegeheime der Stadt Uster privatisiert werden (Auslagerung der Heime an private Organisationen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Alters- und Pflegeheime dürfen nicht privatisiert werden. Pflege gehört in die öffentliche Hand, damit Qualität, faire Arbeitsbedingungen und bezahlbare Betreuung garantiert bleiben. Private Anbieter orientieren sich am Profit. Uster muss sich am Wohl der Menschen orientieren. Öffentliche Heime sichern Würde, Stabilität und soziale Verantwortung.
Schule & Bildung
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Uster soll gleiche Bildungschancen für alle Kinder stärken. Zusätzliche Mittel und Förderunterricht‑Gutscheine unterstützen Familien mit kleinem Einkommen und verhindern, dass Herkunft über schulischen Erfolg entscheidet.
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich hatte als Kind einen Feuerunfall, trotzdem empfinde ich separate Förderklassen als der falsche Weg. Kinder mit besonderen Bedürfnissen gehören in eine gut ausgestattete, integrative Schule. Gemeinsames Lernen stärkt soziale Teilhabe und verhindert Ausgrenzung. Uster soll in Ressourcen, Fachpersonen und Unterstützung investieren uns nicht in neue Trennlinien.
Sprachliche Frühförderung
Soll die Stadt für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen eine obligatorische Frühförderung einführen (z. B. verpflichtender, von der Stadt finanzierter Spielgruppenbesuch für ein Jahr)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Obligatorische Frühförderung stärkt Chancengleichheit und das wollen wir doch alle.
Tagesschulen
Sollen in Uster alle Schulen als Tagesschulen mit freiwilligem Betreuungsangebot geführt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein freiwilliges Betreuungsangebot schafft echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, stärkt Chancengleichheit und entlastet Eltern. So wird Schule zum sozialen Ort, der alle Kinder fördert.
Migration & Integration
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen bei Einbürgerungen, insbesondere hinsichtlich Deutschkenntnissen und gesellschaftlicher Integration, erhöht werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Höhere Einbürgerungshürden schwächen die Integration. Wer hier lebt, arbeitet und Teil unserer Gemeinschaft ist, soll nicht durch zusätzliche Hürden ausgeschlossen werden. Uster soll Integration erleichtern und diese nicht erschweren.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll die Stadt zusätzliche finanzielle Mittel für die Integration von Ausländer/-innen zur Verfügung stellen (u. a. Sprachunterricht, Infogespräche, Sozialarbeit)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Zusätzliche Mittel für Sprachkurse, Beratung und Sozialarbeit stärken Teilhabe und verhindern Ausgrenzung. Gute Integration nützt der ganzen Stadt, sprich ist sozial, wirtschaftlich und gesellschaftlich.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Menschen, die seit zehn Jahren in Uster leben, sollen mitbestimmen dürfen. Wer hier arbeitet, Steuern zahlt und zum Gemeindeleben beiträgt, verdient politisches Mitspracherecht. Mehr Demokratie stärkt den Zusammenhalt und die lokale Politik.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich die Stadt Uster zusammen mit anderen Städten dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete direkt aus Lagern im Ausland (z. B. in Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Direkte Aufnahme aus Lagern bietet Schutz für besonders gefährdete Menschen und stärkt eine solidarische, humane Flüchtlingspolitik.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die bilateralen Verträge dürfen nicht gekündigt werden. Sie sichern Arbeitsplätze, Forschung und Stabilität. Gerade in der jetzigen Zeit enorm wichtig. Ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit schwächt Uster und die Schweiz wirtschaftlich und gesellschaftlich.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kürzung Kulturförderung
Soll die Stadt Uster die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eher das Gegenteil. Eine lebendige Kulturszene schafft Begegnung, Identität und Zusammenhalt. Statt zu sparen soll Uster Kultur fördern. Ich möchte eine offene, kreative und soziale Stadt.
Mehr Mittel für Jugendarbeit
Soll die Stadt die Projekte der offenen Jugendarbeit Uster finanziell stärker unterstützen (z. B. mehr Mittel für aufsuchende und mobile Jugendarbeit, Jugendtreffs)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Mehr Mittel für mobile Angebote und Jugendtreffs schaffen sichere Räume, fördern Integration und verhindern soziale Probleme frühzeitig. Eine Investition in Jugendliche ist eine Investition in Usters Zukunft.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll städtischen Stellen (Verwaltung, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein Rückschritt wegen ein paar ewig Gestriger ist nie gut und das wäre ein Verbot geschlechtsneutraler Sprache. Verwaltung und Schulen sollen alle Menschen ansprechen dürfen und zwar ohne politische Gängelung. Uster steht für Gleichberechtigung, nicht für Sprachverbote.
Feuerwerkverbot
Soll die Stadt das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk ganzjährig verbieten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich befürworte ein ganzjähriges Verbot von lärmendem privatem Feuerwerk. Es schützt Umwelt, Tiere und Menschen. Als Brandverletzter weiss ich aus eigener Erfahrung, wie gefährlich Feuer sein kann. Allein im Kanton Zürich gab es an Silvester 2025 rund 60 Einsätze wegen Feuerwerk. Auch am 1. August steigt die Einsatzbelastung deutlich an. Ein Verbot senkt Risiken und schützt Leben, ohne offizielle Feuerwerke zu verbieten.
Halteplätze Fahrende
Soll die Stadt Uster Halteplätze für Fahrende schaffen, die von der Stadt kostendeckend betrieben werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Uster soll Halteplätze für Fahrende schaffen. Sie ermöglichen geordnete Aufenthalte, verhindern Konflikte und stärken die Rechte einer anerkannten Minderheit. Ein kostendeckender Betrieb sorgt für klare Regeln und gegenseitigen Respekt.
Finanzen & Steuern
Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt Uster finanzielle Mittel für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland bereitstellen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wenn wir Ungleichheit und Armut bekämpfen wollen, dürfen wir nicht wegschauen. Mit gezielten Beiträgen stärkt unsere Stadt Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen leben. Solidarität endet nicht an der Stadtgrenze, sie ist der Kern sozialdemokratischer Politik
Steuererhöhung
Soll die Stadt Uster angesichts bevorstehender Investitionen (z. B. in Schulhäuser) den kommunalen Steuerfuss erhöhen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Uster muss in gute Schulen und starke öffentliche Infrastruktur investieren, das ist unsere Zukunft. Wer Qualität will, muss sie auch finanzieren. Ein moderater Steuerfuss sichert, dass wir nicht an Kindern, Bildung und Gemeinwohl sparen. Sozialdemokratische Politik heisst: Verantwortung übernehmen statt Probleme verschieben.
Verschärfte Sparmassnahmen
Sollen die Sparanstrengungen in der Stadt Uster deutlich erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. ungebundene Ausgaben)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Uster darf nicht kaputtsparen, was unsere Stadt stark macht. Pauschale Sparprogramme treffen Bildung, Betreuung und den Service public, also genau jene Bereiche, die Menschen im Alltag tragen. Sozialdemokratische Politik heisst: klug haushalten, aber nicht auf Kosten der Zukunft. Wir investieren in Lebensqualität statt sie wegzukürzen.
Einfrierung Stellenbestand
Befürworten Sie, dass die Stadt Uster den Stellenbestand einfriert und zusätzliche Stellen nur in begründeten Ausnahmefällen (z. B. in der Pflege) schafft?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein Stellenstopp schwächt Uster. Unsere Schulen, Betreuung, Verwaltung und Pflege brauchen genügend Personal, um gute Arbeit zu leisten. Wer pauschal blockiert, gefährdet die Lebensqualität der Bevölkerung. Ich möchte Menschen stärken statt Strukturen ausdünnen und möchte eine Stadt, die funktioniert.
Wirtschaft & Arbeit
Weniger Regulierungen für Gewerbe
Soll sich die Stadt bei Regulierungen und Auflagen für kommunales Gewerbe stärker zurückhalten (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Uster darf Standards nicht opfern. Bau- und Lärmvorschriften schützen unsere Gesundheit, unsere Nachbarschaften und die Umwelt. Wer Regulierungen abbaut, schwächt jene, die keinen Einfluss haben. Ein starkes Gewerbe klar ja, aber sicher nicht auf Kosten von Menschen und Lebensqualität.“
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Lohngleichheit ist ein Grundrecht, kein Verhandlungspunkt. Strenge Kontrollen schützen Frauen vor Diskriminierung und stärken jene Betriebe, die fair arbeiten.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 pro Monat für eine Vollzeitstelle?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wer in Uster Vollzeit arbeitet, soll davon leben können. Ein Mindestlohn von 4'200 Franken schützt vor Armut trotz Arbeit und sorgt für faire Bedingungen für alle. Arbeit verdient Respekt und der zeigt sich im Lohn.
Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Uster in Zukunft bei Grossprojekten vermehrt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingehen (sog. Public-Private-Partnerships)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Stadt sollte seine Zukunft nicht in private Hände auslagern. Bei Grossprojekten braucht es Transparenz, demokratische Kontrolle und Lösungen, die dem Gemeinwohl dienen und nicht privaten Profiten. Unsere Stadt bleibt stark, wenn zentrale Infrastruktur öffentlich bleibt.
Umwelt & Energie
Massnahmen für Biodiversität
Befürworten Sie Massnahmen zugunsten der Biodiversität in Uster (z. B. ökologische Aufwertung von Grünflächen, finanzielle Anreize zur Begrünung privater Flächen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich möchte mehr Lebensräume statt Betonwüsten. Biodiversität schützt unser Klima, unsere Gesundheit und die Zukunft unserer Kinder. Mit ökologischen Aufwertungen und Anreizen für Begrünung schaffen wir eine Stadt, die lebt und in der wir alle aufatmen können.
Tiefe Investitionskosten
Soll die Stadt bei neuen Infrastrukturprojekten auf möglichst tiefe Investitionskosten achten (z. B. Verwendung günstiger Baustoffe, Verzicht auf Investitionen in die Nachhaltigkeit)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Billig bauen kommt uns teuer zu stehen. Uster braucht Infrastruktur, die hält, schützt und Zukunft schafft und nicht Lösungen, die nach wenigen Jahren wieder repariert werden müssen. Nachhaltigkeit ist kein Luxus, sondern Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.
Weniger Nachhaltigkeitsmassnahmen
Soll die Stadt Mittel für Kampagnen und Massnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit kürzen (z. B. Verzicht auf Nachhaltigkeitswochen oder nachhaltige Beschaffungsrichtlinien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wer bei der Nachhaltigkeit spart, zahlt später doppelt. Uster braucht starke Kampagnen, klare Regeln und sichtbare Zeichen für eine lebenswerte Zukunft. Diese Massnahmen schützen Klima, Gesundheit und unsere Stadt. Jetzt kürzen würde heissen, die Augen vor der Realität zu verschliessen.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll die Stadt Uster die Nutzung von erneuerbaren Energien (z. B. Geothermie, Solarenergie) finanziell stärker fördern?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Mehr Solar- und Geothermieanlagen machen uns unabhängiger, schützen das Klima und entlasten langfristig die Bevölkerung. Wer heute investiert, sichert die Energiezukunft unserer tollen Stadt.
Engagement gegen Fluglärm
Soll sich die Stadt grundsätzlich gegen Fluglärm engagieren (z. B. Nachtflugverbot, Verbot von Südstarts)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Lärm raubt Schlaf, belastet die Gesundheit und mindert die Lebensqualität. Wir brauchen klare Grenzen, Nachtflugruhe und faire Flugrouten. Eine Stadt, die ihre Menschen ernst nimmt, kämpft für Ruhe am Himmel.
Raumplanung
Bezahlbarer Wohnraum (Liegenschaftserwerb)
Soll die Stadt zusätzliche Liegenschaften erwerben, um den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum zu sichern (sog. aktive Boden- und Immobilienpolitik)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Uster braucht unbedingt bezahlbaren Wohnraum und nicht steigende Mieten und Spekulation. Wenn die Stadt Liegenschaften kauft, schützt sie Familien, ältere Menschen und junge Erwachsene vor Verdrängung. Boden gehört in öffentliche Hand, damit Wohnen wieder Sicherheit gibt statt Sorgen.
Lockerung Denkmal- und Heimatschutz
Soll der Denkmal- und Heimatschutz gelockert werden, damit geschützte Gebäude einfacher umgebaut oder abgerissen werden können?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Unsere historischen Gebäude sind mehr als Steine, sie sind Identität, Erinnerung und Charakter. Wer den Schutz lockert, riskiert unwiederbringliche Verluste. Uster soll wachsen, aber mit Respekt vor dem, was uns ausmacht. Bewahren und weiterentwickeln statt wegreissen.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Uster muss nach innen wachsen statt nach aussen. Verdichtung schützt unsere Landschaft und schafft Raum für bezahlbare Wohnungen. Entscheidend ist Qualität: gute und grüne Architektur und lebendige Quartiere. So entsteht eine Stadt, in der Menschen Platz finden.
Verkehr
Ausbau Tempo 20/30
Sollen in der Stadt Uster vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich bin selbst Autofahrer und natürlich stressen mich die 30er Zonen zuweilen auch. Aber weniger Tempo bedeutet nun mal auch mehr Sicherheit, mehr Ruhe und mehr Lebensqualität. Tempo 30 und Begegnungszonen schützen Kinder, entlasten Quartiere und machen Uster lebenswerter. Eine Stadt, in der Menschen Vorrang haben, gewinnt an Nähe und Charme, da sollte man auch als Autofahrer über seinen Schatten springen.
Velowege statt Parkplätze
Soll der Ausbau durchgehender Velowege in den Quartieren priorisiert werden, auch wenn dies den Verlust von Parkplätzen zur Folge hat?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sichere Velowege retten Leben und machen Uster beweglicher, leiser und klimafreundlicher. Wenn dafür einige Parkplätze weichen, gewinnt die ganze Stadt: Kinder kommen sicher zur Schule, Quartiere werden ruhiger, Wege werden einfacher. Das heisst aber nicht, dass die Stadt Autofrei werden soll.
ÖV-Ausbau
Befürworten Sie einen Ausbau des ÖV-Angebotes in der Stadt Uster (z. B. mehr Haltestellen, Quartiererschliessung, Verdichtung des Fahrplans)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Dichtere Fahrpläne und mehr Haltestellen bringen Menschen schneller ans Ziel und stärken die Quartiere. Mobilität soll für alle funktionieren und nicht nur für jene die sich ein Auto leisten können.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen in Uster zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Kapazitätsausbau, Parkplätze, Bau von Unterführungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Grundsätzlich bringen mehr Strassen mehr Verkehr, mehr Lärm und mehr Belastung für die Quartiere. Uster braucht sichere Wege, starken ÖV und gute Velorouten statt immer neue Autoprojekte. Der Bau von Unterführungen sollte aber endlich angegangen werden.
Politisches System & Digitalisierung
Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll die Stadt bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ohne klare Vorgaben bleibt Gleichstellung ein leeres Versprechen. Ausgewogene Führungsteams bringen bessere Entscheidungen, mehr Perspektiven und echte Fairness. Uster soll zeigen, dass Talent zählt und nicht alte rückständige Muster.
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend persönlich vor Ort anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Digitalisierung ist wichtig, aber sie darf niemanden ausschliessen. Viele Menschen brauchen persönliche Beratung und nicht nur ein Online‑Formular. Uster soll digital werden, ohne den menschlichen Zugang zu verlieren. Verwaltung muss für alle erreichbar bleiben.
Sicherheit & Polizei
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser, Präventionskampagnen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Jede Form von häuslicher Gewalt ist eine zu viel. Uster muss Betroffene schützen, mit starken Frauenhäusern, guter Beratung und wirksamer Prävention. Eine Stadt, die hinschaut und handelt, gibt Menschen Sicherheit und Würde.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum in Uster?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine Stadt wird nicht sicherer, wenn sie alle überwacht. Uster braucht Prävention, gute Beleuchtung und soziale Präsenz statt Kameras an jeder Ecke. Sicherheit entsteht durch Vertrauen und nicht durch ständige Beobachtung.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine sichtbare, bürgernahe Polizei schafft Vertrauen und Sicherheit. Uster braucht aber Präsenz, die unterstützt, schützt und ansprechbar ist. Sicherheit entsteht durch Nähe, nicht durch martialische Auftritte.
Härtere Strafen für Sachbeschädigungen
Sollen Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum (Vandalismus, Sprayereien) konsequenter verfolgt und härter bestraft werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich bin gegen Symbolpolitik. Vandalismus muss ernst genommen werden, logisch, aber härtere Strafen lösen das Problem nicht. Uster braucht Prävention, gute Beleuchtung, Jugendangebote und schnelle Reparaturen. Probleme löst man, indem man Ursachen angeht, nicht indem man bloss härter durchgreift.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Eine freie Marktwirtschaft nützt selbstverständlich überhaupt nicht allen. Sie schafft Gewinner und viele Verlierer. Wohlstand entsteht erst, wenn Regeln, Fairness und sozialer Ausgleich gelten. Eine starke Gemeinschaft sorgt dafür, dass nicht nur wenige profitieren, sondern wir alle.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Comment
Internationale Studien zeigen, dass die reichsten 1 % der Bevölkerung fast die Hälfte des Gesamtvermögens in der Schweiz besitzen. Krass, nicht? Eben! Ohne Umverteilung wächst die Kluft zwischen Arm und Reich und mit ihr die Unsicherheit. Ein starker Staat sorgt dafür, dass Chancen nicht vom Kontostand abhängen. Gerechtigkeit entsteht, wenn alle vom gemeinsamen Wohlstand profitieren, nicht nur wenige Reiche.
Bestrafung von Kriminellen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Comment
Strafen allein machen unsere Stadt nicht sicherer. Wer Menschen nur wegsperrt, schafft Rückfälle, aber wenig Lösungen. Sicherheit entsteht, wenn wir Chancen eröffnen: durch Resozialisierung, Bildung und Unterstützung. Wiedereingliederung schützt uns alle.
Umweltschutz zulasten Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
Ohne intakte Umwelt gibt es kein nachhaltiges Wachstum. Wenn wir heute nicht handeln, zahlen kommende Generationen den Preis. Klimaschutz ist kein Luxus, sondern die Grundlage unseres Wohlstands. Eine starke Wirtschaft braucht einen gesunden Planeten.
Comment
Uster braucht mehr bezahlbaren Wohnraum. Eine verbindliche Quote bei neuen Überbauungen stellt sicher, dass nicht nur teure Wohnungen entstehen, sondern lebendige, durchmischte Quartiere. So schützen wir Familien, ältere Menschen und Menschen mit tieferen Einkommen vor Verdrängung und stärken den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt.