Noëlla Schüttel
Sozialdemokratische Partei | 05.01
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
«Sozialhilfe soll Eigenverantwortung und Integration fördern, aber das soziale Existenzminimum sichern. Pauschale weitere Verschärfungen halte ich deshalb nicht für zielführend.»
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
«Wer Anspruch auf eine Leistung hat, soll diese ohne unnötige administrative Hürden erhalten. Digitalisierung kann Verfahren einfacher und effizienter machen.»
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Integration soll grundsätzlich Vorrang haben. Entscheidend sind genügend Ressourcen, heilpädagogische Unterstützung und tragfähige Lösungen vor Ort. Separation sollte nicht zur Standardantwort auf Verhaltensauffälligkeiten werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bildungschancen dürfen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Gute öffentliche Bildung und gezielte Förderung sind Investitionen in Kinder, Gesellschaft und Wirtschaft.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Frühe Sprachförderung verbessert Bildungschancen und erleichtert den Schuleintritt. Der Förderbedarf muss jedoch individuell und nach transparenten Kriterien festgestellt werden – nicht aufgrund von Namen oder Herkunft. Förderung soll gezielt, unterstützend und diskriminierungsfrei erfolgen.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Wahl des Bildungswegs soll sich an Eignung und Leistung orientieren, nicht an einer politisch vorgegebenen Zielquote. Gleichzeitig müssen Berufsbildung und Berufsmaturität attraktive und gleichwertige Bildungswege bleiben.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer seit vielen Jahren hier lebt, arbeitet, Steuern bezahlt und Teil unserer Gesellschaft ist, soll politische Mitwirkungsmöglichkeiten erhalten. Diese sollen an klare Voraussetzungen und eine nachhaltige Integration geknüpft sein.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die Schweiz soll besonders schutzbedürftigen Menschen sichere und geordnete Aufnahmewege ermöglichen. Entscheidend sind gleichzeitig ausreichende Kapazitäten für Unterbringung, Betreuung, Sprachförderung und eine gelingende Integration. Dies verbindet humanitäre Verantwortung mit einem gewissen Pragmatismus.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unterstützung soll das Existenzminimum sichern und gleichzeitig Integration und Eigenständigkeit fördern. Weitere Kürzungen dürfen Integration, Bildung und den Zugang zum Arbeitsmarkt nicht erschweren.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Stabile Beziehungen zur EU sind für den Wirtschafts-, Forschungs- und Bildungsstandort Schweiz zentral. Die bilateralen Beziehungen sollen weiterentwickelt und nicht aufgegeben werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sprache prägt, wie wir denken und wahrnehmen. Deshalb ist ein bewusster und inklusiver Umgang mit Sprache wichtig. Staatliche Sprachverbote halte ich jedoch für den falschen Weg. Sprache soll respektvoll, verständlich und adressatengerecht sein.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine vielfältige lokale Medienlandschaft ist wichtig für die demokratische Meinungsbildung. Förderung muss transparent ausgestaltet sein und die redaktionelle Unabhängigkeit gewährleisten.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Schutz vor häuslicher Gewalt ist eine öffentliche Aufgabe. Betroffene und ihre Kinder brauchen raschen Zugang zu Schutz, Beratung und Unterstützung. Ebenso wichtig sind Prävention und frühzeitige Intervention.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein moderner Staat sollte weltanschaulich neutral sein. Religionsfreiheit bedeutet für mich auch, dass der Staat keine Religionsgemeinschaft privilegiert. Die Trennung von Staat und Kirche ist eine Errungenschaft einer aufgeklärten, pluralistischen Gesellschaft.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zug soll steuerlich attraktiv bleiben. Weitere Steuersenkungen sind für mich aber kein Selbstzweck. Entscheidend sind solide Finanzen und genügend Spielraum für Investitionen in Familien, Bildung, Infrastruktur und die Lebensqualität im Kanton.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Überschüsse sollen zuerst für nachhaltige Investitionen und gezielte Entlastungen verwendet werden.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Finanzausgleich soll unterschiedliche finanzielle Voraussetzungen der Gemeinden fair ausgleichen. Reformen sind sinnvoll, wenn sie das System ausgewogener machen – eine starre Beitragsobergrenze überzeugt mich jedoch nicht.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine effiziente Verwaltung ist wichtig. Ein pauschaler Stellenstopp unabhängig von Bevölkerungswachstum und Aufgabenentwicklung ist jedoch nicht zielführend. Personalbestand und Aufgaben müssen in einem angemessenen Verhältnis stehen.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Chancengerechter Zugang zu Bildung und Betreuung muss für alle gewährleistet sein. Öffentliche Angebote haben für mich Priorität. Fehlen jedoch ausreichende öffentliche Bildungs- oder schulergänzende Betreuungsangebote, darf dies nicht zulasten der Familien gehen. In solchen Fällen soll der Kanton geeignete private Angebote angemessen mitfinanzieren.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer Vollzeit arbeitet, soll von seinem Lohn leben können. Gerade in einem Kanton mit hohen Wohn- und Lebenshaltungskosten sind faire Mindeststandards wichtig.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unnötige Bürokratie soll abgebaut und Verfahren sollen effizient gestaltet werden. Regulierungen erfüllen aber wichtige Schutzfunktionen. Entscheidend ist für mich deshalb nicht weniger Regulierung um jeden Preis, sondern eine einfache, wirksame und verhältnismässige Regulierung.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Flexible Öffnungszeiten können auch Chancen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schaffen, etwa wenn Eltern ihre Arbeits- und Betreuungszeiten aufeinander abstimmen. Entscheidend sind faire Arbeitsbedingungen und echte Wahlmöglichkeiten für die Beschäftigten.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gelegentliche private Vermietung ist für mich unproblematisch. Wo Wohnungen jedoch dauerhaft gewerblich als Kurzzeitunterkünfte genutzt und damit dem regulären Wohnungsmarkt entzogen werden, sind Einschränkungen sinnvoll – besonders in einem angespannten Wohnungsmarkt.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein attraktiver Wirtschaftsstandort braucht klare Regeln und Vertrauen. Gegen Strukturen, die der Geldwäscherei oder anderen missbräuchlichen Zwecken dienen, soll konsequent vorgegangen werden. Das schützt auch den Ruf des Wirtschaftsstandorts Zug.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Auf kantonseigenen Flächen darf der Kanton eine Vorbildfunktion bei Biodiversität, Boden- und Gewässerschutz übernehmen. Ökologische Anforderungen müssen jedoch praxistauglich sein und gemeinsam mit den Bewirtschaftenden umgesetzt werden.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Windenergie kann Teil einer erneuerbaren Energieversorgung sein. Entscheidend sind geeignete Standorte, ein sinnvoller Energieertrag sowie die sorgfältige Abwägung von Landschafts-, Natur- und Anwohnerinteressen.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Anreize, Innovation und Zielvereinbarungen sind grundsätzlich vorzuziehen. Wo sie nicht ausreichen, um wichtige Klima- und Umweltziele zu erreichen, sollten verhältnismässige regulatorische Vorgaben jedoch möglich bleiben.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Solarenergie ist dort sinnvoll, wo Standort (Nebel?) und Ertrag stimmen – insbesondere auf Dächern und bereits bebauten Flächen. Freiflächenanlagen dürfen wertvolle Grün- und Naturflächen nicht verdrängen. Bei der Förderung müssen zudem ökologische Auswirkungen, Lebensdauer und Recycling der Anlagen berücksichtigt werden.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gemeinden brauchen wirksame Instrumente, um langfristig bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen. Ein Vorkaufsrecht kann dafür sinnvoll sein, wenn es gezielt, verhältnismässig und zweckgebunden für gemeinnützigen Wohnungsbau eingesetzt wird.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale Herausforderung im Kanton Zug. Der Erwerb von Boden und die Abgabe im Baurecht ermöglichen langfristig gemeinnützigen Wohnraum, ohne öffentliches Land dauerhaft aus der Hand zu geben. Die Mittel müssen transparent und gezielt eingesetzt werden.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine starre Zehnjahresgrenze halte ich jedoch für problematisch. Entscheidend sollten insbesondere Bedarf, finanzielle Situation und familiäre beziehungsweise soziale Kriterien sein
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mehr bezahlbarer Wohnraum ist dringend nötig. Dafür braucht es schnellere und einfachere Verfahren. Bau- und Planungsvorschriften pauschal aufzuheben, halte ich jedoch für den falschen Weg. Verdichtung muss qualitätsvoll erfolgen und Ortsbild, Umwelt und Lebensqualität berücksichtigen.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sichere Fuss- und Velowege sind besonders für Kinder und Jugendliche zentral. Der Ausbau soll gezielt dort erfolgen, wo Sicherheitslücken bestehen und sichere, durchgängige Verbindungen fehlen.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Tempo 30 soll nicht pauschal vorgeschrieben werden, aber dort möglich bleiben, wo es aus Sicherheitsgründen sinnvoll ist – insbesondere im Umfeld von Schulen, Kindergärten oder auf gefährlichen Strassenabschnitten. Entscheidend sind die konkreten örtlichen Verhältnisse.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr ist gerade für kleinere und ländlichere Gemeinden wichtig. Gute Verbindungen ermöglichen Jugendlichen, älteren Menschen und Berufstätigen selbständige Mobilität und machen den ÖV zu einer echten Alternative zum Auto.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Öffentliche Parkplätze bleiben insbesondere in kleineren Gemeinden und für Menschen mit eingeschränkter Mobilität wichtig. Eine starre kantonsweite Zahl halte ich jedoch nicht für zielführend. Veränderungen sollen möglich sein, wenn sie lokal sinnvoll sind und beispielsweise der Verkehrssicherheit oder einer besseren Nutzung des öffentlichen Raums dienen.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Digitale Dienstleistungen sollen konsequent ausgebaut und möglichst einfach zugänglich sein. «Digital Only» darf jedoch niemanden vom Zugang zu staatlichen Leistungen ausschliessen. Für Menschen, die digitale Angebote nicht nutzen können, braucht es weiterhin persönliche oder analoge Zugänge.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ausgewogene Geschlechterverhältnisse in Führungspositionen sind wichtig. Entscheidend bleiben jedoch Qualifikation und Eignung. Verbindliche Vorgaben sollen Chancengleichheit fördern und strukturelle Benachteiligungen abbauen, ohne zu einer rein schematischen Stellenbesetzung zu führen.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine gut sichtbare und ansprechbare Polizei kann Sicherheit schaffen und präventiv wirken. Entscheidend ist für mich ein bedarfsgerechter Einsatz dort, wo Präsenz tatsächlich zur Sicherheit der Bevölkerung beiträgt.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Technische Überwachungsmittel können bei der Bekämpfung schwerer Straftaten sinnvoll sein. Ihr Einsatz muss jedoch klar begründet, verhältnismässig und rechtsstaatlich kontrolliert sein. Sicherheit darf nicht zu einer unverhältnismässigen Überwachung der gesamten Bevölkerung führen.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sicherheit muss in allen Unterkünften gewährleistet sein. Durchsuchungen sollten jedoch einen konkreten Anlass oder Verdacht voraussetzen und verhältnismässig erfolgen. Pauschale präventive Durchsuchungen allein aufgrund der Unterbringung in einer Asylunterkunft lehne ich ab.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Marktwirtschaft kann Wohlstand und Innovation schaffen, doch davon profitieren nicht automatisch alle. Soziale Gerechtigkeit bedeutet für mich im Sinne von John Rawls, dass auch die am schlechtesten gestellten Menschen vom Fortschritt profitieren. Dafür braucht es faire Chancen, Bildung und soziale Absicherung.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentaire
Familien sind unterschiedlich. Entscheidend für Kinder sind verlässliche Beziehungen, Zeit, Geborgenheit und gute Betreuung – nicht ein bestimmtes Erwerbsmodell der Eltern. Politik sollte Familien Wahlfreiheit ermöglichen, statt ihnen vorzuschreiben, wie sie Familie und Beruf organisieren.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Straftaten müssen angemessene Konsequenzen haben. Gleichzeitig ist eine erfolgreiche Wiedereingliederung zentral: Wer nach einer Strafe wieder Verantwortung übernehmen und ein deliktfreies Leben führen kann, trägt auch zur langfristigen Sicherheit der Gesellschaft bei.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
Unsere natürlichen Lebensgrundlagen müssen auch dann geschützt werden, wenn dies wirtschaftliche Interessen begrenzt. Gleichzeitig sollte Umweltschutz wirksam, verhältnismässig und technologisch sinnvoll ausgestaltet sein. Ökologie und wirtschaftliche Entwicklung sollten möglichst gemeinsam gedacht werden.
Commentaire
«Familien sollen trotz Erwerbsarbeit nicht in finanzielle Not geraten. Unterstützung soll gezielt dort ankommen, wo sie tatsächlich benötigt wird.»