Alexander Schuler
FDP.Die Liberalen
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Elternzeit ausbauen
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Prämienverbilligung ausbauen
Soll der Kanton zusätzliche Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Prämienverbilligungen sollen gezielt Haushalten mit tiefen Einkommen zugutekommen. Ein genereller Ausbau durch den Kanton würde die Staatsausgaben weiter erhöhen, ohne die Kosten im Gesundheitswesen zu senken. Entscheidend sind strukturelle Reformen, mehr Effizienz und Kostenbewusstsein statt laufend neue Subventionen.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton die familienergänzende Kinderbetreuung verstärkt fördern?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Familienergänzende Kinderbetreuung unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und stärkt die Erwerbstätigkeit. Die Förderung soll jedoch gezielt, effizient und möglichst marktnah erfolgen – mit Fokus auf Wahlfreiheit, private Angebote und tragbare Kosten für den Kanton.
Hausarztpraxen unterstützen
Soll der Kanton Nidwalden Hausarztpraxen finanziell unterstützen (z.B. durch steuerliche Vorteile für Hausärzt/-innen oder Anschubfinanzierungen für neue Arztpraxen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Gesundheitsversorgung muss sich langfristig am Bedarf und am Markt orientieren. Staatliche Finanzhilfen oder steuerliche Vorteile verzerren den Wettbewerb und schaffen Abhängigkeiten. Stattdessen sollen Rahmenbedingungen verbessert werden (z.B. Bürokratieabbau, Ausbildung, Kooperationen), damit sich Hausarztpraxen aus eigener Kraft tragen können.
Spitalplanung verstärken
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. stärkere Koordination bei Pflegeleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine stärkere kantonale Steuerung erhöht Bürokratie und reduziert die Leistungsvielfalt. Gesundheitsversorgung sollte primär über den Markt und die Nachfrage gesteuert werden. Der Kanton soll lediglich Rahmenbedingungen setzen, Transparenz fördern und Qualität sichern, aber keine zusätzliche zentrale Planung und Koordination ausbauen.
Schule & Bildung
Wiedereinführung Förderklassen
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Separate Förderklassen können gezielt auf Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten eingehen und damit den Unterricht in der Regelklasse entlasten. Das erhöht die Effizienz und verbessert die Lernbedingungen für alle. Wichtig ist, dass solche Klassen klar zeitlich begrenzt, zielorientiert und ressourceneffizient geführt werden.
Fremdsprachen-Klassen
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kinder mit geringen Deutschkenntnissen lernen schneller, wenn sie in einer gezielten Sprachklasse konzentriert gefördert werden. Das verbessert die Integration und reduziert langfristig Nachholbedarf im regulären Unterricht. Entscheidend ist eine klare zeitliche Begrenzung und ein schneller Übergang in die Regelklasse, um Parallelwelten zu vermeiden.
Verzicht Französisch in Primarschule
Soll in der Primarstufe auf Französischunterricht verzichtet werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In der Primarstufe soll der Fokus auf die Kernkompetenzen gelegt werden.
Bildungsschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtsgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Bildungschancen sollten primär über Leistungsorientierung und Qualität der Schulen verbessert werden, nicht durch zusätzliche staatliche Subventionen. Förderunterrichtsgutscheine erhöhen die Ausgaben, schaffen Abhängigkeiten und verzerren den Markt. Der Kanton soll stattdessen Rahmenbedingungen für gute Bildung setzen und gezielt dort unterstützen, wo es klare, messbare Bedarfslagen gibt.
Migration & Integration
Ausländerstimmrecht
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Das Stimm- und Wahlrecht ist ein Kernrecht der Staatsbürgerschaft. Eine Ausweitung auf Ausländerinnen und Ausländer würde die demokratische Legitimation verwässern und die Unterscheidung zwischen Bürgern und Nicht-Bürgern aufheben.
Förderung Integration
Soll der Kanton Nidwalden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Integration ist wichtig, aber staatliche Programme in diesem Umfang führen zu höheren Ausgaben und fördern eine Abhängigkeit von öffentlichen Leistungen. Der Fokus sollte auf klaren Integrationspflichten liegen (z. B. Sprache, Arbeit, Selbständigkeit) und auf der Schaffung guter Rahmenbedingungen. Zusätzliche Sozialarbeiterinnen und staatlich finanzierte Programme sollen nur dort eingesetzt werden, wo ein klarer, nachweisbarer Bedarf besteht.
Verschärfung Einbürgerungsgesetz
Begrüssen Sie eine Verschärfung des kantonalen Einbürgerungsgesetzes (z.B. höhere Sprachkenntnisse, stärkere soziale Integration)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Einbürgerung ist ein Privileg, kein Automatismus. Höhere Sprachkenntnisse und klare Integrationskriterien stärken den Zusammenhalt und die Leistungsbereitschaft. Der Kanton soll deshalb die Anforderungen an die Einbürgerung konsequent erhöhen und sicherstellen, dass Einbürgerungswillige sich aktiv in die Gesellschaft integrieren.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Befürworten Sie ein Einführung von Bezahlkarten für die Asylsozialhilfe (anstelle von Bargeld)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Bezahlkarten erhöhen Transparenz, verhindern Missbrauch und sichern, dass Hilfe zweckgebunden eingesetzt wird. Sie senken Verwaltungskosten und schaffen Anreize zur Eigenverantwortung. Staatliche Unterstützung soll zielgerichtet und effizient erfolgen, nicht als frei verfügbares Bargeld.
Bilaterale Verträge kündigen
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Bilateralen sind ein zentraler wirtschaftlicher Vorteil für die Schweiz. Eine Kündigung würde Handel, Arbeitsplätze und den Wohlstand gefährden. Ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit würde den Zugang zum EU-Binnenmarkt massiv einschränken und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz schwächen. Die Schweiz braucht stabile, pragmatische Beziehungen zur EU statt Trennungsstrategien.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Rückzug Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kultur ist wichtig, aber staatliche Förderung führt zu Verzerrungen und begünstigt einzelne Projekte oder Gruppen. Der Kanton soll sich auf Kernaufgaben konzentrieren und die Kultur weitgehend dem Markt, Stiftungen und privaten Initiativen überlassen. Wo Unterstützung erfolgt, muss sie klar begrenzt, transparent und leistungsorientiert sein.
Verbot Genderstern
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kantonsstellen sollen in der schriftlichen Kommunikation auf geschlechtsneutrale Zeichen wie Gendersternchen verzichten. Klare, verständliche Sprache ist wichtig, und die Verwaltung soll sich auf sachliche Kommunikation ohne ideologische Sprachregeln konzentrieren.
Trennung Staat & Kirche
Soll der Kanton Nidwalden Staat und Kirche vollständig trennen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Staat und Kirche sollen getrennt sein, damit staatliche Neutralität und Chancengleichheit gewährleistet sind. Kirchliche Institutionen sollen ihre Rolle in der Gesellschaft frei ausüben können, ohne staatliche Bevorzugung oder Einflussnahme. Der Kanton soll sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren und religiöse Fragen privat und gesellschaftlich regeln lassen.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Strengere Tierschutzregelungen erhöhen die Produktionskosten und belasten die Landwirtschaft, ohne dass der Nutzen immer im Verhältnis steht. Markt und Verbraucher sollen über Nachfrage und Preissignale steuern, welche Standards gelten. Der Kanton soll auf bestehende nationale Regelungen setzen und keine zusätzlichen, kostentreibenden Vorgaben schaffen.
Finanzen & Steuern
Steuerreduktion hohe Einkommen
Befürworten Sie die Reduktion der Steuern für hohe Einkommen (gemäss der beschlossenen Revision des Steuergesetzes)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Höhere Einkommen schaffen Arbeitsplätze, investieren in Unternehmen und tragen wesentlich zum Wohlstand bei. Eine Reduktion der Steuern für hohe Einkommen stärkt die Standortattraktivität, fördert Leistung und Innovation und führt langfristig zu mehr Wachstum. Der Staat soll sich auf seine Kernaufgaben beschränken und die Steuerlast insgesamt reduzieren.
Abschaffung Kirchensteuern für Unternehmen
Würden Sie die Abschaffung der Kirchensteuern für Unternehmen befürworten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Kirchensteuern für Unternehmen sind eine zusätzliche Belastung und verzerren den Standortwettbewerb. Unternehmen sollen sich auf ihre wirtschaftliche Tätigkeit konzentrieren, nicht auf religiöse Abgaben. Die Finanzierung der Kirche soll privat oder über freiwillige Beiträge erfolgen, nicht über Zwangsabgaben an Unternehmen.
Schuldenbremse lockern
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Schuldenbremse ist ein wichtiges Instrument für nachhaltige Finanzen und Haushaltsdisziplin. Eine Lockerung würde zu höheren Ausgaben und steigender Steuer- und Abgabenlast in der Zukunft führen. Der Kanton soll Ausgaben konsequent priorisieren, effizienter werden und die Schuldenquote stabil halten.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Individualbesteuerung stärkt die Eigenverantwortung, beseitigt Heirats- und Einkommensverzerrungen und fördert die Arbeitsanreize, insbesondere bei Zweitverdienenden. Die Steuerbelastung soll nach Leistung und nicht nach Familienstand erfolgen. Das ist fairer und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
Wirtschaft & Arbeit
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine verbindliche Konzernverantwortung führt zu zusätzlicher Bürokratie, höheren Kosten und Wettbewerbsnachteilen für Schweizer Unternehmen. Unternehmen sind bereits über Marktmechanismen und freiwillige Standards motiviert, Verantwortung zu übernehmen. Der Staat soll Rahmenbedingungen setzen, aber keine unverhältnismässigen, international schwer durchsetzbaren Vorgaben erlassen.
Kontrolle Lohngleichheit
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge vom Kanton erhalten, strenger kontrolliert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Strengere Kontrollen erhöhen Bürokratie und Kosten, ohne dass sie automatisch zu besseren Ergebnissen führen. Unternehmen sollen Lohntransparenz und Gleichbehandlung grundsätzlich sicherstellen, aber staatliche Eingriffe und zusätzliche Prüfpflichten sollten nur dort erfolgen, wo klare Missstände nachgewiesen sind. Der Fokus sollte auf Wettbewerb, Leistung und Selbstverantwortung liegen.
Prüfung Regulierungswirkung
Soll der Kanton Nidwalden bei neuen Regulierungen stets deren Auswirkungen auf Unternehmen auswerten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Neue Regulierungen müssen immer auf ihre Auswirkungen auf Unternehmen und den Standort geprüft werden. Nur so lassen sich unnötige Bürokratie, Kosten und Wettbewerbsnachteile vermeiden. Der Kanton soll wirtschaftsfreundlich handeln und sicherstellen, dass Vorschriften verhältnismässig, effizient und marktfähig sind.
Liberalisierung Öffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Geschäftsöffnungszeiten sollen frei und marktorientiert geregelt werden, unter Einhaltung des Arbeitsgesetzes. Unternehmen und Mitarbeitende können so flexibel auf Nachfrage reagieren, und der Standort wird gestärkt. Staatliche Einschränkungen sind unnötig und schränken Wettbewerb sowie Konsumentenfreiheit ein.
Stellenbestand einfrieren
Soll der Stellenbestand des Kantons Nidwalden eingefroren werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein Einfrieren des Stellenbestands ist ein wichtiges Instrument, um den Staat zu begrenzen und die Ausgaben im Griff zu behalten. Der Kanton soll effizienter werden und Prioritäten setzen, statt ständig neue Stellen zu schaffen. So bleibt die Steuer- und Abgabenlast für die Bevölkerung tragbar.
Gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der gemeinnützige Wohnungsbau verzerrt den Markt und führt zu zusätzlicher staatlicher Belastung. Wohnraum soll über den privaten Markt, Wettbewerb und weniger Regulierung geschaffen werden. Der Kanton soll Rahmenbedingungen verbessern (z. B. Baurecht, Infrastruktur), statt selbst aktiv in den Wohnungsbau einzugreifen oder Subventionen zu gewähren.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig für die Versorgungssicherheit und den Standort. Umwelt- und Landschaftsschutz darf dabei nicht zum Dauerhindernis werden. Vorschriften sollen sinnvoll und verhältnismässig angepasst werden, damit Projekte effizient realisiert werden können, ohne unnötige Bürokratie und Verzögerungen zu verursachen.
Verdichteter Bauen
Sollen bestehende Bauzonen stärker verdichtet bebaut werden dürfen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine stärkere Verdichtung in bestehenden Bauzonen ist sinnvoll, um Bodenverbrauch zu reduzieren, die Infrastruktur effizient zu nutzen und den Wohnungsmarkt zu entlasten. Der Kanton soll Rahmenbedingungen schaffen, die Nachverdichtung ermöglichen und zugleich klare, marktgerechte Vorgaben setzen, damit Projekte rasch realisiert werden können.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton Nidwalden zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Klimapolitik soll auf marktwirtschaftlichen Anreizen statt auf Verboten basieren. Finanzielle Anreize fördern Innovation, Investitionen und freiwillige Verhaltensänderungen, ohne Wirtschaft und Freiheit unnötig zu belasten. Verbote führen zu Bürokratie und ineffizienten Lösungen; der Kanton soll Rahmenbedingungen setzen und auf Anreize und Technologie setzen.
Steuerabzug für Energie- und Umweltschutzmassnahmen
Sollen Investitionen in Liegenschaften, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, von den kantonalen Steuern abgezogen werden können?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Steuerliche Abzüge für energieeffiziente Investitionen schaffen Anreize für private Modernisierungen und reduzieren langfristig den Energieverbrauch. Der Staat sollte solche Massnahmen fördern, weil sie marktwirtschaftlich wirken, Innovationen anstossen und die Eigenverantwortung stärken, statt mit direkten Subventionen in den Markt einzugreifen.
Erhöhung Förderbeiträge erneuerbare Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energien (z.B. Wasser-, Wind- oder Solarenergie) erhöht werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kantonale Förderbeiträge verzerren den Markt und führen zu zusätzlichen Staatsausgaben. Erneuerbare Energien sollen über Wettbewerb, technologische Fortschritte und marktwirtschaftliche Anreize vorangetrieben werden, nicht durch staatliche Subventionen. Der Kanton soll sich auf Rahmenbedingungen und effiziente Genehmigungsverfahren konzentrieren.
Verkehr
Massnahmen zugunsten motorisiertem Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der motorisierte Individualverkehr ist ein wichtiger Teil der Mobilität und der Wirtschaft. Engpässe und fehlende Infrastruktur behindern Pendler, Gewerbe und den Standort. Der Kanton soll daher gezielt in Ausbauprojekte investieren, um Verkehrsfluss, Sicherheit und Erreichbarkeit zu verbessern, ohne dabei unnötige Regulierungen oder Einschränkungen zu schaffen.
Massnahmen gegen Ausweichverkehr
Soll der Kanton verstärkte Massnahmen gegen den Ausweichverkehr der Autobahn in den Gemeinden unternehmen (z.B. Sperrungen von Ausfahrten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ausweichverkehr belastet Gemeinden, erhöht Lärm und gefährdet die Sicherheit. Der Kanton soll deshalb gezielte Massnahmen prüfen und umsetzen, um den Durchgangsverkehr zu reduzieren, ohne den Wirtschaftsverkehr unnötig zu beeinträchtigen. Wichtig sind pragmatische, verkehrs- und ortsverträgliche Lösungen statt symbolische Massnahmen.
Ausbau ÖV
Soll der öffentliche Verkehr im Kanton Nidwalden ausgebaut werden (höhere Frequenz, neue Buslinien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein attraktiver öffentlicher Verkehr stärkt die Standortqualität und entlastet Strassen, wenn er effizient und bedarfsorientiert ausgebaut wird. Wichtig ist, dass Ausbauprojekte wirtschaftlich tragbar sind, sich an der Nachfrage orientieren und nicht zu unverhältnismässigen Kosten für den Kanton führen.
Ausbau Fuss- & Veloverkehr
Soll im Kanton Nidwalden die Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine bessere Infrastruktur für Fuss- und Veloverkehr stärkt die Mobilität, entlastet Strassen und verbessert die Lebensqualität. Der Ausbau soll jedoch zielgerichtet, kosteneffizient und bedarfsorientiert erfolgen, ohne unnötige staatliche Überregulierung oder unverhältnismässige Ausgaben.
Verbot Tempo 30 auf Hauptstrassen innerorts
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Auf verkehrsorientierten Strassen innerorts sollte Tempo 30 nicht generell vorgeschrieben werden, da es den Verkehrsfluss und die Erreichbarkeit beeinträchtigt. Der Kanton soll auf pragmatische, ortsbezogene Lösungen setzen und Tempo 30 dort zulassen, wo es wirklich sinnvoll ist, aber nicht flächendeckend auf Hauptachsen.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union (EU)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Engere Beziehungen zur EU sind zentral für den Wohlstand der Schweiz. Der Zugang zum Binnenmarkt sichert Arbeitsplätze, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Die Schweiz sollte pragmatische, bilaterale Lösungen suchen und die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Forschung und Sicherheit vertiefen ohne die eigene Unabhängigkeit aufzugeben.
Offenlegung Finanzierung
Soll im Kanton Nidwalden eine Pflicht zur Offenlegung der Parteienfinanzierung sowie der Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen eingeführt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine Pflicht zur Offenlegung der Parteienfinanzierung und Kampagnenfinanzierung erhöht Bürokratie und kann die politische Meinungsbildung einschränken. Spenden und politische Unterstützung sind Teil der freien Meinungsäusserung. Der Kanton soll auf Transparenz durch freiwillige Selbstregulierung setzen und keine zusätzlichen Pflichtvorgaben einführen.
Zugänglichkeit Behördeninformationen
Sollen Informationen der Behörden auch in einfacher Sprache sowie visuell und auditiv zugänglich gemacht werden (z.B. Abstimmungsinformationen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Zusätzliche Anforderungen wie einfache Sprache oder visuelle/auditive Aufbereitung erhöhen Aufwand und Kosten ohne klaren Mehrwert für die Mehrheit. Der Kanton soll Informationen klar und verständlich kommunizieren, aber zusätzliche Formate sollten primär durch private Anbieter oder bei Bedarf erfolgen, nicht als Pflichtaufgabe der Behörden.
Digital-First bei Verwaltungsprozessen
Befürworten Sie die Pläne des Kantons, wonach Verwaltungsprozesse mehrheitlich digital abgewickelt werden sollen (sog. Digital-First-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Digital-First erhöht Effizienz, reduziert Bürokratie und spart Kosten für Verwaltung und Bürger. Der Kanton soll Verwaltungsprozesse konsequent digitalisieren, wo es sinnvoll ist, und gleichzeitig sicherstellen, dass Datenschutz und IT-Sicherheit gewährleistet sind. Digitalisierung stärkt den Standort und erleichtert den Alltag der Bevölkerung.
Neutralität strikt auslegen
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Schweiz soll Neutralität konsequent wahren und wirtschaftliche Sanktionen nur zurückhaltend einsetzen. Sanktionen schaden oft der eigenen Wirtschaft und führen zu geopolitischen Risiken. Stattdessen soll die Schweiz auf Diplomatie, Handel und internationale Zusammenarbeit setzen, ohne sich in Konflikte hineinziehen zu lassen.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine gezielte Videoüberwachung im öffentlichen Raum kann die Sicherheit erhöhen und die Aufklärung von Straftaten verbessern. Der Staat soll dabei verhältnismässig und rechtsstaatlich vorgehen, klare Regeln einhalten und den Einsatz auf besonders sensible Bereiche beschränken, um Freiheit und Sicherheit auszubalancieren.
Polizeidienst für Ausländer mit C-Ausweis
Im Kanton Nidwalden ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Polizeidienst ist eine hoheitliche Aufgabe, die eng mit staatlicher Loyalität und Verantwortung verbunden ist. Die Schweizer Staatsangehörigkeit als Voraussetzung sichert diese Loyalität und das Vertrauen der Bevölkerung. Eine Ausweitung auf Ausländerinnen und Ausländer, auch mit C-Bewilligung, ist daher nicht sinnvoll.
Prävention häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. Präventionskampagnen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Häusliche Gewalt ist ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem, das Schutz und Prävention erfordert. Der Kanton soll gezielt in Präventionsmassnahmen und Unterstützung für Betroffene investieren, dabei aber effizient und wirkungsorientiert vorgehen und klare Prioritäten setzen. Staatliches Handeln ist hier gerechtfertigt, weil es um Sicherheit und Schutz von Individuen geht.
Kooperation Obwalden bei Bevölkerungsschutz/Rettung
Soll der Kanton Nidwalden in den Bereichen Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Rettungsdiensten stärker mit dem Kanton Obwalden zusammenarbeiten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine verstärkte Zusammenarbeit mit Obwalden in Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Rettungsdiensten kann Synergien nutzen, Kosten senken und die Effizienz verbessern. Der Kanton soll dort kooperieren, wo gemeinsame Strukturen zu besseren Leistungen bei tieferen Kosten führen, ohne die Verantwortung des Kantons zu vernachlässigen.
Polizeipräsenz
Braucht es zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit im Kanton Nidwalden eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine sichtbare Polizeipräsenz stärkt das Sicherheitsgefühl, verhindert Straftaten und unterstützt eine schnelle Reaktionsfähigkeit. Der Kanton soll die Polizei dort sichtbar und präsent einsetzen, wo es sinnvoll ist, und dabei Effizienz und Verhältnismässigkeit sicherstellen.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Eine freie Marktwirtschaft schafft Wohlstand, Innovation und Wettbewerb. Langfristig profitieren Konsumentinnen und Konsumenten durch bessere Produkte und tiefere Preise, und die Gesellschaft insgesamt durch Wachstum und Arbeitsplätze.
Vollzeit Kinderbetreuung durch Elternteil
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Comment
Familienmodelle sollten frei wählbar sein. Es gibt kein „einzig richtiges“ Modell, sondern verschiedene Lebensrealitäten und Bedürfnisse. Wichtig sind Flexibilität, individuelle Entscheidung und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Beruf und Familie vereinbar machen.
Bestrafung statt Wiedereingliederung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Comment
Sicherheit und klare Strafandrohungen sind wichtig, aber die Rückführung in die Gesellschaft ist ebenfalls zentral, um Rückfallquoten zu senken und langfristig Kosten zu reduzieren. Die Balance liegt bei konsequenter Strafe und wirksamer Resozialisierung.
Priorität Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
Umweltschutz ist wichtig, aber er darf nicht automatisch auf Kosten von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit durchgesetzt werden. Effiziente, marktorientierte Lösungen und Innovationen sind der bessere Weg, statt rigide Vorgaben, die Wirtschaft und Arbeitsplätze belasten.
Comment
Die heutige Regelung ist ein ausgewogener und finanzierbarer Kompromiss. Ein weiterer Ausbau würde zusätzliche Kosten für Wirtschaft und Sozialwerke verursachen und insbesondere KMU belasten. Statt neuer staatlicher Vorgaben setze ich auf Wahlfreiheit, flexible Arbeitsmodelle und Eigenverantwortung der Familien.