Jan Müller
Die Mitte | 01.02
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die aktuelle Ausgestaltung der Sozialhilfe sollte beibehhalten werden. Eine weitere Verschärfung des Gesetzes würde zusätzliche Belastungen für bereits vulnerable Gruppen bedeuten.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Personen, die Angehörige mit Behinderungen pflegen, leisten wichtige gesellschaftliche Arbeit und sollten stärker finanziell unterstützt werden.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Mitte unterstützt grundsätzlich eine weiterführende Übernahme dieser Gesundheitskosten, wenn auch mit einem kleineren Betrag. Dies wird als eine geeignete Massnahme gegen reine Steuersenkungen angesehen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Aus Sicht der Mitte hat das integrative Modell bisher noch nicht die erhofften positiven Wirkungen erzielt, stattdessen sind häufig Überforderungen und Qualitätseinbussen die Folge. Das Modell der integrativen Schule soll kritisch analysiert und hinterfragt werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Gleiche Bildungschancen sind zentral für eine gerechte Gesellschaft. Der Kanton sollte gezielt Schulkinder aus Familien mit tiefem Einkommen unterstützen, um Chancenungleichheit zu verringern.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Mitte forderte dies in einer Motion, welche am 27.11.2025 im Kantonsrat erheblich erklärt wurde.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Aufnahmeprüfungen für die Gymnasien würden Chancengleichheit gefährden, da sie nicht die akademische Fähigkeit, sondern die finanzielle Möglichkeit von Vorbereitungskursen abbilden. Dies zeigt sich in vielen Ländern in denen solche Prüfungen zum Auswahlverfahren benutzt werden. Die Mitte hat einen ausgewogeneren Gegenvorschlag unterstützt.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Personen, die zehn oder mehr Jahre in der Schweiz leben, sollten Stimm- und Wahlrechte auf Kantonsebene erhalten. Dies unterstützt Integration und folgt demokratischen Grundprinzipien.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Sprachliche Anforderungen für Einbürgerungen sind sinnvoll. Allerdings müssen alle Anforderungen realistisch und vergleichbar mit den tatsächlich geforderten Niveaus sein. Viele der aktuellen Anforderungen entsprechen nicht dem erklärten Ziel.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Aufnahme von Flüchtlingen direkt aus Lagern ist eine Bundesaufgabe. Der Kanton Zug kann sich trotzdem dafür stark machen und die nötige Infrastruktur bereitstellen.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig Aufgenommene lehne ich ab. Dies würde zu zusätzlichen sozialen Problemen und Abhängigkeiten führen.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Mitte macht sich für die bestehenden Bilateralen Verträge stark und wird das auch in Zukunft tun. Unser Land liegt mitten in Europa, wir sind auf gute wirtschaftliche und politische Beziehungen zu unseren Nachbarn angewiesen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Genderneutrale Sprache ist wichtig, um alle Menschen in der Kommunikation einzubeziehen. Dies kann aber sinnvoll auch ohne spezielle Sonderzeichen wie Genderstern umgesetzt werden. Die Mitte lehnt die Verwendung solcher Zeichen in amtlicher Kommunikation ab. Sprache zu verbieten ist jedoch ein massiver Übergriff.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Lokale Medien brauchen gezielte Unterstützung, um ihren wichtigen Beitrag zur Informationsversorgung leisten zu können. Die Mitte unterstützt grundsätzlich eine zielgerichtete, massvolle Unterstützung von lokalen Medien.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Kanton sollte sich aktiv gegen häusliche Gewalt engagieren durch Präventionsprojekte und Unterstützung von Frauenhäusern. Die Mitte befürwortet dies und unterstützte immer wieder Forderungen gegen häusliche Gewalt im Kantonsrat.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Trennung von Staat und Kirche sollte konsequent umgesetzt werden. Der Kanton Zug sollte keine direkten Zahlungen an religiöse Institutionen wie das Bistum Basel leisten.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Steuersenkungen sollten gezielt erfolgen. Pauschale Reduktionen ohne Fokus sind nicht zielführend.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Bei Budgetüberschüssen sollten befristete Steuerrabatte gewährt werden. Dies entlastet Haushalte temporär. Die Mitte unterstützt diesen Vorschlag.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der aktuelle Finanzausgleich unter den Zuger Gemeinden sollte beibehalten werden. Die Stadt Zug profitiert bereits stark vom Zuzug von Arbeitskräften aus dem übrigen Kanton, ohne diese wohnpolitisch zu tragen.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Stellenbestand bei der kantonalen Verwaltung sollte mit Augenmass erfolgen, nicht pauschal eingefroren werden. Ein differenzierter Ansatz ist notwendig.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die finanzielle Unterstützung von Privatschulen sollte kritisch bewertet werden. Eine halbe Normpauschale pro Schüler/in ist vertretbar, Darlehen sind weniger geeignet.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein kantonaler Mindestlohn ist sinnvoll und notwendig. Idealerweise sollte diese Regelung aber auf Bundesebene erfolgen, um Wettbewerbsverzerrungen zwischen Kantonen zu vermeiden.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Regulierungen für Unternehmen sollten gezielt überprüft werden. Eine pauschale Reduktion ohne Fokus ist nicht sinnvoll.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine gewerbliche Vermietung nimmt dem schon sehr trockenen Zuger Wohnungsmarkt zusätzliche offene Wohnungen weg. Eine strängere Regulierung sehe ich daher als Sinnvoll.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Kanton Zug sollte restriktiver gegen Briefkastenfirmen vorgehen und die Kontrollen bezüglich Geldwäscherei verschärfen. Dies schützt die Integrität unseres Wirtschaftssystems.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die ökologischen Anforderungen für landwirtschaftliche Flächen sollten erhöht werden. Ein Verbot synthetischer Pestizide trägt zum Umweltschutz bei.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Neben den zu geringen Windgeschwindigkeiten ist der Zugerberg auch ein wichtiges Naherholungsgebiet der Zuger Bevölkerung und eine bedeutende nationale Moorlandschaft mit entsprechendem eidgenössischem Schutzstatus.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Bei der Erreichung von Klimazielen sollte der Schwerpunkt auf Anreize und Zielvereinbarungen liegen, nicht auf pauschale Verbote. Ein differenzierter Ansatz ist effizienter. Der diesjährige Hitzesommer hat jedoch gezeigt, dass schnell gehandelt werden muss. Daher sind gewisse Verbote notwendig.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Kanton Zug fördert bereits PV- und Solaranlagen. Dieses System hat durchaus noch Ausbaupotential. Eine Ausdehnung der Unterstützung auf Kleinstanlagen (Plug-In-Systeme an Balkone) sehen wir nicht als zielführend.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Mitte lehnte eine entsprechende Forderung am 29.11.2024 im Kantonsrat ab.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein kantonaler Wohnfonds von 750 Millionen Franken könnte ein wirksames Instrument sein, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wohnungen, die von Gemeinden vergeben werden, sollten vorrangig an Personen gehen, die seit mindestens zehn Jahren im Kanton leben. Zusätzlich sollte auch der Arbeitsort berücksichtigt werden, um Pendelverkehr in und aus dem Kanton Zug zu reduzieren.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Lockerung von Bau- und Planungsvorschriften in Sonderbauzonen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist grundsätzlich sinnvoll. Dabei sollten aber bestehende Standards nicht zu stark aufgeweicht werden.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der rasche Ausbau der Infrastruktur für Fuss- und Veloverkehr ist wichtig und kommt allen Verkehrsteilnehmenden zugute. Dies sollte prioritär erfolgen.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Tempo 30 sollte nicht pauschal auf verkehrsorientierten Straßen eingeführt werden. Das Ziel ist es den Verkehr auf Erschliessungsstrassen zu bündeln. Tempo 50 ist ein einfaches und effektives Mittel um dies zu erreichen. Eine differenzierte Betrachtung bestimmter Straßenabschnitte ist notwendig.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Kanton sollte mehr Mittel für den öffentlichen Verkehr bereitstellen. Insbesondere sollte ein Modell wie es der Kanton Genf kennt eingeführt werden. Für unter 25-Jährige kostenlos und Rentnerinnen und IV-Bezüger zum halben Preis.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Anzahl öffentlicher Parkplätze sollte nicht eingefroren werden. Mit einem Ausbau des öffentlichen Verkehrs sollten Parkplätze perspektivisch reduziert werden.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Ausbau von Online-Diensten ist wichtig. Ein vollständiger Verzicht auf physische Schalter wäre aber sozial ungerecht gegenüber älteren Generationen.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Humanitäre Hilfe für die Ukraine ist wichtig, sollte aber auf Bundesebene koordiniert werden, nicht auf Kantonsebene.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung sollten keine verbindlichen Geschlechterquoten eingeführt werden. Die Qualifikation muss das entscheidende Kriterium sein, nicht das Geschlecht.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei ist nicht prioritär. Andere Maßnahmen der Kriminalprävention sind effizienter.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten, etwa durch automatisierte Fahrzeugfahndung, muss kritisch bewertet werden. Der Schutz der Privatsphäre muss gewahrt bleiben.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Präventive Durchsuchungen in Asylunterkünften sind ein massiver Eingriff in die Privatsphäre.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commento
Die Mitte setzt sich für die soziale Marktwirtschaft ein, damit langfristig alle profitieren.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commento
Die Mitte setzt sich für Familien ein, ungeachtet des Familienmodelles.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commento
Wichtig ist, dass Krimminelle nach der Freilassung nicht rückfällig werden. EIne Bestrafung ist wichtig, eine Wiedereingliederung jedoch effizienter um das gewünschte Ziel zu erreichen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commento
Der diesjährige Hitzesommer hat uns aufgezeigt wie wichtig der Umweltschutz ist. Neben den schäden an Natur und Landwirtschaft gab es auch viele Hitzetote. Es ist durchaus möglich, dass dieser Sommer der kälteste der nächsten zehn Jahre sein wird. Schnelles Handeln und starkes Durchgreifen ist nötig, auch wenn dies zu Lasten der Wirtschaft geschieht.
Commento
Der Kanton Zug sollte Familien mit tiefem Einkommen durch Ergänzungsleistungen unterstützen, um Kinderarmut zu reduzieren und Chancengleichheit zu fördern.