Michel Kalauz
Sozialdemokratische Partei | 5.07
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Sozialhilfe muss ein menschenwürdiges Existenzminimum sichern. Menschen geraten aus ganz unterschiedlichen Gründen in finanzielle Not und nicht aus Bequemlichkeit. Weitere Kürzungen lösen diese Ursachen nicht. Entscheidend ist, Betroffene mit guter Beratung, Bildung und beruflicher Integration dabei zu unterstützen, wieder finanziell auf eigenen Beinen stehen zu können. Gerade im teuren Kanton Zug sind weitere Kürzungen der falsche Weg.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Pflegende Angehörige leisten enorm viel und verdienen mehr Unterstützung. Entscheidend ist, dass diese auch dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird. Reine Steuerabzüge reichen dafür nicht aus, da sie Menschen mit tiefen Einkommen weniger helfen. Neben finanzieller Unterstützung braucht es deshalb auch Entlastungsangebote und eine gut ausgebaute öffentliche Pflege.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer Anspruch auf Ergänzungsleistungen oder Prämienverbilligungen hat, soll diese möglichst unkompliziert erhalten. Komplexe Verfahren dürfen nicht dazu führen, dass Menschen auf Leistungen verzichten, die ihnen zustehen. Eine automatische Ermittlung des Anspruchs kann Bürokratie reduzieren, die Verwaltung entlasten und gleichzeitig sicherstellen, dass Unterstützung dort ankommt, wo sie vorgesehen ist.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Hohe Überschüsse sollen der Bevölkerung zugutekommen. Eine pauschale Entlastung nach dem Giesskannenprinzip ist jedoch nicht der beste Weg. Sinnvoller wäre, die Prämienverbilligung auszubauen und die Einkommensgrenzen anzuheben, damit insbesondere Familien sowie Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen profitieren. Gleichzeitig müssen wir die Ursachen der stetig steigenden Gesundheitskosten angehen. Eine höhere Kostenübernahme allein löst dieses Problem nicht.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich sollen Kinder möglichst gemeinsam unterrichtet werden. Dafür brauchen Schulen genügend Ressourcen und insbesondere zusätzliche Fachpersonen aus dem heilpädagogischen Bereich, um Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten gezielt zu unterstützen und gleichzeitig Lehrpersonen und Klassen zu entlasten. Wo die integrative Förderung dennoch an ihre Grenzen kommt, braucht es individuelle und flexible Lösungen. Eine generelle Rückkehr zu separaten Förderklassen halte ich für den falschen Weg.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bildungschancen dürfen nicht vom Einkommen oder der Herkunft der Eltern abhängen. Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, seine Fähigkeiten und Talente zu entwickeln. Dafür braucht es gezielte Unterstützung dort, wo finanzielle oder soziale Voraussetzungen den Bildungsweg erschweren. Investitionen in faire Bildungschancen stärken nicht nur die Betroffenen, sondern langfristig auch unsere Gesellschaft und Wirtschaft.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gute Deutschkenntnisse sind eine elementare Voraussetzung für gleiche Bildungschancen und für eine erfolgreiche Integration. Kinder mit Förderbedarf sollen deshalb bereits vor dem Kindergarten gezielt und spielerisch unterstützt werden. Eine verbindliche frühe Sprachförderung ist sinnvoll, wenn der Kanton die Kosten übernimmt und qualitativ gute Angebote sicherstellt. Gleichzeitig soll Mehrsprachigkeit wertgeschätzt und als Stärke verstanden werden.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Zugang zum Gymnasium soll von Fähigkeiten und Leistungen abhängen und nicht von einer politisch gewünschten Quote. Erfahrungen aus Zürich zeigen, dass Aufnahmeprüfungen die Chancengleichheit gefährden können, da Familien mit finanziellen Möglichkeiten ihre Kinder gezielt mit privaten Vorbereitungskursen unterstützen können. Hohe Anforderungen an das Gymnasium sind richtig, aber der Zugang muss unabhängig vom Einkommen der Eltern fair bleiben.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz lebt und hier seinen Lebensmittelpunkt hat, ist Teil unserer Gesellschaft. Viele arbeiten hier, bezahlen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, ihre Kinder besuchen unsere Schulen und sie engagieren sich in Vereinen und Gemeinden. Politische Teilhabe stärkt die Integration und die Identifikation mit unserem Gemeinwesen. Wer langfristig von unseren Entscheidungen betroffen ist, soll deshalb auch eine politische Stimme erhalten.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine Einbürgerung darf klare Anforderungen voraussetzen. Dazu gehören ausreichende Sprachkenntnisse, die Achtung unserer Rechtsordnung und eine grundlegende Vertrautheit mit der Schweiz. Die bestehenden Anforderungen sind jedoch bereits hoch. Zusätzliche Hürden schaffen nicht automatisch bessere Integration. Wer die Voraussetzungen erfüllt und dauerhaft Teil unserer Gesellschaft sein möchte, soll einen fairen und nachvollziehbaren Weg zur Einbürgerung haben.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Resettlement schafft sichere und geordnete Fluchtwege für besonders schutzbedürftige Menschen und kann gefährliche irreguläre Fluchtrouten vermeiden. Die Schweiz und auch der Kanton Zug sollen hier humanitäre Verantwortung übernehmen. Entscheidend ist gleichzeitig, dass genügend Kapazitäten für Unterbringung, Sprachförderung und eine erfolgreiche Integration vorhanden sind. Aufnahme und Integration müssen deshalb gemeinsam gedacht werden.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Vorläufig aufgenommene Menschen leben häufig über längere Zeit in der Schweiz. Eine weitere Kürzung der ohnehin tiefen Asylsozialhilfe erschwert Integration und gesellschaftliche Teilhabe, anstatt Probleme zu lösen. Wer erwartet, dass Menschen Deutsch lernen, sich integrieren und möglichst rasch finanziell auf eigenen Beinen stehen, muss ihnen auch die notwendigen Voraussetzungen dafür ermöglichen.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Bilateralen und die Personenfreizügigkeit sind für unseren Wirtschaftsstandort zentral. Gleichzeitig müssen wir stärker in Bildung und Ausbildung investieren und das inländische Fachkräftepotenzial besser ausschöpfen. In einer liberalen Wirtschaft entscheiden Angebot und Nachfrage über den Arbeitsmarkt. Finden Unternehmen die benötigten Fachkräfte vermehrt im Inland, reduziert dies auch den Bedarf an Zuwanderung. Eine Kündigung der Bilateralen ist dafür der falsche Weg.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Behörden und Schulen sollen verständlich, respektvoll und möglichst inklusiv kommunizieren. Dafür braucht es kein staatliches Verbot einzelner Schreibweisen. Welche Form sich langfristig durchsetzt, soll sich durch den gesellschaftlichen und sprachlichen Wandel entwickeln. Der Staat muss nicht jede sprachliche Frage mit einem Verbot regeln.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine vielfältige und unabhängige Medienlandschaft ist für unsere Demokratie unverzichtbar. Wie der Service public auf nationaler Ebene leisten auch lokale Medien einen wichtigen Beitrag zur politischen Meinungsbildung und zur Kontrolle von Politik und Behörden. Deshalb befürworte ich eine stärkere Medienförderung. Diese muss staatsfern, transparent und so ausgestaltet sein, dass die journalistische Unabhängigkeit jederzeit gewährleistet bleibt.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Häusliche Gewalt ist keine Privatsache. Betroffene müssen schnell und unkompliziert Schutz und Unterstützung erhalten. Gleichzeitig müssen wir früher ansetzen und mit Prävention dazu beitragen, Gewalt zu verhindern, bevor sie entsteht. Dafür braucht es ausreichend finanzierte Schutzangebote, Beratungsstellen und Präventionsarbeit. Besonders gefährdete Frauen und Kinder müssen sich darauf verlassen können, dass Hilfe verfügbar ist.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Kirchen und unsere christliche Tradition haben die Schweiz wesentlich mitgestaltet und leisten bis heute wichtige soziale und gesellschaftliche Arbeit. Gleichzeitig soll der Staat religiös neutral sein und die Religionsfreiheit aller gewährleisten. Eine stärkere Trennung darf nicht primär dem Abbau staatlicher Leistungen dienen. Gesellschaftlich wertvolle Aufgaben sollen unabhängig davon unterstützt werden, ob sie von kirchlichen oder anderen Organisationen erbracht werden.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zug verfügt bereits über ein sehr attraktives Steuerniveau. Weitere Steuersenkungen sind deshalb nicht notwendig. Finanzielle Spielräume sollen vielmehr gezielt in Bildung, Infrastruktur, bezahlbaren Wohnraum und die Lebensqualität der Bevölkerung investiert werden. Ein attraktiver Standort zeichnet sich nicht allein durch tiefe Steuern aus, sondern ebenso durch starke öffentliche Leistungen und eine hohe Lebensqualität.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Budgetüberschüsse sollen der Bevölkerung zugutekommen, aber gezielt und nachhaltig. Pauschale Steuerrabatte entlasten jene am stärksten, die bereits über hohe Einkommen und entsprechende finanzielle Möglichkeiten verfügen. Sinnvoller sind Investitionen in Bildung, Infrastruktur und bezahlbaren Wohnraum sowie gezielte Entlastungen, etwa über höhere Prämienverbilligungen. So profitieren insbesondere Familien sowie Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Finanzausgleich ist wichtig für die Solidarität zwischen den Zuger Gemeinden und soll erhalten bleiben. Gleichzeitig trägt die Stadt Zug heute über 90 Prozent des gesamten ZFA. Eine derart einseitige Belastung muss hinterfragt werden. Eine Obergrenze kann ein möglicher Ansatz sein, wichtiger ist mir jedoch eine faire und langfristig tragfähige Verteilung, bei der alle finanzstarken Gemeinden angemessen Verantwortung übernehmen.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine effiziente und schlanke Verwaltung ist wichtig. Ein pauschaler Stellenstopp ist dafür aber das falsche Instrument. Neue Stellen müssen begründet und kritisch geprüft werden, gleichzeitig muss der Kanton auf Bevölkerungswachstum, neue gesetzliche Aufgaben und veränderte Bedürfnisse reagieren können. Digitalisierung und effizientere Prozesse sollen Ressourcen freisetzen, ohne die Qualität der staatlichen Leistungen zu schwächen.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Öffentliche Mittel sollen in erster Linie in eine starke öffentliche Schule fliessen, die allen Kindern unabhängig von Herkunft und Einkommen eine hochwertige Bildung ermöglicht. Wer sich bewusst für eine Privatschule entscheidet, soll diese grundsätzlich auch privat finanzieren. Ausnahmen sind dort sinnvoll, wo eine Privatschule im Auftrag der öffentlichen Hand besondere Bedürfnisse abdeckt oder eine öffentliche Aufgabe übernimmt.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer Vollzeit arbeitet, soll von seinem Lohn leben können. Gerade im Kanton Zug mit seinen hohen Lebenshaltungskosten sind 4'200 Franken kein übertriebener Anspruch. Ein fairer Mindestlohn stärkt die finanzielle Eigenständigkeit, honoriert Arbeit und reduziert das Risiko, dass Erwerbstätige trotz Vollzeitpensum auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Arbeit muss sich lohnen und ein eigenständiges Leben ermöglichen.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Effiziente und einfache Verfahren sind wichtig. Ein pauschaler Abbau von Bau-, Lärm- oder anderen Schutzvorschriften ist jedoch der falsche Weg. Gerade beim Wohnraum greift die Behauptung zu kurz, weniger Regulierung führe automatisch zu mehr und günstigeren Wohnungen. Entscheidend sind eine aktive Boden- und Wohnpolitik, schnellere Verfahren und eine qualitätsvolle Verdichtung, ohne sinnvolle Schutzstandards abzubauen.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Längere Öffnungszeiten schaffen zwar mehr Flexibilität für Konsumentinnen und Konsumenten, die zusätzliche Belastung tragen jedoch vor allem die Angestellten im Detailhandel. Gerade Menschen mit tieferen Löhnen müssten vermehrt abends, an Wochenenden und zu wenig attraktiven Zeiten arbeiten. Wirtschaftliche Flexibilität darf nicht einseitig auf Kosten derjenigen gehen, die ohnehin unter anspruchsvollen Bedingungen arbeiten.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wohnraum ist gerade im Kanton Zug knapp und teuer. Wohnungen, die dauerhaft gewerblich als kurzfristige Unterkünfte vermietet werden, fehlen dem regulären Wohnungsmarkt. Deshalb sollen kommerzielle Kurzzeitvermietungen stärker reguliert werden. Wer hingegen die eigene Wohnung gelegentlich während einer Abwesenheit vermietet, soll dies weiterhin unkompliziert tun können. Ziel ist nicht ein Airbnb-Verbot, sondern der Schutz von dauerhaftem Wohnraum.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort braucht Vertrauen, Transparenz und einen funktionierenden Rechtsstaat. Zug darf keinen Raum für Geschäftsmodelle bieten, die der Verschleierung von Geldflüssen oder Geldwäscherei dienen. Verstärkte Kontrollen schaffen fairere Bedingungen für seriöse Unternehmen und schützen den Wirtschaftsstandort Zug vor Missbrauch und Reputationsschäden.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton trägt auf seinen eigenen Landwirtschaftsflächen eine besondere Verantwortung für Boden, Gewässer und Biodiversität. Deshalb sind höhere ökologische Anforderungen grundsätzlich richtig. Diese sollen gemeinsam mit den Bewirtschaftenden praxisnah ausgestaltet werden und nachhaltige Landwirtschaft fördern, ohne die Produktion unnötig zu erschweren. Wo zusätzliche Leistungen verlangt werden, müssen diese auch angemessen berücksichtigt werden.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Auch der Kanton Zug muss seinen Beitrag zur Energiewende leisten. Windenergie kann dabei neben Solar- und Wasserkraft einen wichtigen Beitrag zur regionalen und erneuerbaren Stromproduktion leisten. Entscheidend ist eine sorgfältige Standortwahl, die Energieertrag, Natur- und Landschaftsschutz sowie die Interessen der Bevölkerung berücksichtigt. Ein grundsätzliches Nein zu Windenergie im Kanton Zug ist für mich keine Lösung.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Anreize, Innovation und Zielvereinbarungen sind wichtige Instrumente einer wirksamen Klimapolitik. Ein grundsätzlicher Verzicht auf verbindliche Vorgaben wäre jedoch falsch. Wo freiwillige Massnahmen nicht ausreichen, müssen auch klare Regeln möglich sein. Entscheidend ist ein wirksamer und sozial verträglicher Instrumentenmix, der die Klimaziele erreicht und Bevölkerung sowie Unternehmen möglichst viel Handlungsspielraum lässt.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Ausbau der Solarenergie ist ein wichtiger Bestandteil einer erneuerbaren und unabhängigen Energieversorgung. Der Kanton soll diesen gezielt fördern und vorhandene Potenziale auf Dächern und Fassaden besser ausschöpfen. Balkonsolaranlagen ermöglichen zudem auch Mieterinnen und Mietern, selbst erneuerbaren Strom zu produzieren und unmittelbar an der Energiewende teilzuhaben.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bezahlbarer Wohnraum scheitert im Kanton Zug häufig am fehlenden Zugang zu Boden. Ein kommunales Vorkaufsrecht gibt den Gemeinden ein zusätzliches Instrument, um langfristig gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnraum zu sichern. Dabei wird niemand enteignet: Die Gemeinde tritt zu den vereinbarten Bedingungen in einen Verkauf ein. Eigentumsrechte und eine aktive, soziale Bodenpolitik lassen sich so miteinander verbinden.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bezahlbarer Wohnraum ist eine der grössten Herausforderungen im Kanton Zug. Statt weitere Steuersenkungen und pauschale Rabatte zu finanzieren, soll ein Teil der ausserordentlich starken Kantonsfinanzen langfristig in Boden und bezahlbaren Wohnraum investiert werden. Der Boden bleibt dabei in öffentlicher Hand und wird im Baurecht an gemeinnützige Wohnbauträger abgegeben. So entsteht dauerhaft bezahlbarer Wohnraum und gleichzeitig bleibender Wert für kommende Generationen.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Bezug zum Kanton Zug darf bei der Vergabe gemeindeeigener Wohnungen berücksichtigt werden. Eine starre Grenze von zehn Jahren greift jedoch zu kurz. Auch wer in Zug arbeitet, hier aufgewachsen ist oder den Kanton wegen fehlenden bezahlbaren Wohnraums verlassen musste, kann eng mit Zug verbunden sein. Entscheidend bleiben für mich zudem Einkommen, Haushaltsgrösse und die persönliche Wohnsituation.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mehr und dichteres Bauen ist notwendig, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Dafür Bau- und Planungsvorschriften weitgehend aufzuheben, halte ich jedoch für den falschen Weg. Wenn durch höhere Ausnützung erhebliche private Mehrwerte entstehen, reichen 40 Prozent Kostenmiete als Gegenleistung nicht aus. Verdichtung muss bezahlbaren Wohnraum schaffen und gleichzeitig Baukultur, Freiräume und städtebauliche Qualität sichern.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sichere und durchgängige Fuss- und Velowege sind ein wichtiger Bestandteil einer modernen Verkehrsinfrastruktur. Wer zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sein möchte, soll dies sicher und attraktiv tun können. Ein rascher Ausbau erhöht die Verkehrssicherheit, schafft mehr Wahlfreiheit bei der Mobilität und kann insbesondere auf kurzen Strecken Strassen und öffentlichen Verkehr entlasten.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein pauschales Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen ist nicht sinnvoll. Die örtlichen Gegebenheiten unterscheiden sich und müssen berücksichtigt werden. Wo Tempo 30 die Verkehrssicherheit erhöht, Menschen vor übermässigem Lärm schützt oder sensible Bereiche entlastet, soll es weiterhin möglich sein. Gleichzeitig muss Tempo 30 nicht auf jeder Hauptverkehrsachse die richtige Lösung sein.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr ist zentral für die Mobilität in einem wachsenden Kanton. Gute Verbindungen, ausreichende Kapazitäten und attraktive Takte schaffen echte Wahlfreiheit und entlasten gleichzeitig das Strassennetz. Zusätzliche Mittel sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie einen konkreten Nutzen bringen und die Verknüpfung von Bahn, Bus, Fuss- und Veloverkehr verbessern.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine starre Mindestzahl oberirdischer öffentlicher Parkplätze ist nicht sinnvoll. Wertvoller öffentlicher Raum soll möglichst den Menschen zugutekommen und Platz für Begrünung, Begegnung sowie sichere Fuss- und Velowege schaffen. Wo Parkplätze notwendig sind, sollen sie nach Möglichkeit gebündelt und unterirdisch angeboten werden. So bleiben Erreichbarkeit und Parkmöglichkeiten erhalten und gleichzeitig gewinnen unsere Ortszentren an Lebensqualität.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die kantonale Verwaltung soll ihre Dienstleistungen konsequent digitalisieren und möglichst einfach und effizient zugänglich machen. Digital First ist für mich der richtige Weg, Digital Only hingegen nicht. Niemand soll vom Zugang zu staatlichen Leistungen ausgeschlossen werden, weil digitale Möglichkeiten oder Kenntnisse fehlen. Für Menschen, die darauf angewiesen sind, muss deshalb weiterhin ein persönlicher oder analoger Zugang möglich bleiben.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Menschen, die unter Krieg, Vertreibung und der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen leiden, brauchen unsere Solidarität. Ein finanzstarker Kanton wie Zug kann und soll einen angemessenen Beitrag zur humanitären Hilfe leisten. Die Unterstützung soll gezielt über etablierte und transparente humanitäre Organisationen erfolgen und dort ankommen, wo sie unmittelbar benötigt wird.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Frauen und Männer sollen die gleichen Chancen auf Führungspositionen haben. Verbindliche Zielvorgaben können helfen, bestehende Ungleichgewichte abzubauen und den Blick bei Rekrutierungen zu erweitern. Entscheidend bleiben Qualifikation und Eignung. Ich bevorzuge deshalb ambitionierte und überprüfbare Zielwerte gegenüber starren Quoten für einzelne Stellenbesetzungen.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine sichtbare und gut erreichbare Polizei trägt zur Sicherheit und zum Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum bei. Dabei geht es nicht um möglichst viele Kontrollen, sondern um Präsenz, Prävention und den direkten Kontakt mit der Bevölkerung. Polizeiarbeit muss verhältnismässig, professionell und respektvoll erfolgen und das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Polizei stärken.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine gut ausgestattete Polizei braucht zeitgemässe Instrumente zur Strafverfolgung. Der Ausbau automatisierter Überwachung darf jedoch nicht dazu führen, dass grosse Mengen an Daten unbescholtener Menschen ohne konkreten Anlass erfasst und gespeichert werden. Neue Überwachungsmöglichkeiten müssen einen klaren Nutzen haben, verhältnismässig sein und strengen Vorgaben bei Datenschutz, Speicherung und Zweckbindung unterliegen.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sicherheit in Asylunterkünften ist wichtig, sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Mitarbeitenden. Bei einem konkreten Verdacht müssen Durchsuchungen möglich sein. Menschen jedoch allein aufgrund ihrer Unterbringung präventiv zu durchsuchen, halte ich für unverhältnismässig. Auch im Asylbereich gelten Privatsphäre, Menschenwürde und rechtsstaatliche Grundsätze.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Eine funktionierende Marktwirtschaft schafft Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze. Davon profitieren aber nicht automatisch alle. Es braucht faire Regeln, soziale Absicherung, gute Bildungschancen und einen wirksamen Wettbewerb, damit wirtschaftlicher Erfolg möglichst breit in der Gesellschaft ankommt. Marktwirtschaft ist für mich kein Selbstzweck, sondern soll den Menschen dienen.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commentaire
Entscheidend für das Wohl eines Kindes sind verlässliche Bezugspersonen, Zeit, Zuwendung und eine gute Betreuung. Welches Familienmodell dafür am besten geeignet ist, sollen Eltern selbst entscheiden können. Betreuung zu Hause kann genauso richtig sein wie die Kombination von Familie, Erwerbsarbeit und familienergänzender Betreuung. Der Staat soll unterschiedliche Familienmodelle ermöglichen, statt eines davon als Ideal vorzugeben.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commentaire
Straftaten müssen Konsequenzen haben und der Schutz der Bevölkerung muss gewährleistet sein. Langfristige Sicherheit entsteht aber auch dadurch, dass verurteilte Menschen nach ihrer Strafe wieder in die Gesellschaft integriert werden und nicht erneut straffällig werden. Bestrafung und Wiedereingliederung gehören deshalb zusammen. Eine erfolgreiche Resozialisierung ist auch wirksame Prävention.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commentaire
Ohne eine intakte Umwelt gibt es langfristig weder eine lebenswerte Gesellschaft noch eine funktionierende Wirtschaft. Unsere natürlichen Lebensgrundlagen sind deshalb nicht gegen kurzfristiges Wirtschaftswachstum aufzurechnen. Wo beides in Konflikt gerät, muss ihr Schutz Vorrang haben. Gleichzeitig bietet gerade der ökologische Wandel grosse Chancen für Innovation und eine langfristig erfolgreiche Wirtschaft.
Commentaire
Familien, die trotz Erwerbstätigkeit finanziell kaum über die Runden kommen, verdienen gezielte Unterstützung. Ergänzungsleistungen können verhindern, dass sie in die Sozialhilfe abrutschen, und stärken gleichzeitig die Eigenständigkeit der Familien. Entscheidend ist für mich eine bedarfsgerechte Ausgestaltung, die Erwerbsarbeit weiterhin attraktiv macht.