Alexander Haslimann
Schweizerische Volkspartei | 03.02 | Incumbent
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gute Volksschule und faire Zugangschancen für alle, ja. Immer neue einkommensabhängige staatliche Leistungen, nein.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wer bei Kindergarteneintritt nicht ausreichend Deutsch versteht, startet mit einem Nachteil und verursacht zusätzlichen Förderaufwand in der Schule. Frühzeitiger verpflichtender Spracherwerb stärkt Integration und entlastet später Lehrpersonen und Klassen.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine Aufnahmeprüfung steht für Leistungsprinzip, klare Anforderungen und Selektion nach schulischer Leistung. Wenn ausdrücklich die Senkung der Gymnasialquote das Ziel ist, stärkt das zudem den Stellenwert der Berufsbildung und des dualen Bildungssystems.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Politische Mitbestimmungsrechte auf kantonaler Ebene sollten an das Schweizer Bürgerrecht gekoppelt bleiben. Wer dauerhaft hier lebt und politisch vollständig mitbestimmen möchte, hat grundsätzlich den Weg über die Einbürgerung.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Einbürgerung bedeutet die vollständige politische und rechtliche Zugehörigkeit. Entsprechend sind gute Sprachkenntnisse, Integration, Kenntnis der schweizerischen Verhältnisse und Respekt vor Rechtsordnung und gesellschaftlichen Grundregeln legitime Voraussetzungen.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Hilfe möglichst vor Ort bzw. in der Herkunftsregion, konsequenter Schutz tatsächlich Verfolgter, aber keine zusätzliche Ausweitung der Aufnahmeprogramme.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Vorläufig Aufgenommene haben einen anderen Aufenthaltsstatus als anerkannte Flüchtlinge oder Personen mit regulärer Aufenthaltsbewilligung und müssen unser Land wieder verlassen. Entsprechend kann eine tiefer angesetzte Asylsozialhilfe gerechtfertigt werden.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Personenfreizügigkeit bzw. eigenständige Steuerung der Zuwanderung ist ein massives Problem, die Schweiz soll gegenüber der EU mehr Handlungsspielraum zurückgewinnen – die Kündigung der gesamten Bilateralen ist nicht zwingend notwendig.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Minderheiten haben selbstverständlich Anspruch auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung. Daraus folgt aber kein Anspruch darauf, dass Behörden und Schulen sprachliche Sonderformen wie Genderstern oder Doppelpunkt übernehmen. Staatliche Kommunikation soll verständlich, einheitlich und politisch möglichst neutral sein.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Direkte finanzielle Unterstützung privater Medien durch den Kanton schafft staatliche Abhängigkeiten, kostet Steuergeld und wirft Fragen bezüglich der Distanz zwischen Medien und Politik auf. Gerade Medien, die staatliches Handeln kritisch kontrollieren sollen, sollten möglichst wenig direkt vom Staat finanziert werden.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gezielte Massnahmen, insbesondere konsequente Intervention gegen Täter und ausreichende Schutzmöglichkeiten für tatsächlich gefährdete Personen.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Religion ist Privatsache und Kirchen sollen sich selbst finanzieren.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Steuersenkungen stehen für Eigenverantwortung, einen schlanken Staat, Standortattraktivität und die Entlastung von Bevölkerung und Unternehmen. Gerade wenn die öffentlichen Finanzen solide sind, sollte der Staat nicht dauerhaft mehr Mittel einnehmen als für seine Aufgaben notwendig.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wenn der Kanton über längere Zeit mehr einnimmt als benötigt, sollen die Mittel nicht automatisch für neue Staatsaufgaben ausgegeben oder auf Vorrat angehäuft werden, sondern zumindest teilweise an die Steuerzahlenden zurückfliessen.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein Finanzausgleich sollte nach nachvollziehbaren, für alle Gemeinden geltenden Kriterien funktionieren und nicht für eine einzelne finanzstarke Gemeinde politisch gedeckelt werden. Reformbedarf beim Zuger Finanzausgleich kann man durchaus bejahen – aber dann systematisch für alle Gemeinden, mit richtigen Anreizen und ohne Bestrafung finanzstarker Gemeinden.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein Stellenstopp setzt einen klaren Anreiz, Produktivitätsgewinne, Digitalisierung, Priorisierung und den Abbau unnötiger Aufgaben zuerst auszuschöpfen, bevor die Verwaltung weiter wächst. Wo möglich, sollte die Verwaltung sogar abgebaut werden.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wer sich bewusst für eine private Schule entscheidet, soll diese auch privat finanzieren. Der Staat hat eine qualitativ gute öffentliche Volksschule sicherzustellen, aber nicht private bzw. internationale Schulangebote mit Steuergeldern zu subventionieren.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein staatlich vorgeschriebener kantonaler Mindestlohn von rund CHF 24 pro Stunde greift direkt in die Lohn- und Vertragsfreiheit ein. Löhne sollten grundsätzlich zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bzw. über die Sozialpartnerschaft und Gesamtarbeitsverträge geregelt werden – nicht durch einen kantonalen Einheitstarif.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Weniger unnötige Vorschriften bedeutet weniger Bürokratie, tiefere Kosten, schnellere Verfahren und mehr unternehmerische Freiheit.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wenn das Arbeitsgesetz weiterhin eingehalten werden muss, sehe ich wenig Grund, weshalb der Kanton zusätzlich bestimmen soll, wann ein Geschäft öffnen oder schliessen darf. Unternehmen sollen selbst entscheiden, ob sich längere Öffnungszeiten wirtschaftlich lohnen. Ebenso entscheiden die Konsumenten, ob sie diese nutzen.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Grundsätzlich sprechen Eigentumsgarantie, Vertragsfreiheit und möglichst wenig Regulierung gegen pauschale Airbnb-Verbote oder zusätzliche kantonale Einschränkungen. Aber: Bei gewerblicher und dauerhafter Kurzzeitvermietung kann es legitime Grenzen geben – insbesondere wenn regulärer Wohnraum faktisch in Beherbergungsbetriebe umgewandelt wird oder bestehende Bau-, Nutzungs- und Sicherheitsvorschriften umgangen werden.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein attraktiver Wirtschaftsstandort braucht auch Rechtssicherheit und einen guten Ruf. Eine Sitzgesellschaft ist nicht per se illegal oder unseriös.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Höhere ökologische Vorgaben bis hin zu einem Verbot synthetischer Pflanzenschutzmittel bedeuten zusätzliche Regulierung der Landwirtschaft.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wir haben zu wenig Wind in unserer Region.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Soweit staatliche Massnahmen überhaupt notwendig sind, sollte primär über Innovation, Technologieoffenheit, Eigenverantwortung, marktwirtschaftliche Anreize und Zielvereinbarungen funktionieren und nicht über Verbote.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich bin nicht gegen Solarenergie, sondern gegen zusätzliche staatliche Förderung. Wer eine Solaranlage oder Balkonsolaranlage installieren will, soll das grundsätzlich tun können – aber auf eigene Rechnung und aufgrund der Wirtschaftlichkeit, nicht weil der Kanton weitere Subventionstöpfe schafft.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein kommunales Vorkaufsrecht ist ein staatlicher Eingriff in den Immobilien- und Bodenmarkt. Gemeinden würden gegenüber privaten Käufern privilegiert, um gezielt gemeinnützigen Wohnungsbau zu betreiben. Das steht im Spannungsfeld zu Eigentumsrechten, Vertragsfreiheit und marktwirtschaftlicher Preisbildung.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein kantonaler Wohnfonds von CHF 750 Mio. wäre ein massiver staatlicher Eingriff in den Boden- und Wohnungsmarkt. Der Kanton würde mit Steuergeldern bzw. öffentlichem Kapital Grundstücke kaufen und ausgewählte Wohnbaugenossenschaften über Baurechte begünstigen. Das widerspricht deiner bisherigen Linie gleich mehrfach: weniger Staat, Schutz des Privateigentums, keine zusätzliche Umverteilung und keine staatliche Konkurrenz auf dem Immobilienmarkt.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wenn eine Gemeinde schon eigene Wohnungen besitzt und damit knappen Wohnraum zu besonderen Konditionen bereitstellt, ist es legitim, langjährig ansässige Personen gegenüber Neuzuziehenden zu priorisieren.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Weniger Bau- und Planungsvorschriften sind grundsätzlich richtig. Eine Deregulierung sollte aber nicht an neue staatliche Vorgaben wie eine fixe Kostenmietequote geknüpft werden. Weniger Regulierung statt neue Auflagen.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Sichere Fuss- und Velowege sind sinnvoll. Der Ausbau muss aber bedarfsgerecht erfolgen und darf nicht zulasten des motorisierten Individualverkehrs gehen.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Tempo 30 gehört in Quartiere und auf siedlungsorientierte Strassen – nicht auf die Hauptverkehrsachsen. Dort müssen Verkehrsfluss, ÖV und Blaulichtorganisationen gewährleistet bleiben.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Kanton Zug verfügt bereits über einen sehr gut ausgebauten ÖV. Weitere Investitionen müssen sich am tatsächlichen Bedarf und an einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis orientieren – nicht an politischen Ausbauzielen.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Öffentliche Parkplätze gehören zu einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur. Ein weiterer Parkplatzabbau zulasten von Bevölkerung, Gewerbe und Individualverkehr ist der falsche Weg.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Digital First statt Digital Only. Behördendienstleistungen sollen konsequent digitalisiert werden, ein analoger Zugang muss für begründete Fälle aber weiterhin möglich bleiben.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Humanitäre Hilfe ist wichtig. Internationale Hilfe und Aussenpolitik sind jedoch Aufgaben des Bundes und nicht der Kantone. Der Kanton soll seine Mittel für seine eigenen Aufgaben einsetzen. Zudem geschieht dies bereits über den Finanzausgleich!
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Entscheidend müssen Qualifikation, Leistung und Eignung sein – nicht das Geschlecht. Verbindliche Geschlechtervorgaben haben bei der Besetzung von Kaderstellen nichts zu suchen.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine sichtbare Polizeipräsenz schafft Sicherheit, wirkt präventiv und stärkt das Vertrauen der Bevölkerung. Polizei gehört nicht nur ins Büro, sondern dorthin, wo die Menschen sind.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Polizei soll moderne Fahndungsinstrumente nutzen können. Überwachung braucht aber klare gesetzliche Grundlagen, Verhältnismässigkeit und einen konsequenten Schutz der Daten unbescholtener Bürger.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Sicherheit von Bewohnern, Personal und Bevölkerung hat Priorität. Präventive Durchsuchungen sollen bei klarer gesetzlicher Grundlage und verhältnismässiger Durchführung möglich sein.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Eine freie und wettbewerbsorientierte Marktwirtschaft schafft Wohlstand und Chancen. Aufgabe des Staates sind verlässliche Rahmenbedingungen – nicht die Steuerung der Wirtschaft.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Comment
Kinder profitieren von viel Zeit und Verlässlichkeit ihrer Eltern. Welches Familien- und Betreuungsmodell dafür am besten passt, sollen die Familien jedoch selbst entscheiden.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Comment
Straftaten müssen spürbare Konsequenzen haben und der Schutz der Bevölkerung hat Priorität. Resozialisierung ist wichtig, darf aber die Bestrafung und den Opferschutz nicht verdrängen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
Umwelt und Wirtschaft müssen gemeinsam gedacht werden. Umweltschutz ist wichtig, Massnahmen müssen aber verhältnismässig, wirksam und wirtschaftlich tragbar sein.
Comment
Integration hat Grenzen. Wenn einzelne stark verhaltensauffällige Kinder den Unterricht dauerhaft beeinträchtigen, leiden Lernqualität, Lehrpersonen und die übrigen Schülerinnen und Schüler. Separate Förderklassen können gezieltere Betreuung ermöglichen und gleichzeitig die Regelklassen entlasten.