Marcel Portmann
Schweizerische Volkspartei | 03.02
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja zu konsequenter Missbrauchsbekämpfung und klaren Anreizen zur Arbeitsaufnahme. Am Existenzminimum für jene, die wirklich nicht können, ist nicht zu rütteln.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer Angehörige zu Hause pflegt, entlastet Heime und Spitex. Diese Leistung soll der Kanton anerkennen, statt teure Strukturen auszubauen.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Verfahren vereinfachen ja, automatischer Anspruch über staatlichen Datenabgleich nein.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Überschüsse gehören den Prämien- und Steuerzahlern zurück. Dauersubventionen kaschieren aber die Kostenexplosion im Gesundheitswesen, das Grundproblem bleibt.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die integrative Schule überfordert Lehrpersonen und Klassen gleichermassen. Kinder, die den Rahmen sprengen, brauchen einen eigenen, kleineren Rahmen mit Fachleuten, und die übrige Klasse braucht Ruhe zum Lernen. Das ist keine Aussonderung, sondern gezielte Förderung für beide Seiten.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Chancengleichheit entsteht in einer starken Volksschule und einer starken Berufslehre, nicht über neue Gutscheinsysteme und Ausbauprogramme. Wo es punktuell klemmt, etwa bei Stipendien in der Berufsbildung, bin ich für gezielte Hilfe. Was ich ablehne, ist ein zusätzlicher Apparat, der am Schluss vor allem sich selber verwaltet.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wissen ist dank KI in Sekunden abrufbar. Was bleibt, ist das Können: die Erfahrung und die Verantwortung, die man nur in der Praxis lernt. Eine Aufnahmeprüfung bremst die Gymiquote und führt die Starken wieder in die Berufsbildung. Mein Weg ging über Automatiker EFZ und Techniker HF bis zur eigenen Firma. Das ist keine zweite Wahl, sondern das Rückgrat unserer Wirtschaft.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Schweiz nimmt bereits sehr viele Asylsuchende auf und die Strukturen sind ausgelastet. Zusätzliche Kontingente über den Kanton lösen kein Problem, sie verschieben es. Wirksam helfen heisst vor Ort helfen, dort erreicht derselbe Franken ein Vielfaches.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Wohlstand von Zug hängt an Rechtssicherheit und Fachkräften, nicht an unbegrenzter Zuwanderung. Ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit sichert den Marktzugang und gibt uns die Steuerung über die Zuwanderung zurück. Bsp. Bauunternehmer brauchen Fachkräfte, aber über kontrollierte Zulassung mit Inländervorrang statt über Masse.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Opferschutz und genügend Frauenhausplätze sind Kernaufgabe des Staates. Bei Präventionskampagnen bin ich zurückhaltend, dort verpufft das Geld oft.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Staat soll keine Geistlichen besolden, auch wenn es beim Bistumsbeitrag nur um rund 20'000 Franken im Jahr geht. Schwerer wiegt die Kirchensteuer der juristischen Personen von gut 29 Millionen: Firmen zahlen sie, ohne Mitglied zu sein und ohne mitentscheiden zu können. Die Kirchen leisten wertvolle Arbeit in der Jugend- und Altersbetreuung, sollen sich dafür aber über ihre Mitglieder finanzieren.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Überschüsse gehören den Zahlern zurück
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Finanzausgleich gehört überprüft, eine fixe Obergrenze für eine einzelne Gemeinde ist aber der falsche Hebel. Sie löst kein Kostenproblem, sondern verschiebt es auf die Landgemeinden. Ich will zuerst eine ehrliche Aufgaben- und Lastenanalyse: Wer trägt welche Zentrumslasten, und was davon ist wirklich Ausgleich wert.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein Stellenstopp zwingt zur Priorisierung: Wo etwas Neues nötig ist, muss etwas Altes weg. Ausgenommen sind für mich Polizei, Schule und Pflege, das sind Kernaufgaben, die ich nicht kürzen will. Beim Rest gilt: zuerst die Aufgaben prüfen, dann über Stellen reden.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Bildung ist Staatsaufgabe, Privatschulen finanzieren sich aber über ihre Schulgelder. Wer zwischen 26'000 und 40'000 Franken pro Jahr verlangt, kann Bauten selber finanzieren oder am Kapitalmarkt aufnehmen. Steuergeld gehört in die Volksschule und in die Berufsbildung, die allen offensteht. Standortförderung heisst tiefe Steuern und schlanke Verfahren, nicht Darlehen an einzelne Institutionen.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Löhne gehören zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausgehandelt, nicht in ein kantonales Gesetz. Ein starrer Mindestlohn trifft zuerst jene, die einen Einstieg suchen: Lehrabgänger, Wiedereinsteigerinnen und Leute ohne Abschluss.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Jede zusätzliche Vorschrift kostet Zeit, Geld und Nerven, beim Gewerbler wie beim Hauseigentümer. Ich habe im Abstimmungskampf gegen die Hünenberger Bauordnung hunderte Seiten Vorschriften gelesen und dabei gesehen, wie unbestimmte Begriffe zu Gutachten, Einsprachen und Verzögerungen führen. Es braucht klare, einfache Regeln, damit gebaut und gearbeitet werden kann.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer einen Laden führt, soll selber entscheiden, wann er offen hat. Der Schutz des Personals bleibt über das Arbeitsgesetz gewährleistet. Ich bin auch dafür, dass es am Sonntag mehr einzelne Einkaufsmöglichkeiten gibt, etwa an Bahnhöfen, Tankstellen und in Dorfläden. Wer nicht öffnen will, muss nicht.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Bekämpfung der Geldwäscherei ist Bundesrecht und Sache der zuständigen Aufsicht. Der Kanton soll bei konkreten Hinweisen konsequent durchgreifen, aber keine flächendeckenden Zusatzkontrollen aufbauen, die vor allem Bürokratie erzeugen und die vielen sauberen Firmen unter Generalverdacht stellen.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Kanton soll Pachtverträge nicht als Ersatzgesetzgebung nutzen. Was für die Landwirtschaft gelten soll, gehört ins Gesetz und damit vor das Volk, nicht in Vertragsklauseln. Unsere Bauern produzieren bereits unter strengen Auflagen, jede zusätzliche Anforderung verteuert am Schluss das einheimische Lebensmittel.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Zugerberg ist Naherholungsgebiet und prägt unser Landschaftsbild, dort haben Windräder nichts verloren. Der Kanton ist klein und dicht besiedelt, jede Anlage trifft unmittelbar Anwohner. Versorgungssicherheit erreichen wir über Wasserkraft und Kernenergie.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Verbote erzeugen Widerstand und Ausweichverhalten, Anreize wirken. Wer Eigentümern vorschreibt, wie sie zu heizen und zu bauen haben, erreicht vor allem höhere Kosten und längere Verfahren. Mit Zielvereinbarungen und verlässlichen Rahmenbedingungen kommen wir weiter.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Anreize heissen für mich schnelle Bewilligungen, tiefe Gebühren und faire Rückliefertarife, nicht neue Subventionstöpfe. Wer heute eine Anlage bauen will, scheitert eher an der Bürokratie als am Geld. Balkonsolaranlagen sollen erlaubt und unkompliziert sein, subventioniert werden müssen sie nicht.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein Vorkaufsrecht ist ein Eingriff ins Eigentum und schafft keine einzige zusätzliche Wohnung. Wer verkauft, soll frei entscheiden, an wen. Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht dadurch, dass die Gemeinde private Käufer verdrängt, sondern dadurch, dass überhaupt gebaut werden kann: schnellere Verfahren, weniger Auflagen, Wohnen und Arbeiten kombinieren.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
750 Millionen Steuergeld für Bodenkäufe machen das Land nicht günstiger, sondern teurer, weil der Kanton als zahlungskräftiger Käufer in den Markt eintritt. Profitieren würden jene, die bereits in einer Genossenschaft sind. Ich setze auf mehr nutzbares Bauland und einfachere Regeln statt auf einen staatlichen Bodenfonds.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer seit Jahren hier lebt, Steuern zahlt und im Verein mitmacht, soll bei gemeindeeigenen Wohnungen nicht hinten anstehen. Das ist keine Abschottung, sondern Rücksicht auf jene, die diesen Kanton getragen haben.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Weniger Vorschriften sind der wirksamste Hebel für bezahlbaren Wohnraum, dort bin ich sofort dabei. Die SVP Hünenberg hat beantragt, die Arbeitszonen Bösch und Moos als weisse Zonen zu deklarieren. Die fixe Quote von 40 Prozent Kostenmiete ist aber der falsche Preis dafür: Wo einfach und schnell gebaut werden darf, entsteht günstiger Wohnraum von selbst.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Velo- und Fusswege dort, wo sie sicher und nötig sind, allen voran auf Schulwegen. Was ich ablehne, ist ein Ausbauprogramm, das Fahrspuren und Parkplätze wegnimmt und den Verkehr im Dorf staut. Hünenberg und das Bösch haben keinen S-Bahn-Anschluss, hier sind Gewerbe und Familien auf das Auto angewiesen.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Verkehrsorientierte Strassen sollen den Verkehr führen, nicht ausbremsen. Tempo 30 auf Hauptachsen verlagert den Verkehr in die Quartiere und verlangsamt auch Bus, Feuerwehr und Ambulanz. In Wohnquartieren ist Tempo 30 sinnvoll, dort gehört es hin.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nicht flächendeckend mehr Geld, sondern gezielt dort, wo Arbeitsgebiete und Ortsteile schlecht erschlossen sind. Das Arbeitsgebiet Bösch ist heute nur mit dem Bus erschlossen, im Dorfkern fehlt der Bahnanschluss ebenfalls. Wo solche Lücken bestehen, sind Investitionen richtig. Ein Ausbau nach dem Giesskannenprinzip, der dem Wachstum hinterherrennt, ist es nicht.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer den Parkplatzabbau betreibt, ohne dass eine Alternative besteht, trifft das Gewerbe, die Kundschaft und Familien. In Hünenberg gibt es weder im Dorf noch im Bösch einen S-Bahn-Anschluss. Solange das so ist, sind Parkplätze keine Bequemlichkeit, sondern Voraussetzung dafür, dass Betriebe erreichbar bleiben.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Digitale Angebote ja, Zwang nein. Ich habe selber Digitalisierungsprojekte umgesetzt und weiss, dass sie angenommen werden, wenn sie einfacher sind als der bisherige Weg, und nicht dann, wenn man den bisherigen Weg abschafft. Wer nicht am Bildschirm arbeiten will oder kann, muss weiterhin an den Schalter und aufs Papier zurückgreifen können.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Humanitäre Hilfe ist Sache des Bundes und der Hilfswerke, nicht des Kantons. Das ist keine Aussage gegen die Menschen in der Ukraine, sondern eine Frage der Zuständigkeit: Der Kanton soll seine Kernaufgaben erfüllen und nicht eigene Aussenpolitik betreiben. Wer helfen will, kann das privat und direkt tun.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Bei einer Anstellung zählt die Qualifikation, nicht das Geschlecht. Eine verbindliche Vorgabe stellt jede Frau, die eine Kaderstelle erreicht, unter den Verdacht, sie sei wegen der Quote dort. Das schadet mehr, als es nützt.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Sicherheit ist eine Kernaufgabe des Staates, dort will ich keine Sparübung. Wenn ich beim Verwaltungspersonal einen Stellenstopp fordere, meine ich Stabs- und Administrationsstellen, nicht die Polizei auf der Strasse. Es geht ums Umschichten: mehr sichtbare Präsenz in den Gemeinden, weniger Aufbau im Apparat.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Fahndung nach gesuchten Fahrzeugen ja, Bewegungsprofile von unbescholtenen Leuten nein. Ein Ausbau braucht eine klare gesetzliche Grundlage, kurze Löschfristen und eine Kontrolle darüber, wer wann welche Daten abfragt. Ohne diese Leitplanken bin ich dagegen, mit ihnen ist es ein wirksames Instrument.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer in einer Kollektivunterkunft lebt, hat Anspruch darauf, dass dort keine Waffen und Drogen zirkulieren, und das Betreuungspersonal ebenso. Präventive Kontrollen schützen in erster Linie die Bewohnerinnen und Bewohner selber. Sie brauchen eine gesetzliche Grundlage und klare Regeln, wer sie wann anordnet.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commento
Entscheidend ist, dass Familien selber wählen können, ohne dass der Staat ein Modell bevorzugt oder bestraft. Wer die Kinder zu Hause betreut, leistet etwas Wertvolles und soll dafür nicht schlechter dastehen. Wo beide arbeiten, funktioniert es genauso, wenn die Organisation stimmt. Der Staat soll das nicht steuern.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commento
Wer eine Strafe verdient, soll sie auch absitzen, und die Opfer haben Anspruch darauf, dass das ernst genommen wird. Wiedereingliederung ist wichtig, aber sie kommt nach der Strafe und nicht an ihrer Stelle.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commento
Umweltschutz und Wirtschaft gegeneinander auszuspielen bringt nichts. Nur eine starke Wirtschaft kann saubere Technik entwickeln und auch bezahlen. Wer die Produktion mit immer neuen Auflagen ins Ausland verdrängt, hat für die Umwelt nichts gewonnen, sondern das Problem nur verschärft.
Commento
Kein dauerhafter Sozialausbau, schlanker Staat, tiefe Abgaben.