Sibylle Salzmann
FDP.Die Liberalen | 03.093
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Mindestanteil preisgünstigen Wohnraums
Soll die Stadt Uster für neue Überbauungen mit mindestens fünf Wohneinheiten eine verbindliche Vorgabe für einen höheren Anteil (z. B. 20 Prozent) an preisgünstigem Wohnraum einführen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Massnahmen gegen Leerkündigungen
Soll die Stadt Uster verstärkte Massnahmen gegen Leerkündigungen bei Sanierungen von Wohnhäusern ergreifen (z. B. strengere Bewilligungspflichten oder Begrenzung von Mietzinserhöhungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich unterstütze den Schutz von Mieterinnen und Mietern durch die bestehenden gesetzlichen Instrumente. Zusätzliche kommunale Eingriffe bei Sanierungen schwächen jedoch die Investitionsbereitschaft und verzögern notwendige Erneuerungen des Gebäudebestands. Entscheidend ist ein funktionierender Wohnungsmarkt mit ausreichend Angebot.
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Uster bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Sozialhilfe ist ein wichtiges Auffangnetz. Damit sie breit akzeptiert bleibt, müssen Missbräuche konsequent verfolgt werden. Der Einsatz von Sozialdetektiven bei konkretem Verdacht schützt die Glaubwürdigkeit des Systems und sorgt für Fairness gegenüber den wirklich Bedürftigen und den Steuerzahlenden.
Ausbau Kinderbetreuung
Sollen von der Stadt zusätzliche finanzielle Mittel für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung eingesetzt werden (z. B. höhere Betreuungsgutscheine)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Familien sollen Wahlfreiheit haben, wie sie Betreuung organisieren. Die Stadt sollte vor allem dafür sorgen, dass genügend und vielfältige Angebote vorhanden sind. Statt immer mehr Subventionen auszubauen, sind effiziente Strukturen, Wettbewerb zwischen Anbietern und eine Entlastung des Mittelstands zentral.
Privatisierung Alters-und Pflegeheime
Sollen die öffentlichen Alters- und Pflegeheime der Stadt Uster privatisiert werden (Auslagerung der Heime an private Organisationen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Entscheidend ist eine qualitativ hochwertige und bezahlbare Pflege für die Bevölkerung. Wenn private oder gemeinnützige Organisationen Alters- und Pflegeheime effizienter führen können, soll die Stadt diese Möglichkeit prüfen. Wettbewerb und unternehmerische Strukturen können Innovation fördern und die Kostenentwicklung dämpfen, bei klar definierten Leistungsaufträgen und Qualitätsstandards.
Schule & Bildung
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich unterstütze gezielte Fördermassnahmen für Kinder aus benachteiligten Familien, damit Leistung und Einsatz über den Bildungserfolg entscheiden und nicht die finanzielle Situation der Eltern. Wichtig ist, dass solche Angebote wirksam, zeitlich überprüft und auf konkrete Bedürfnisse ausgerichtet sind.
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Integration soll dort erfolgen, wo sie pädagogisch sinnvoll ist. Flexible Modelle mit separaten Förderklassen können helfen, die Qualität des Unterrichts für alle zu sichern.
Sprachliche Frühförderung
Soll die Stadt für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen eine obligatorische Frühförderung einführen (z. B. verpflichtender, von der Stadt finanzierter Spielgruppenbesuch für ein Jahr)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Gute Deutschkenntnisse beim Schuleintritt erleichtern die Integration und entlasten das Schulsystem langfristig. Eine obligatorische Frühförderung für Kinder mit entsprechendem Bedarf ist eine Investition in die Bildungschancen und verhindert spätere, deutlich teurere Fördermassnahmen. Wichtig sind klare Kriterien, Qualitätssicherung und die Zusammenarbeit mit den Eltern.
Tagesschulen
Sollen in Uster alle Schulen als Tagesschulen mit freiwilligem Betreuungsangebot geführt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Tagesschulen mit freiwilligem Betreuungsangebot sind ein wichtiger Standortfaktor für Familien und Unternehmen. Die Stadt soll solche Angebote weiterentwickeln, ohne sie für alle Kinder obligatorisch zu machen. Entscheidend sind Qualität, Flexibilität und eine tragbare Finanzierung.
Migration & Integration
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen bei Einbürgerungen, insbesondere hinsichtlich Deutschkenntnissen und gesellschaftlicher Integration, erhöht werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Einbürgerungen sind ein Privileg, kein automatisches Recht. Die Stadt soll sicherstellen, dass künftige Bürgerinnen und Bürger sprachlich, kulturell und gesellschaftlich gut integriert sind, um eine erfolgreiche Teilhabe am öffentlichen Leben und am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll die Stadt zusätzliche finanzielle Mittel für die Integration von Ausländer/-innen zur Verfügung stellen (u. a. Sprachunterricht, Infogespräche, Sozialarbeit)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Integration soll gefördert werden, aber die Verantwortung liegt primär bei den Einzelnen. Die Stadt kann bestehende Angebote effizient koordinieren und informieren, anstatt ständig neue finanzielle Mittel bereitzustellen. So wird der Fokus auf Eigeninitiative und nachhaltige Integration gelegt.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Integration und Mitwirkung im Gemeindeleben sind wichtig, aber das Stimm- und Wahlrecht bleibt ein Privileg der Bürgerinnen und Bürger der Schweiz. Alternative Formen der Beteiligung, wie Mitwirkungs- oder Beratungsgremien, können Ausländern ermöglicht werden, ohne das Prinzip der Staatsbürgerschaft zu lockern.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich die Stadt Uster zusammen mit anderen Städten dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete direkt aus Lagern im Ausland (z. B. in Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Humanitäre Hilfe ist wichtig, doch die Aufnahme von Geflüchteten muss planbar und nachhaltig erfolgen. Die Verantwortung liegt primär beim Bund, nicht bei einzelnen Städten. Eine eigene Beteiligung von Uster an zusätzlichen Resettlement-Programmen würde die kommunalen Kapazitäten stark belasten und die Ressourcen für bestehende Integrationsangebote reduzieren.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich befürworte den Fortbestand der bestehenden Abkommen, die den Zugang zum EU-Binnenmarkt garantieren. Neue Rahmenverträge dürfen nicht dazu führen, dass die Schweiz ihre Unabhängigkeit in Gesetzgebung und Rechtsprechung verliert. Eine ausgewogene Lösung ist nötig: wirtschaftliche Zusammenarbeit stärken, ohne die nationale Entscheidungsfreiheit einzuschränken.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kürzung Kulturförderung
Soll die Stadt Uster die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Kultur stärkt die Attraktivität und Lebensqualität von Uster. Die Stadt soll kreative Projekte und Vereine fördern, dabei aber auf Transparenz und Wirksamkeit achten. Pauschale Kürzungen schwächen das kulturelle Angebot und könnten das Engagement lokaler Akteure entmutigen.
Mehr Mittel für Jugendarbeit
Soll die Stadt die Projekte der offenen Jugendarbeit Uster finanziell stärker unterstützen (z. B. mehr Mittel für aufsuchende und mobile Jugendarbeit, Jugendtreffs)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Offene Jugendarbeit ist wichtig, doch zusätzliche Mittel sollten nur gezielt und nachweisbar wirksam eingesetzt werden. Die Stadt soll Rahmenbedingungen schaffen, die Engagement von Vereinen, Quartierinitiativen und privater Trägerschaften ermöglichen, statt die finanzielle Verantwortung stark zu erhöhen.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll städtischen Stellen (Verwaltung, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Vorschriften über Schreibweisen sind nicht nötig. Entscheidend ist, dass offizielle Texte einfach und gut lesbar sind. Die Stadt soll Freiheit lassen, aber sicherstellen, dass die Botschaften für alle Bürgerinnen und Bürger klar verständlich bleiben.
Feuerwerkverbot
Soll die Stadt das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk ganzjährig verbieten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Privates Feuerwerk gehört zur traditionellen Feierkultur, etwa an Silvester oder besonderen Anlässen. Die Stadt soll Sicherheit und Rücksichtnahme gewährleisten, aber ein ganzjähriges Verbot wäre unverhältnismässig und würde die persönliche Freiheit unnötig einschränken.
Halteplätze Fahrende
Soll die Stadt Uster Halteplätze für Fahrende schaffen, die von der Stadt kostendeckend betrieben werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Temporäre Halteplätze können sinnvoll sein, um Konflikte zu vermeiden. Ein dauerhafter, von der Stadt vollfinanzierter Betrieb würde jedoch erhebliche Kosten verursachen. Besser sind Lösungen in Kooperation mit Landbesitzern oder private Initiativen, die den Bedürfnissen der Fahrenden gerecht werden, ohne die Steuerzahler unverhältnismässig zu belasten.
Finanzen & Steuern
Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt Uster finanzielle Mittel für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland bereitstellen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Globale Entwicklungsprojekte sind wichtig, aber die Verantwortung liegt beim Bund und spezialisierten Organisationen. Die Stadt Uster soll sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und keine zusätzlichen Steuermittel für Auslandprojekte einsetzen, um die lokale Handlungsfähigkeit nicht einzuschränken.
Steuererhöhung
Soll die Stadt Uster angesichts bevorstehender Investitionen (z. B. in Schulhäuser) den kommunalen Steuerfuss erhöhen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Investitionen in Infrastruktur wie Schulhäuser sind notwendig, aber die Stadt soll ihre Ausgaben effizient steuern und andere Finanzierungsmöglichkeiten prüfen, bevor sie den Steuerfuss erhöht. So bleiben die Steuerbelastung für die Bevölkerung tragbar.
Verschärfte Sparmassnahmen
Sollen die Sparanstrengungen in der Stadt Uster deutlich erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. ungebundene Ausgaben)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Staatliche Mittel sollen effizient eingesetzt werden. Durch gezielte Sparanstrengungen bei nicht dringenden Projekten kann die Belastung der Steuerzahler reduziert und die finanzielle Stabilität gesichert werden, ohne die Kernaufgaben von Bund, Kantonen oder Gemeinden zu gefährden.
Einfrierung Stellenbestand
Befürworten Sie, dass die Stadt Uster den Stellenbestand einfriert und zusätzliche Stellen nur in begründeten Ausnahmefällen (z. B. in der Pflege) schafft?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Stadt soll nur dort Personal aufstocken, wo es wirklich notwendig ist, etwa in der Pflege oder bei neuen gesetzlichen Anforderungen. In allen anderen Bereichen hilft ein Einstellungsstopp, Kosten zu kontrollieren und die Effizienz der Verwaltung zu steigern.
Wirtschaft & Arbeit
Weniger Regulierungen für Gewerbe
Soll sich die Stadt bei Regulierungen und Auflagen für kommunales Gewerbe stärker zurückhalten (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Unternehmen sollen ihre Projekte mit klaren, verhältnismässigen Vorgaben umsetzen können, ohne unnötige Verzögerungen oder zusätzliche Kosten. Die Stadt soll Rahmenbedingungen schaffen, die Wirtschaftsfreiheit und Wettbewerbsfähigkeit stärken, ohne die Umwelt oder die Lebensqualität unverhältnismässig zu beeinträchtigen.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Lohngleichheit ist wichtig und soll durch Transparenz und gute Praxis gefördert werden. Staatliche Kontrollen sollten nur minimal erfolgen; Unternehmen sollen Anreize erhalten, faire Löhne freiwillig umzusetzen, statt dass die Stadt zusätzliche Kontrollmechanismen einführt.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 pro Monat für eine Vollzeitstelle?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Lohnhöhe soll durch Angebot, Nachfrage und individuelle Vereinbarungen bestimmt werden. Ein allgemeiner Mindestlohn von 4200 Franken könnte Arbeitsplätze verteuern und Stellen gefährden, ohne dass er die Betroffenen gezielt unterstützt. Besser sind gezielte Förderprogramme oder Steuererleichterungen für geringverdienende Arbeitnehmende.
Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Uster in Zukunft bei Grossprojekten vermehrt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingehen (sog. Public-Private-Partnerships)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
PPP-Modelle verbinden öffentliche Aufgaben mit privatem Know-how und tragen zur Risikoteilung bei. Die Stadt soll solche Partnerschaften prüfen, wenn sie Kosten senken, Qualität sichern und die Umsetzung beschleunigen, ohne die öffentliche Verantwortung zu vernachlässigen.
Umwelt & Energie
Massnahmen für Biodiversität
Befürworten Sie Massnahmen zugunsten der Biodiversität in Uster (z. B. ökologische Aufwertung von Grünflächen, finanzielle Anreize zur Begrünung privater Flächen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Naturschutz ist wichtig, aber staatliche Eingriffe sollten sparsam sein. Ökologische Aufwertungen und Begrünungen sollen durch Anreize oder Kooperationen gefördert werden, nicht durch verpflichtende Vorschriften, um Freiheit und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger zu wahren.
Tiefe Investitionskosten
Soll die Stadt bei neuen Infrastrukturprojekten auf möglichst tiefe Investitionskosten achten (z. B. Verwendung günstiger Baustoffe, Verzicht auf Investitionen in die Nachhaltigkeit)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Investitionen sollen sinnvoll und verhältnismässig sein. Die Stadt kann bei der Projektplanung kostengünstige Materialien und effiziente Lösungen prüfen, ohne dabei die Funktionalität zu gefährden. So werden die finanziellen Mittel optimal eingesetzt, ohne langfristige Risiken einzugehen.
Weniger Nachhaltigkeitsmassnahmen
Soll die Stadt Mittel für Kampagnen und Massnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit kürzen (z. B. Verzicht auf Nachhaltigkeitswochen oder nachhaltige Beschaffungsrichtlinien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nachhaltigkeit ist wichtig, sollte aber primär durch Unternehmen, Privatpersonen und innovative Projekte gefördert werden. Die Stadt soll sparsam und effizient mit Mitteln umgehen und keine zusätzlichen Kampagnen oder verbindliche Vorschriften auf Kosten der Steuerzahler einführen.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll die Stadt Uster die Nutzung von erneuerbaren Energien (z. B. Geothermie, Solarenergie) finanziell stärker fördern?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Stadt kann Rahmenbedingungen schaffen, die den Einsatz erneuerbarer Energien erleichtern, etwa durch unkomplizierte Bewilligungsverfahren. Direkte, breite finanzielle Subventionen sollten jedoch vermieden werden – Eigeninitiative, Innovation und private Investitionen sollen den Ausbau treiben.
Engagement gegen Fluglärm
Soll sich die Stadt grundsätzlich gegen Fluglärm engagieren (z. B. Nachtflugverbot, Verbot von Südstarts)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Stadt soll Fluglärm im Rahmen bestehender Gesetze beobachten und konstruktiv mit Flughäfen und Betroffenen zusammenarbeiten. Pauschale Verbote oder rigide Einschränkungen würden wirtschaftliche Nachteile bringen und sind aus liberaler Sicht unverhältnismässig. Sinnvoll sind punktuelle, realistische Massnahmen, die Lärmbelastung minimieren, ohne den Verkehr unnötig zu behindern.
Raumplanung
Bezahlbarer Wohnraum (Liegenschaftserwerb)
Soll die Stadt zusätzliche Liegenschaften erwerben, um den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum zu sichern (sog. aktive Boden- und Immobilienpolitik)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Städtische Immobilienkäufe binden hohe Mittel und verschieben die Verantwortung vom Markt auf die Verwaltung. Die Stadt soll Rahmenbedingungen schaffen, die privaten Investitionen in Wohnraum fördern, statt selbst als Investor aufzutreten. So wird bezahlbarer Wohnraum nachhaltig und effizient gesichert.
Lockerung Denkmal- und Heimatschutz
Soll der Denkmal- und Heimatschutz gelockert werden, damit geschützte Gebäude einfacher umgebaut oder abgerissen werden können?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Denkmalschutz ist wichtig, sollte aber verhältnismässig bleiben. Eine pragmatische Lockerung ermöglicht, dass Gebäude an moderne Bedürfnisse angepasst werden können, ohne unnötige Kosten oder Verzögerungen zu verursachen, und trägt so zur Attraktivität und Nutzung von städtischem Raum bei.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Verdichtung ist ein effizienter Weg, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Siedlungsfläche nachhaltig zu nutzen. Die Stadt soll Planung und Bauvorschriften so gestalten, dass höheres Bauen und kompakte Überbauungen möglich sind, ohne unnötige Vorschriften, aber mit Rücksicht auf die Umgebung und Infrastruktur.
Verkehr
Ausbau Tempo 20/30
Sollen in der Stadt Uster vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Sinnvolle Temporeduktionen erhöhen die Sicherheit, dürfen aber den Verkehrsfluss nicht unnötig behindern. Die Stadt soll punktuell Maßnahmen ergreifen, statt flächendeckend neue Zonen einzuführen, um Freiheit, Effizienz und Erreichbarkeit zu bewahren.
Velowege statt Parkplätze
Soll der Ausbau durchgehender Velowege in den Quartieren priorisiert werden, auch wenn dies den Verlust von Parkplätzen zur Folge hat?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Velowege sind wichtig, sollen aber in einem ausgewogenen Verhältnis zu Parkplätzen und Verkehrsfluss stehen. Die Stadt soll den Ausbau gezielt und effizient fördern, ohne die Nutzung bestehender Infrastruktur für andere Verkehrsteilnehmer unnötig einzuschränken.
ÖV-Ausbau
Befürworten Sie einen Ausbau des ÖV-Angebotes in der Stadt Uster (z. B. mehr Haltestellen, Quartiererschliessung, Verdichtung des Fahrplans)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein dichteres ÖV-Angebot verbessert die Erreichbarkeit, reduziert den Individualverkehr und fördert nachhaltige Mobilität. Die Stadt soll gezielt Ausbauprojekte prüfen, die einen klaren Nutzen für die Bevölkerung bringen, ohne die Steuerzahler unverhältnismässig zu belasten.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen in Uster zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Kapazitätsausbau, Parkplätze, Bau von Unterführungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Stadt soll den Individualverkehr gezielt fördern, wo er notwendig ist, etwa zur Entlastung von Hauptachsen oder zur Verbesserung der Erreichbarkeit von Quartieren und Betrieben. Gleichzeitig sollen Projekte effizient geplant werden, sodass Kosten, Umwelt und Lebensqualität ausgewogen berücksichtigt werden.
Politisches System & Digitalisierung
Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll die Stadt bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Besetzung von Führungspositionen soll nach Kompetenz, Erfahrung und Leistung erfolgen. Die Stadt soll auf starre Quoten verzichten, aber Chancengleichheit aktiv fördern, damit alle Kandidatinnen und Kandidaten gleiche Möglichkeiten haben.
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend persönlich vor Ort anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Behördliche Dienstleistungen sollen dort digitalisiert werden, wo es sinnvoll und sicher ist. Persönliche Kontakte bleiben für komplexe oder sensible Fälle möglich, aber Routineverfahren können effizient online abgewickelt werden, um Ressourcen der Stadt besser einzusetzen.
Sicherheit & Polizei
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser, Präventionskampagnen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Stadt soll die vorhandenen Strukturen wie Frauenhäuser, Beratungsstellen und Präventionsangebote stärken. Effiziente, zielgerichtete Massnahmen schützen Betroffene, ohne dass unnötige Bürokratie oder dauerhafte Subventionen entstehen. Eigenverantwortung, Kooperation mit kantonalen Stellen und private Initiativen sind dabei zentral.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum in Uster?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Videoüberwachung soll gezielt eingesetzt werden, etwa an Brennpunkten oder bei stark frequentierten öffentlichen Plätzen. Sie erhöht Sicherheit und Abschreckung, ohne die persönliche Freiheit unverhältnismässig einzuschränken, wenn klare Regeln für Speicherung und Zugriff bestehen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Regelmässige und sichtbare Präsenz von Polizei in Quartieren, an öffentlichen Plätzen und in Verkehrsknotenpunkten verbessert Sicherheit und Ordnung. Die Stadt soll die Polizei in der Umsetzung ihrer Aufgaben gezielt unterstützen, ohne die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger zu beschneiden.
Härtere Strafen für Sachbeschädigungen
Sollen Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum (Vandalismus, Sprayereien) konsequenter verfolgt und härter bestraft werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Stadt soll Straftaten im öffentlichen Raum konsequent verfolgen und Schäden zügig beheben. Prävention, schnelle Interventionen und klare Strafen tragen dazu bei, dass öffentliche Räume sicher und attraktiv bleiben, ohne dass die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger unverhältnismässig eingeschränkt wird.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Bestrafung von Kriminellen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz zulasten Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commento
Ich setze mich für mehr Wohnraum durch schnellere Verfahren, höhere Ausnützung und weniger bürokratische Hürden ein. Starre Quoten für preisgünstige Wohnungen verteuern Bauprojekte und können Investitionen bremsen, was das Wohnungsangebot insgesamt verknappt. Bezahlbarer Wohnraum entsteht langfristig vor allem durch mehr Bautätigkeit und gute Rahmenbedingungen, nicht durch zusätzliche Vorschriften.